Paroxetin, auch unter den Namen Paxil und Paroxat bekannt, wartet mit heftigen Nebenwirkungen auf, wenn man daran geht, das Antidepressivum abzusetzen. Liest man den Beipackzettel genau durch, kann es einem vergehen, zumal sich die Absetzungssymptome von Sertralin (Zoloft) im Vergleich mit Paroxetin wie easy going wirken.

Wie man das Problem der möglicherweise heftig ausfallenden Absetzungserscheinungen von Paroxetin clever umgehen kann, beschreibe ich sodann.

Von 10 auf 0mg pro Tag runterzukommen – meine Dosis betrug 60mg/Tag -, war eine Tortour und mir letztlich zu derbe vor dem Hintergrund der Nebenwirkungen. Mein Trick war sodann, einen fliegenden Wechsel vorzunehmen.

Innerhalb der Wirkungsklassen kann man problemlos wechseln, also von einem SSRI auf ein anderes. Aus eigener Erfahrung wußte ich, daß Sertralin (auch als Zoloft bekannt) kaum mit auffälligen und langandauernden Absetzungssymptomen daherkam. Statt Paroxetin also mittels Ausschleichens auf 0 zu setzen, ersetzte ich es bei einer Dosis von 10mg/Tag durch Sertralin.

Paroxetin ersetzte ich also durch Sertralin von einem Tage auf den anderen. Die folgenden drei Tage spürte ich spätnachmittags und abends Nebenwirkungen, welche jedoch sehr gering ausfielen verglichen mit jenen, die ich ehedem beim Versuch des Ausschleichens von Paroxetin gegenwärtigte. Schwindel, Übelkeit und ein wenig Bauchschmerzen ermächtigten sich meiner.

Am vierten Tage jedoch war der Spuk vorbei. Nunmehr schleiche ich Sertralin aus, das ich in einer minimalen Dosis nehme.

Ich denke, daß der Trick die ideale Möglichkeit darstellt, Paroxetin, das bisweilen äußerst heftig wider seine Absetzung wehrt, äußerst sanft und schonend abzusetzen.

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Comments:
53 Comments posted on "Ein genialer Tip, um Paroxetin sanft und schonend abzusetzen und die starken Absetzungssymptome sicher zu verhindern"
Alexander on October 17th, 2007 at 12:18 am #

Hallo erstmals,

ich schaue ab und zu auf deiner Seite vorbei, habe bis jetzt aber noch nie einen Kommentar verfasst. Ich finde den Blog übrigens sehr gut gelungen, wenn ich auch von der inhaltlichen Seite her in einigen Punkten andere Ansichten vertrete. Die Implementierung eines solchen Blogs kostet mit Sicherheit sehr viel Mühe und Zeit und zeigt daher dass man auch mit Depressionen noch etwas leisten kann (auch wenn es einem ein gaaaanz bisschen schwerer fällt) :)

