Was also tun, wenn einem selbst Verrichtungen des Alltags schwerfallen, Bahn-Fahrten zu Qual werden, nämlich zu einer Fahrt im Gedankengefängnis? Wie sollte ich überhaupt etwa Tätigkeiten unter Beobachtungen, wie etwa in einem Gemeinschaftsbüro nachgehen, ohne mich konzentrieren zu können?

Ein Ausweg mußte gefunden werden. Und dieser war in der Theorie schlagend einfach: therapieren. ;)

Therapie – oder: Fazit und Resümee

Schlußendlich aus dem Schlamassel herausgezogen hat mich mein Antidepressivum Paroxetin. Erst durch dessen Wirkung und damit dem weitgehenden Wegfall der Sozialphobie wurde mir erst klar vor Augen geführt, wie weit ich von der Sozialphobie überhaupt beeinträchtigt war.

Angesichts des schleichenden Prozesses, mit welchem die Sozialphobie sich langsam, aber dennoch zu meinem Nachteil fortschreitend, sich meiner bemächtigte, hielt ich meinen Zustand für wenig ungewöhnlich. Ich machte andere Faktoren für meine Sozialphobie verantwortlich und nicht eine Krankheit und schon gar nicht die Depression.

Wieso therapieren? Ich war doch selbst schuld! – Oder doch nicht?

Ich war davon überzeugt, daß der Grund in mir selbst zu suchen wäre, daß ich durch meine Lebensführung mich selbst in diese Lage manövriert hatte und es umgekehrt auch wieder in der Hand hatte, mich da rauszubugsieren. Doch, und damit schloß sich der Teufelskreislauf, hierzu wähnte ich mich nicht genügend motiviert. Es blieb also dabei: ich war selbst schuld – und nicht irgendeine Krankheit.

Teils hatte ich nämlich bessere und teils wiederum schlechtere Tage. Folglich, kombinierte ich, spräche dies gerade dafür, daß ich an manchen Tagen die Sozialphobie besser im Griff hätte, als an anderen. Ein gefährlicher Trugschluß!

Schwankungen der Sozialphobie

Mittlerweile weiß ich, daß die Sozialphobie Schwankungen unterliegt und daß sie auch schubartig verläuft, entsprechend der Stärke der Ausschläge der depressiven Episoden. Daher sollte man sich bei einer leichten Besserung der Sozialphobie wie ich zu jener Zeit nicht täuschen lassen, sie sei überwunden, sondern eher diese bessere Phase zu Erledigungen im Haushalt etwa nutzen.

Wann Medikamente nehmen und wann Psychotherapie in Anspruch nehmen?

Aus meiner Sicht ist im Falle einer mittelschweren bis schweren Sozialphobie die Einnahme von Antidepressiva unumgänglich. Manche lehnen die Einnahme von Antidepressiva bei leichter Depression ab. Ich bin jedoch anderer Ansicht. Gerade im Falle leichter Depression fällt auch entsprechend die Dosis des Medikamentes gering aus. Umgekehrt verschwindet die Sozialphobie unter dem Eindruck der Medikamente ziemlich rasch.

Weniger überzeugt bin ich von der psychotherapeutischen Behandlung der Sozialphobie. Ich betrachte diese Form der Therapie als Ergänzungsmaßnahme im Anschluß an eine medikamentöse Behandlung. Die Reihenfolge ist also zu beachten.

Die Therapie-Reihenfolge gilt es zu beachten

Begründet liegt diese Ansicht darin, daß die Psychotherapie meiner Meinung nach nicht die Ursache, sondern die folgen der Sozialphobie behandelt. Dem Betroffenen werden kognitive Mittel an die Hand gegeben, wie man Schübe der Phobie erkennen kann und versucht, entsprechend rational gegenzusteuern.

Mir kommt das einer Verdrängung oder Unterdrückung der Phobie gleich. Antidepressiva dagegen gehen die Phobie auf biochemische Weise an. Deshalb ist die Phobie, sobald das Medikament greift, auch wie weggeblasen. Erst aufbauend darauf sollte man sich, falls notwendig, den Feinschliff mittels Psychotherapie holen.

