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Filed Under (Psychotherapie, Therapie) by Rene Kriest on 23-10-2007

Der Ansatz der Psychotherapie ist faszinierend und nahezu banal einfach. Postuliert wird, daß Depressive eine gestörte Wahrnehmung und Sichtweise ihrer Umwelt besitzen, der Blick also verstellt sei.

Hemmschuh persönlichen Fortkommens sei also die fehlerhafte innere Repräsentation äußerer Ereignisse. Wie jemand denke, so handele er auch. Wessen Denken eingetrübt sei, der handele auch entsprechend bis hin zur Selbstschädigung – eben der Depression.

Ausgangspunkt der Therapie ist also das Denken der Depressiven selbst. Mittels defekter Sensoren tasten Depressive ihre Umwelt ab und gelangen so zu völlig fehlgehenden Urteilen, die sich in dem äußern, was die Depression kennzeichnet: Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit und ein Gefühl der Hilflosig- und Nutzlosigkeit.

Das Denken beeinflusse somit das Gefühlsleben. Ändert man sein Denken, änderten sich auch die Emotionen. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe.

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Comments:
4 Comments posted on "Psychotherapie für Depressive"
Nikolaus Stöger on October 23rd, 2007 at 8:38 am #

Wer schreibt denn solchen vereinfachenden Schwachsinn. Quelle?

Grüße
Niki


SuMu on October 23rd, 2007 at 6:13 pm #

vermutlich der Rene ;-)


Rene Kriest on October 25th, 2007 at 12:35 pm #

Hi Nikolaus!

Schreibs ausführlicher. Nur her damit, wenn Du was anderes weißt. :o )


niemand on November 20th, 2008 at 11:12 am #

macht es sich unsere gesellschaft nicht vielleicht ein bißchen einfach, wenn sie die ursachen der psychischen probleme vieler menschen immer in der
jeweils betrachteten einzelperson sucht?
die natur hat menschen und tiere nicht umsonst mit gefühlen ausgestattet, deshalb haben auch chronisch negative gefühle ihre daseinsberechtigung. ein depressiver
mensch muss nicht zwingend ein „falsch fühlender“ mensch sein.
tiere können auch depressiv werden. bei delfinen wurden selbstzerstörerische
tendenzen beobachtet, die auf nicht artgerechte haltung zurückzuführen waren. halten sich aber menschen immer artgerecht?

vor allem die arbeitswelt ist für viele menschen belastend und nicht jeder hat die möglichkeit, seinen arbeitsplatz zu wechseln. was also bleibt übrig, als die dinge über sich ergehen zu lassen? letztlich interessiert es ja niemanden, wenn ab und zu der eine oder andere wegknickt, denn man findet ja schnell nachschub, den man erneut ausquetschen kann, was insbesondere in weniger qualifizierten berufsbereichen der fall ist. wer schnell ersetzbar ist, muss buckeln und schlucken, was ihm in den napf geschüttet wird. die anfallenden behandlungskosten trägt dann
die gesellschaft und die graumaschine kann sich fröhlich weiterdrehen.


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