Naja um was es eigentlich geht: Also die Idee mit der Umstellung auf einen anderen SSRI is von der theoretischen Überlegung her “perfekt”, ich habe nur meine Zweifel ob es praktisch dann wirklich so funktioniert, ich hoffe es für dich.
Ich hatte jetzt oder sagen wir besser habe derzeit auch das Vergnügen Paroxetin abzusetzen, ein wirklich köstliches Unterfangen!
Die Wirkung von Paroxetin war bei mir insgesamt leider nicht zufriedenstellend, denn ich war eine Woche sehr gut drauf und die nächste wieder nicht, also die Wirkung war permanent schwankend und das ist eine sehr unangenehme Sache. Trotzdem hatte mir Paroxetin als Erstmedikament eindrucksvoll gezeigt, was durch Medikamente möglicherweise erreichbar wäre.
Wegen der Schwankungen gab mir meine Psychiaterin diesen August Lamotrigin und es wirkt bei mir wirklich phänomal, also eigentlich nicht stimmungsstabilisierend sondern für sich total antidepressiv und antriebssteigernd. Vor allem eben der Antrieb, mein jahrelanges Hauptproblem, scheint durch dieses Medikament wirklich gelöst (ich kann einen Tag lang wach bleiben ohne Schlafattacke!!! :D ). Durch die enorme Eigenwirkung des Lamictal, die ich wirklich nicht erwartet hatte, entschloss ich mich Paroxetin abzusetzen und zwar von 50 mg weg. Auch ich dachte, dass die Absetzjammerei etwas übertrieben wäre, zumal ich zwar so ziemlich die ganze Bandbreite der Nebenwirkungen des Paroxetin erleben durfte, aber das eigtl. relativ gut weggesteckt habe, wenn dafür die Wirkung in Ordnung war, denn wer wirklich einmal den Schrecken dieser Krankheit erlebt hat, der tauscht viel ein, nur damit er dieses Leiden los wird ;) .
Daher habe ich auch sehr schnell reduziert, d.h. von 50 auf 30, dann 2 Wochen gewartet und dann innerhalb von 2 Wochen auf 0. Daraufhin hatte ich extremen Schwindel und musste sozusagen – meines Zeichens Paroxetin-Abhängiger :) – wieder eine gewisse Dosis nehmen und zwar 15 mg (da warn die Beschwerden weg). Das letzte Monat habe ich damit verbracht auf 0 zu kommen, was mir auch mit etwas unangenehmen Schwindel geglückt ist. Seit 3 1/2 Wochen bin ich jetzt auf 0 mg und habe seitdem keinen Schwindel mehr, doch danach begann eine andere Art von Absetzsymptomen und scheinbar die längerfristigen: Permanentes leichtes Kopfweh mit hie und da starken Episoden, permanentes extrem intensives Träumen und ziemlich schlechte Auswirkungen auf meine Stimmung, meine Wachheit, meine Ängste und teilweise auch meine Zwänge. Gottseidank wirkt das Lamotrigin so gut, dass die wirklich schreckliche Verfassung meist nur 1 Tag lang ist, dann geht es wieder recht gut und dann haut es mich wieder runter. Dieses Spiel spiele ich jetzt seit knapp vier Wochen. Z.B. gestern war ich vööölllig lustlos, ich bin im Grunde den ganzen Tag nur herumgesessen und bekam eine richtige Existenzangst, weil ich nicht wusste, wie ich in einer solchen Verfassung – und man weiß ja nie wie lange das andauert – die nächsten Tage Arbeit bzw. Studium schaffen sollte. Gottseidank bin ich heute in der Früh wieder besser aufgestanden, vor allem antriebsmäßig, was mit Sicherheit auf das Lamotrigin zurückzuführen ist. Leider will halt das Träumen und das permanente Kopfweh nicht und nicht weggehen und solange diese zwei Symptome noch da sind, weiß ich (weil ich das Träumen und Kopfweh schon als n
Einstellungsreaktionen des Nervensystems bei Dosiserhöhungen kenne) dass die Anpassung des Nervensystems ohne Paroxetin noch nicht geschehen ist.

Naja ich hoffe jedenfalls für dich, dass du diese die Stimmung betreffenden Absetzsymptome die ich jetzt nach dem völligen Absetzen durchmache, nicht ebenfalls erleben musst (die anderen hast du ja glücklicherweise eh schon)

Persönlich bin ich gespannt bzw. wird es für mich sehr wichtig, wie das Lamictal alleine wirken wird. Von der bisherigen Wirkung her, die halt immer wieder durch die Wucht der Absetzsymptome unterbrochen wurde, müsste das Lamictal eigentlich allein wirken und das sehr gut (vielleicht eine Symptomfreiheit??, noch dazu hat es bei mir außer schlechteres Einschlafen – wie lächerlich im Gegensatz zu anderen Problemen – keine Nebenwirkungen), doch Gewissheit werde ich erst in einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten haben, also ein Schicksal, das ich mit vielen Kranken teile, die auch mit Medikamenten behandelt werden bzw. noch das richtige finden müssen: Warten, warten, warten und nebenbei irgendwie durchhalten!

LG Alexander


Nicole on August 25th, 2008 at 10:00 pm #

Hallo,
ich habe jetzt auch über ein jahr paroxetin eingenommen und zwar 80mg/tag. ich war noch nie einfach, bin zur kur gefahren und habe danndiese blöden pillen nehmen müssen. ich dachte mir geht es dann eigentlich besser, aber das gegnteil hat sich raus gestellt.

Ich war nur noch auf zank aus und streit. es ist soweit gegangen, das mein lebensgefährte sich von mir getrennt hat, weil man es mit mir nicht mehr aushalten kann. ich habe nun die tabletten vor zwei wochen einfach abgesetzt, von jetzt auf gleich.

zugegeben, mir ging es die ersten tage nicht besonders gut, aber ich wollte wieder die werden die ich war, meinen kindern und meinem lebensgefährten zu liebe.

ich dachte paroxetin hilft einem auf den bode der tatsachen zurück zu kommen. wie kann es denn dann das ich so richtig ausflippen kann damit.ß war nie gewalttätig,a ber ich habe mit blumentöpfen geworfen, was natürlich nciht zu entschuldigen ist.

kennt auch jemand das problem?

wäre nett wenn man mir auch erfahrungen schreiben würde.