Ich bin ohne Psychotherapie ausgekommen bzw. habe die Therapie abgebrochen, da es bei mir nach Einnahme des Antidepressivums nicht mehr viel zu behandeln gab. Je nach Einstellung zu Medikamenten und Therapieansätzen mag jedoch jeder seine eigenen Präferenzen hinsichtlich der Behandlungsart – Medikamente oder Psychotherapie – besitzen. Jeder sollte sich hier seine eigene Ansicht bilden.

Im Falle des Falles: wie ich vorgegangen bin

Ganz gleich: entdeckt man an sich sozialphobische Züge, halte den Gang zum Psychiater, also dem entsprechenden Experten auf diesem Gebiet, für unumgänglich beziehungsweise ich empfehle dringend hierzu. Gegebenenfalls wird dieser dann eine Überweisung an einen Psychotherapeuten in die Wege leiten. Des weiteren empfehle ich den Sozialphobikern, sich jemandem anzuvertrauen, möglichst mit der Intention, daß diese Person euch zum Psychiater begleitet.

Nur zu häufig scheuen die Erkrankten trotz Wissens um ihre mögliche Diagnose, nämlich Sozialphobie, den Gang zum Psychiater, gerade weil sie lieber zu Hause bleiben und ihre Ruhe haben wollen. Sanfter Druck, oder anders gewendet, Team-Work im Sinne des „Gemeinsam sind wir stark!“ verschafft Abhilfe.

Selbsthilfegruppen in Anspruch nehmen

Wer unsicher ist, ob er unter Sozialphobie leidet oder sich niemandem anvertrauen will, der sollte zunächst einmal eine Selbsthilfegruppe aufsuchen. Gerade das Internet bietet hierzu einen schnellen Zugriff auf diese bei nahezu völliger Anonymität.

Empfehlen möchte ich das Forum unter dem Link Depri.ch. Aus meiner Sicht ist es nicht nur das größte seiner Art, sondern auch kraft der Tatsache, daß sich dort nahezu ausschließlich Betroffene tummeln, die größte Austauschplattform für Erfahrungen über Depression und entsprechende Begleiterscheinungen wie Sozialphobie usf. Angemeldet bin ich dort unter dem Nickname Rene_ und stehe selbstverständlich auch dort mit meinen Erfahrungen zur Verfügung.

Weshalb therpieren?

Kurz nachdem das mit verschriebene Antidepressivum Paroxetin wirkte, fühlte ich eine enorme Spannung und Last von mir fallen. Gedanklich fühlte ich mich frei – erstmals seit vielen, vielen Jahren. Keine störenden Zwischengedanken, Vorbehalte, „Was wäre wenn?“-Szenerien oder zwanghaftes Hineinversetzen in die Gedanken anderer oder der Versuch des Gedankenlesens störten meine Gedanken.

Frei! Frei! Frei!

Die ehedem offenstehende Luke für den ungehemmten Einfall dieser Gedanken in meine Psyche wurde verrammelt. Nichts drang mehr von außen ein. Nunmehr konnte ich für mich entscheiden, was ich an Einflüssen aus der Umwelt annahm, und in mir aufnahm. Kaum ei Gedanke der Außenwelt, der nicht auf dem Prüfstand stand, kaum eine das Selbstwertgefühl belastende Äußerung drang durch den sachlichen Filter hindurch.

Rausgehen konnte ich nunmehr völlig unbeschwert. Der Gang ins Stadion mitsamt 50.000 anderen Menschen, Parties oder Menschenaufläufe in der Stadt, all das war unbeschwert möglich geworden – wenn ich es denn wollte.

Wie sieht es mit Rückfällen aus?

