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Robbie Williams, Sebastian Deisler und viele Prominente wie Nicht-Prominente sind an Depression erkrankt. Angehörige, Verwandte und Freunde tun sich schwer im Umgang mit Depressiven. Vor allem der Ausdrucksweise kommt hier einen Schlüsselfunktion zu. Oftmals unterscheiden Nuancen über eine für den Depressiven positive oder negative Botschaft. 46 Möglichkeiten habe ich aufgereiht, um bestimmte Erkenntnisse, Handlungen und Sichtweisen so darzustellen, daß nicht Depressive nachvollziehen können, wie ihre Erfahrungen und Aussagen bei Depressiven ankommen. Mit diesem Wissen sollte es Angehörigen erleichtert werden, mit Depressiven umgehen zu können, da das Verständnis vertieft wird.
Welche Vergleiche und Sprüche zum Thema Konfrontation zweier Welten – Depressiver trifft auf Nicht-Depressiven – könnt ihr nicht ausstehen?
Comments:
12 Comments posted on "46 Möglichkeiten, die es Angehörigen erleichtert, mit Depressiven umzugehen"
Ulf on December 30th, 2006 at 9:40 am #
Was ich nicht abkann?
Susanne on December 30th, 2006 at 1:12 pm #
Eine Depression gilt heute immer noch als sehr gut behandelbar und heilbar! Ich glaube aber nicht, das diese Auflistung es erleichtert,mit Depressiven umzugehen. Es könnte vielleicht etwas mehr Verständnis für Depressive aufgebracht werden, welches sich aber schnell wieder verliert, desto länger die Depression oder die depressive Phase anhält. Ich denke für einen gesunden ist es auf Dauer nicht möglich oder zumutbar mit einem chronisch depressiven zusammenzuleben. Es würde dem Gesunden einfach nichts bringen. Aber wer ist heute schon gesund
Judith on January 1st, 2007 at 2:26 pm #
Danke René für diese interessante Liste! Viele liebe Grüße und danke,
gitarre on January 12th, 2007 at 10:21 am #
Ich finde, das suchen nach Analogien für nicht Depri Menschen ist sehr gelungen. Sie kommt sehr stark der Realität nahe. Leider reicht es nicht aus, wenn Angehörige dieses lesen würden. Der Mensch scheint das Leiden der anderen als Manko zu empfinden, mit dem man sich nicht “beflecken” soll
Martin on January 29th, 2007 at 3:31 pm #
Hallo René, Dir ist vermutlich gar nicht klar, wie recht Du hast – auch wenn ich meine Tabletten noch nicht als meine Freunde bezeichnen kann und suizidales Gedankengut weit von mir schiebe – aber wenn ich dann meinen Coach höre, der mir an den Kopf wirft, ich solle “Misserfolge nicht so nah an mich rankommen lassen” und er habe auch schon “deprimierende Zeiten gehabt” (der Blödmann hat keine Ahnung, mit welchen Begriffen er da jongliert!!!), dann könnte ich das Kotzen bekommen. Martin
Rene Kriest on January 30th, 2007 at 11:03 am #
Hallo Martin! Danke schön! Du scheinst in etwas leichterer bzw. anderer Form als ich (sehr schwere depressive Episoden) von der Depression betroffen zu sein. Jedoch tut das nichts zur Sache. Wir teilen sehr viele Leidenpunkte, wie auch das Schlafen. Es tut mir leid, daß Du auf Ablehnung stößt, trotz der Tatsache, an Depression, einer schweren Krankheit, zu leiden. Selbst nach Beginn meiner Therapie habe ich extrem viel geschlafen. Da ich halbtags arbeitete, habe ich zumeist nachmittags so viel wie möglich zu schlafen versucht. Abends lichtete sich meine Stimmung leicht. Bei kleinstem Streß wurde ich müde, ganz gleich wieviel ich geschlafen hatte oder so. Koffein konnte ich konsumieren bis zum Umfallen und war dennoch müde. Bezüglich Deines Coaches hast Du recht. Mit dem Begriff (klinische) Depression sollte man sehr vorsichtig umgehen. Liebe Grüße, René
Die 15 besten Artikel des Januars 2007 » depressionsblog.com on February 1st, 2007 at 10:27 am #
[...] 46 Möglichkeiten, die es Angehörigen erleichtert, mit Depressiven umzugehen [...]
nadeschda on February 9th, 2007 at 4:01 pm #
danke für die liste. die gegenüberstellung ist sehr treffend gelungen, wie ich meine. alleine, diese seite aufzumachen und zu merken, einmal wirklich verstanden zu werden, ist ein geschenk. danke. nadeschda, 37 J., graz (nadeschda@gmx.at)
Rene Kriest on February 20th, 2007 at 2:03 pm #
Liebe Nadeschda! Danke für Deine Worte. Deinen anderen Kommentaren folgend, kann ich das Kompliment nur zurückgeben. Du hast viele Dinge, die ich so erlebe, auch äußerst treffend formuliert. Danke! René
Hannes on February 28th, 2007 at 3:25 pm #
Die Liste ist genial. Vieles kommt mir bekannt vor. Ein Beispiel aus meiner Geschichte, die sich zwischen einem Kranken und einem Gesunden abspielte: ich: schwer depressiv und noch immer mit einer Partnerin zusammen. war dann auch der Fall
maria on June 10th, 2011 at 8:14 pm #
hey du hast vergessen zu erwähnen,dass egal wie sehr sich ein nicht depressiver anstrengt und egal was er nur enschenmöglicher erträgt vom despressiven,immer als verständnislos abgestempelt wird. und zur klinik: nur gruppenmitglieder sind freunde,angehörige sind nichts wert und die leute dort lernen einfach alles was bisher war ob nun gut oder schlecht wegzuwerfen und werden nicht im geringsten der realität nahe gebracht. stellt euch vor ihr armen opfer: den angehörigen,beziehungspartnern,gehts saubeschissen. aber darauf könnt ihr nicht achten weil ihr viel mehr mit euch selbst beshcöftigt seid und nichts mehr um euch wahr nehmt. man kann sich den arsch aufreißen bis zum geht nicht mehr darf aber niemals ein danke erwarten,geschweige denn jedwede form der wiedergutmachung! ihr kriegt doch gar nicht mit wie ihr jeden um euch drumherum mit kaputt macht. und die die sich am ende am meisten für euch und nur für euch engagiert haben werden wieder und wieder und wieder in den arsch getreten.
maria on June 10th, 2011 at 8:17 pm #
das ist meine erfahrung. und sich illusionen zu machen dass es nach nem stationären aufenthalt besser wird ist utopisch anzunhemen. diese “tipps” sind schwarz auf weiß nett anzuschauen ,jedoch wenn man wirjlich mit einem depressiven zusammen ist nicht im geringsten realisierbar. kein mensch kann über sehr lange zeit alles einstecken und mitmachen und verstehen und immer da sein egal wie oft diese bereitschaft mit füßen getreten wird. kein mensch Post a comment
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