LG nicole aus seevetal


Persönlichkeitsstörung? on September 27th, 2008 at 2:44 pm #

[...] Du vorher nicht hattest. Auch das Absetzen dieses Medikamentes scheint nicht so einfach zu sein. Paroxetin Liebe Grüße Anne [...]


Birgit on October 5th, 2008 at 10:12 pm #

Hallo !
ich muß sagen ich bin mit paroxetin absoulut zufrieden!
ich bekomme 20 mg mir geht es prima!
und absetzsymtome kenne ich nicht also alles absoulut im grünen bereich!


auch Birgit on October 19th, 2008 at 11:16 pm #

Hallo, besonders an Birgit!

Mit 20 mg hast Du auch keine Absetzsymptome….die habe ich auch bei 5 mg nicht….aber dann.

ich versuche mich schon ewig auszuschleichen, aber es wollte “dank” der Symptomatik nicht gelingen.
Nun habe ich auf Citalopram umgestellt, aber ich merke auch nach einer Woche noch, dass das Paroxetin Zicken macht, allerdings erträglich und in geringem Ausmaß.

Ich hoffe, ich habe den Spuk bald hinter mir!


Katha on November 18th, 2008 at 10:13 pm #

Hallo
Also ich war grad in der Reha und habe erst Citalopram bekommen und zwar gleich 20mg. Ich saß nun passend gleich in der Gruppentherapie als die Tablette das erste Mal ihre Wirkung zeigte….. Ich dachte nur, dass gleich kleine grüne Männchen unter der Tapete hervorkriechen. Es war sehr extrem. Bewegende Wände, bunte Lichter etc. pp. Am zweiten Tag habe ich dann “nur” noch 10mg bekommen, aber wirklich besser gings mir damit auch nicht. Eine Mitpatientin erzählte mir, dass man bei ihr mit 5mg angefangen hat und dann langsam steigerte, was mich ehrlich gesagt schockierte!!!! Naja ich habe mir das Spiel ca. 7 Tage auf 10mg angeschaut, aber als es dann immer noch nicht besser war, habe ich die Tabl. abgesetzt. Man hat mir dann Paroxetin verschrieben und da habe ich dann mit 10 mg angefangen. Ich kann nur bestätigen, dass die nicht ganz so heftig sind, was die Nebenwirkungen betrifft, aber so ganz ohne sind die auch nicht. Citalopram hat bei mir wohl auch außergewöhnliche Nebenwirkungen gezeigt, wie mir der beh. Psychater sagte, aber bei Paroxetin habe ich auch fast alle Nebenwirkungen die auf dem Beipack”aufsatz” stehen.. Zwar treffen alle Anwendungsgebiete von Paroxetin auf mich zu, aber ich habe mich entschlossen, es wieder abzusetzen, weil ich keine Lust habe jeden abend noch Proneurin von Hexal (die im übrigen viel stärker als Atosil wirken, obwohl der gleiche Wirkstoff!!!) zu nehmen, um wieder auf den Teppich zu kommen und einschlafen zu können. Ich schleiche jetzt langsam aus und bin bei 10 mg angekommen, wie ich lese, ist dies wohl auch der schwierigste Teil. Naja ich bin gespannt, aber hoffe das beste, smile! Immerhin habe ich vor der Reha gar keine Tabletten genommen…. Weiß nicht, ob ich das noch lange mitmache, aber so wie bisher kanns auch nicht weitergehen.
Grüße an alle Mitleidenden: Ihr seid nicht allein!!!


auch Birgit on November 29th, 2008 at 4:49 pm #

Hallo Katha,

kann es sein, dass Du etwas missverstanden hast?

Hier gehts ums ABSETZEN der SSRI.

Bei mir haben sich leider die Symptome immer noch nicht gebessert.


Amárandel on December 6th, 2008 at 8:38 pm #

“Mit 20 mg hast Du auch keine Absetzsymptome….die habe ich auch bei 5 mg nicht….aber dann.”

Schön wäre es… Ich bekommen “nur” 20mg und habe jedesmal wenn ich es auch nur vergesse wirklich heftige Begleiterscheinungen… Ich denke mal, dass liegt auch daran wie der Körper der einzelnen darauf reagiert. Durch eine Tumorerkrankung reagiere ich sowieso heftiger auf Medikamente – wer weiß wie andere darauf reagieren *seufz*

Kurzer Hinweis: ich habe Deinen Website-Link entfernt, da ein 403er Statuscode seitens des Servers ausgeworfen wurde. (Ob das Sinn und Zweck sein soll?!)