Rückfälle habe ich kaum erfahren. Abhängig vom Maß der depressiven Episoden sickerte auch immer mal wieder die Sozialphobie durch, wenn auch nur noch in ganz geringem Umfang. Gegenwärtig fühle ich mich immer noch frei und auch glücklich, dieses Jochs benommen worden zu sein. Konzentration ist wieder möglich, ebenso wie das freie Atmen auf einem Platz voller Menschen.

Und die Bahn-Fahrten? Mit Bus und Bahn fahre ich lieber, als je zuvor. Ich genieße es förmlich! ;)

Zusammenfassend machte ich folgende Erfahrungen mit der Krankheit Sozialphobie:

  • Sozialphobie ist eine massive Beeinträchtigung der Selbstentfaltungsmöglichkeiten
  • Sozialphobie ist in der Regel eine Begleiterscheinung der Depression
  • Über die Symptome der Sozialphobie wird man häufig erst auf die Depression aufmerksam
  • Die richtige Anlaufstelle in solchen Fällen ist der Psychiater. Gegebenenfalls überweist dieser einen auch weiter an einen Psychotherapeuten.
  • Die Symptome sind gut in den Griff zu bekommen.
  • Man fühlt sich nach der Behandlung befreit.
  • Die Angst vor Menschen und unangenehmen Situationen ist nahezu vollständigverschwunden.
  • Lebens-Optimismus kann kaum im Umfeld von starker Angst ausgebildet werden.
  • Nach der Behandlung der Sozialphobie kommt auch der Elan zurück.
  • Teilnahme an einer Internet-Selbsthilfegruppe rate ich an.
  • Zuerst sollte man aus meiner Sicht einen Psychiater und dann gegebenenfalls eine Psychotherapie in Anspruch nehmen.
  • Schaffst Du es alleine nicht, zum Arzt zu gehen, vertraue Dich jemandem an verbunden mit der Bitte, Dich zum Arzt zu begleiten und möglicherweise auch gleich den Termin zu vereinbaren.

Ich wünsche Dir alles nur erdenklich Gute. Geh Deine Sozialphobie an. Es lohnt sich! :)

Gerne möchte ich etwas über Deine Erfahrungen im Umgang mit der Sozialphobie erfahren. Hast Du ähnliche Erfahrungen wie ich gesammelt?



Comments:
8 Comments posted on "Behandlungsmöglichkeiten der Sozialphobie – wie ich mein Schicksal in die Hand nahm und die Sozialphobie wieder los wurde"
Martin on February 6th, 2007 at 10:08 am #

Hallo René,

hallo LeserInnen,

Foren zum Thema Depressionen gibt es viele, ich habe allerdings gemerkt, dass einige davon Angebote von Pharmaunternehmen sind. Da habe ich persönlich dann immer den Verdacht, dass das eine Art Werbemaßnahme ist und nicht wirklich Benutzerorientiert. Anders verhält es sich beim Forum des Kompetenznetz Depression ( http://www.kompetenznetz-depression.de ); hier wird in einem von Ärzten überwachten Forum auf Selbsthilfebasis frei diskutiert. Und ich denke, vielen hilft es, wenn sie sehen, dass sie mit ihren Probleme, Schwierigkeiten, Ängsten und Begleiterscheinungen nicht alleine dastehen. Ich für meinen Teil kann dieses leicht zu bedienende Forum wärmstens empfehlen.


jabez2007 on February 6th, 2007 at 10:22 am #

Grüß Gott zusammen,

mein Name ist Niki, ich bin 49 Jahre alt, gläubiger Christ und ich habe mich gestern hier angemeldet. Ich bin ungeübt in der Arbeit mit Blogs, bin also stets dankbar für Hinweise, wenn ich etwas besser machen kann. Es ist eine tolle Sache, dass du Rene, diesen Blog aufgebaut hast. Wie du erwähnst, bin ich ab und zu bei depri.ch, einer guten Plattform und sicher eine der größten.

Ich habe mir bisher die Themen und Beiträge nur zu einem Teil angesehen oder angelesen.