Lisa on December 8th, 2008 at 1:03 am #

Hallo an Alle,

sorry wenn ich mich einfach so einmische … aber wieso die Medis absetzen? Hat der Psychiater dazu geraten? Das “Problem” (wenn man es so nennen will) ist, dass es zu gut wirkt und man (frau) das Gefühl hat, er/sie wäre wieder gesund … aber wenn ich lese von 80mg auf 0 bin ich ein bißchen schockiert! Ich nehme 20 mg seit 3 Jahren und denke nicht mal daran Paroxetin (ich nehme Paroxedura) abzusetzen, selbst wenn ich seit 3 Jahren keine Panikattacken mehr habe (oder Zwänge und Depressionen), weil ich weiß, dass die Krankheiten noch da sind. Durch die Medis gehen nur die Symptome weg, nicht die Krankheiten.
Wieso also Medis absetzen, wenn sie gut wirken? Ich verstehe das nicht, sorry.

LG,

Lisa


sabine on January 16th, 2009 at 8:28 pm #

hallo,

ich nehme auch paroxetin 20mg und das seit mitte november 2008. bei mir hat es super angeschlagen und mir war nur in den ersten 2 wochen ab und an schlecht. der einzige nachteil ist nur, ich schlafe super schlecht … aber naja.

ich hab auch schon 2 – 3 tabletten vergessen und nichts gemerkt. ich würde die tabletten gerne richtung ostern auf 10 mg reduzieren für ca. 2 – 3 monate und dann im sommer komplett aufhören … . mein arzt rät mir zwar bis 2010, aber ich fühle mich gut und sicher.

was denkt ihr ?

grüße sabine


sabine on January 16th, 2009 at 8:45 pm #

p.s. … habt ihr evtl. auch haarausfall bekommen :-S


Monika on February 3rd, 2009 at 10:13 am #

Hallo!
Also ich habe gerade versucht von 10mg Paroxiten loszukommen und hatte diese Blitze im Kopf, schwindel und einfach dieses nicht normalsein. Drei Tage habe ich es probiert, doch dann wieder 10 mg genommen und schon nach etwa drei Stunden ging es mir wieder gut.
Ich bin ja dankbar, dass mir diese Dosis mein Leben ohne Depression ermöglicht, aber es macht mir auch Angst, dass mein Körper so nötig diesen Stoff braucht. Und ich glaube auch, dass ich krank bin, auch wenn es mir äußerlich gut geht. Der Absetzversuch hat es ja gezeigt, dass die Grunderkrankung eben nicht weg ist, sondern nur therapiert wird. All diese Überlegungen machen mir schon Sorge, denn ich nehme Paroxat schon fast 4 Jahre und im letzten Frühsommer habe ich unter 10 mg nochmal eine Depreseeion bekommen und musste auf 20 mg erhöhen. Aber da habe ich jetzt im Januar 2009 gut auf 10 mg reduzieren können. Also will ich zufrieden sein und evtl nochmal im Sommer einen Ausschleichversuch wagen, mit Tropfendosierung, weil man da besser reduzieren kann als mit Tabletten. Ich wünsche allen einen Schönen Tag


Kirsten on February 4th, 2009 at 9:26 am #

Hallo,
ich nehme jetzt seit ca. 5 Jahren Paraxetin 40 mg, zuvor hatte ich 20 mg. Ab und zu bin ich einfach der Versuchung erlegen, von den Medis wegzumüssen, da ich mir ein Leben ohne wünsche. Aber ich merke jedes Mal, dass ich schon nach 1-2 Tagen extrem empfindlich auf alles reagiere und wieder zu hysterischen Anfällen und Aggression neige. Mit Paroxetin bin ich in der Lage, am Alltag teilzunehmen und zu “funktionieren”. Solang meine BPS nicht soweit im Griff ist, werde ich wohl auf Paraxetin nicht verzichten können. Oder hat jdm. schonmal andere Medis bekommen, die ebenso gut gewirkt haben?