Der Beitrag zum Thema „Sozialphobie“ hat mir sehr gut gefallen, hat er mir doch Bekanntes wieder aus einer Schublade meines Wissens geholt.

Da ich bisher noch keine Möglichkeit gefunden habe, etwas mehr zu mir zu berichten, nehme ich dieses Thema hier zu Anlass – da mich auch die Sozialphobie in spezieller Weise betrifft.

Zu meiner Vorgeschichte gibt es erstmal nur knapp zu sagen: Ich wurde genetisch mit zwei relevanten Beladenheiten in die Welt geschickt: Depression und Sucht. Der lange Weg der Erkenntnis sei hier mal außen vor gelassen. Einschneidend war für mich der Januar 1999, als ich mich zum ersten Male in stationäre psychiatrische Behandlung begab, immer noch schwerst darunter leidend, dass niemand verstand, was mich ganz basal belastete. Jedermann versuchte damals mich auf die „Suchtschiene“ zu schieben – das geschah dann noch lange und könnte auch heute noch geschehen, wenn ich nicht gelernt hätte, mich gegen Ansichten unqualifizierter Fachleute zu wehren.

Also, in jenem Januar 1999 geriet ich an einen damaligen Oberarzt hier im BKH Gabersee, Herr Dr. Axel Cicha. Er war der erste Mensch, der mich zum einen verstand und mir auch generell beibrachte zu lernen, dass ich an einer Depression leide. Er blieb meine Lichtgestalt. Die damalige Diagnose war eine unipolare rezidivierende Depression. Das war für mich ein großer Erkenntnisschritt und auch ein riesiges Voranschreiten in meiner stets geübten Selbsterkenntnis. Plötzlich legten sich Puzzlesteine von selbst zusammen. Auf dem Weg danach wurde mir auch klar, dass das Fallen in Alkohollöcher stets geschah – reaktiv – wenn ich schwere seelische Schocks erlitt, bis hin zu einem emotionalen Trauma im Sommer 2004, von dem ich mich bisher nicht erholte. Darauf komme ich evtl. nochmals zurück. Ich lebte seit 1996 abstinent und hatte bis dahin einen typischen Weg eines reaktiven Angsttrinkers hinter mir. Danach geschahen solche Einbrüche eben dann, wenn mich psychischer Stress und Angst niederdrückten.

Ich lebe auch jetzt abstinent, d.h. solange ich es kann. Ich habe alle Arten von Therapie gemacht auch zum Thema Sucht und viel gelernt dabei. Will sagen, der Stand meines Wissens ist hoch, der Stand meiner Erfahrungen ebenso. Ein guter Hausarzt begleitet mich, ein hervorragender Psychotherapeut, mit dem ich seit 1999 immer wieder zusammenarbeite, steht im Hintergrund. Dieser Mann verdient den Namen wirklich – es gibt m.E. wenige, die dies tun. Er ist das, was ich unter einem Beistand verstehe. Wen es interessiert, siehe dazu auf meinen Seiten:

http://www.mcs-motivation.info/Service/Glossar/glossar.html

Ich glaube mich sehr genau einordnen zu können. Und ich habe gelernt, mich nur noch in speziellen Fällen an ausgesuchte Fachleute zu wenden. Hier im BKH steht eine psychiatrische Ambulanz bereit, wobei ich derzeit noch entscheide, d.h. es versuche, da dies sehr anstrengend für mich ist, zu welchem Fachmann ich gehen werde. Evtl. zu beiden – Depression und Sucht. Ich bin derzeit bei der Recherche nach einem Facharzt, der sich mit meinem derzeitigen Thema intensiv beschäftigt hat, d.h. fit ist und mich gut beraten kann.

Mein Thema ist die Dysthymie. Ich fand und finde mich wieder in einem hervorragenden Artikel der Prof. Dr. Volker Faust, Psychiatrie 1 am Uniklinikum in Ulm. Dieser Artikel ist zu finden, auch als pdf. zum Download, unter:

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/dyshymie.html
(der Link stimmt, es wurde nur die html-Datei falsch geschrieben)

Dies nehme ich auch zum Anlass, um euch zu bitten, mir – wenn vorhanden – Erfahrungen mit diesem Thema zu übermitteln, ggf. auch weitere Fachleute. Ich fand wenige im Netz und eben das am besten passende waren die Abhandlungen von Volker Faust.

So beende ich erstmal dies Fragment.

Herzliche Grüße
Niki


Susanne on February 6th, 2007 at 5:39 pm #

Hallo Niki
die Diagnose Dysthymie und rez. Diagnose habe ich bei meinem letzten Klinikaufenthalt auch bekommen.
Ich werde ich einigen Tagen noch eine genaue Biographie von mir veröffentlichen.


jabez2007 on February 7th, 2007 at 9:19 am #

Grüß dich Susanne,

danke für deine Antwort. Ich habe die Dystymie bei mir selbst diagnostiziert, da mein Zustand abgeschwächt seit mehr als 2,5 Jahren anhält und keine Episode mehr sein kann. Ich werde nun sehen, dass ich eine passenden Psychiater finde, der meine Überlegungen und meinen Zustand nachvollziehen kann. Ich habe zu viele schlechte Erfahrungen mit Einschätzungen von sog. Fachleuten gemacht. Wie auch immer. Ich freue mich, wenn wir uns einmal weiter austauschen, auch zu deinen Erfahrungen. Noch eine Frage zu diesem Blog: Wo veröffentlichst du deine Biografie? Gibt es da irgendwo einen Platz “Vorstellen” etc.? Ich habe bisher nichts entdeckt.

Ich wünsche dir einen guten und nicht zu dunklen Tag!


Susanne on February 7th, 2007 at 2:43 pm #

Hallo Jabez2007,

Ja, wenn ich es schaffe, am Wochenende, unter “Meine Depression” ganz oben bei mir im Blog in der Navigation


[...] Sozialphobie – meine leidvollen Erfahrungen mit ihr und wie ich sie wieder los wurde – Teil 3 [...]


ein-es on March 1st, 2007 at 12:35 pm #

Lieber Rene

Ich finde es mutig von Dir, über Deine Schwierigkeiten hier im Blog so offen zu schreiben. Ich habe mir jetzt das über Deine (ehemalige) Sozialphobie durchgelesen und damit eine ganz neue Seite an Dir kennengelernt. Ich hätte Dich nicht so eingeschätzt, dass Du damit schon geplagt warst.

Neu ist für mich auch, dass ich durch das durchlesen hier zu dem Gedanken gekommen bin, dass ich selbst wahrscheinlich an einer nicht geringen Sozialphobie leide, wenn ich so die Definition dazu durchlese. Das war mir bisher nicht so bewusst, bzw. ich habe es gerne geleugnet, weil ich die Starke sein wollte, die, die stärker ist, als diejenigen, die mich angaffen bzw. von denen ich mich angegafft fühle.

Ich nehme auch schon über ein Jahr Paroxetin, aber ich fühle in bezug auf die Sozialphobie damit keine Veränderung. Im Gegenteil: Ich habe manchmal eher das Gefühl, dass sie noch schlimmer geworden ist. Aber das hat vielleicht auch seine Ursache in meinem Körpergewicht, weil ich die letzen Jahre so zugenommen habe und mich desshalb weniger unter Leute traue. Oft sind mir einfach nur schon Blicke viel zu viel! Nicht aus Angst vor Kritik, sondern weil ich sie als distanzlos empfinde, so als würden sie mich berühren. Ich fühle mich durch Blicke oftmals missbraucht als Objekt zum angaffen.

Danke für Deine Berichte.

ein-es


[...] meldet, sich einfach nichts rührt, könnte man trotz aller Euphorie ja depressiv werden. Beim Depressionsblog fand ich wenig, was mir in meiner Hoffnungslosigkeit geholfen hätte, aber die “Ansicht [...]


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