LG und danke,
Kirsten


Dörte on February 22nd, 2009 at 12:29 pm #

Hallo,
ich leide auch an der medizinischen Behandlung. Habe auch Haarausfall bekommen und war dann bei der Kernmedizinischen Untersuchung auf eine Schilddrüsenerkrankung, dort hat mir die Ärztin einen Tip gegeben Biotin einzunehmen, das ist eine Art Mineralstoff daher ohne große Nebenwirkungen. Ich habe auch lange Zeit Paroexitin genommen und möchte es aufgrund starker Magenbeschwerden absetzen. Jetzt habe ich Citalopram bekommen und beim lesen des Beipackzettels, hätte ich die am liebsten in der Apotheke wieder abgegeben.
LG
Dörte


Andre on February 22nd, 2009 at 10:29 pm #

Hi.
Jetzt hab ich sehr sehr viel über das ausschleichen bzw. über die sich einstellenden Symptome beim Absetzen von paroxetin hier gelesen, aber nirgends finde ich dazu einen Erfahrungsbericht über begleitenden Weg nach dem absetzen. Ich habe vor ca. 3 Wochen das Paroxetin von 10mg auf 0mg reduziert. Nun stellen sich bei mir verschiedene der hier genannten Symptome ein. Ein wirklich permanentes Schwindeligkeitsgefühl ist dabei das schlimmste. Ungerne möchte ich meine nun 2te und ernstgemeinte Absetzung aufgeben.
Wie gehts weiter. Hat jemand damit Erfahrung. Ist es das berühmte aushalten das hier zählt. Legen sich die Symptome dann langsam von selbst.

Grüß Andre


Rene Kriest on February 24th, 2009 at 10:00 am #

Hallo Andre!

Es kommt darauf an, wie man den Begriff absetzen definiert. Versteht man darunter den Prozeß, das Medikament auf Null zu setzen oder aber meint es den gesamten Zeitraum bis zum Abklingen der Nachwehen, den Absetzungssymptomen?

Bei Paroxetin verhielt es sich mit den Absetzungssymptomen bei mir folgendermaßen:

  • Jede Dosisabsenkung bekam ich zu spüren. Je länger der Einnahmezeitraum, desto heftiger die Reaktion des Körpers auf die Reduktion.
  • Selbst mit 0mg Paroxetin gab es noch wochenlang (!) Ärger, vor allem Krämpfe.

Zuletzt hatte ich unter Paroxetin (30 und 40mg/Tag) extreme Suizidgedanken. Da ich das Mittel erst knapp drei Monate (erneut) einnahm, setzte ich es von jetzt auf gleich ab, denn schlimmer konnte es nicht werden meiner Meinung nach – lieber auf die Zähne beißen, was ich ohnehin schon tat und notfalls wieder eine niedrige Dosis einnehmen, als Paroxetin auszuschleichen.

Was folgte, waren weiterhin massive Suizidgedanken, Gedankenkreisen, Antriebslosigkeit und vor allem eine extreme emotionale Instabilität. Gefühlsschwankungen dieser Art hatte ich noch nie, vor allem war ich weinerlich und gefühlsduselig, was aber auch an der Trennung von einer sehr miesen Beziehung lag, also mit hineinspielte.

Nach rund 4 bis 5 Wochen war der Spuk zu Ende. Von einem Tag auf den anderen ging es mir plötzlich gut. Sodann gings noch mal etwas bergab für eine knappe Woche, doch seither blieb die Stimmung und der Antrieb konstant hoch. Vereinzelt funkt der Schmodder noch mal in den Tag hinein, aber ich denke, daß ich die Pest namens Paroxetin hinter mir gelassen habe und die Absetzung erfolgreich gelungen ist.


Rene Kriest on February 24th, 2009 at 10:02 am #

Liebe Dörte!

Wer ließt denn schon den Beipackzettel und vor allem den Bereich über die Nebenwirkungen? ;)

Man muß lange suchen, ehe man das Mittel findet, das einem am besten hilft und zusagt. Nicht vergessen darf man, daß die Nebenwirkungen im Konjunktiv stehen (“können auftreten”, müssen aber nicht). Zudem kann man vorher nie sagen, wie das Mittel tatsächlich wirkt. Des einen Freud, des anderen Leid, man muß es einfach ausprobieren.


Carlos on February 27th, 2009 at 10:07 pm #

Hallo Leute!

Ich habe mir mal ein paar Posts von verschiedenen Leute durchgelesen. Besonders ist mir der von auch Birgit on October 19th, 2008 at 11:16 pm # ins Auge gestochen. Denn ich muss sagen aus eigene Erfahrung, das selbst eine Tagesdosis von 15mg reicht, um Entzugerscheinungen zu haben. Mir ist es leider Zwangshaft von heut auf Morgen abgesetzt worden. Die erste Woche ging. Aber dann ging der Horror los. Ich verspürte Kopfschmerzen, Übelkeit, eine Art zucken im Inneren des Körpers (keine Äußerlichen)ist leider etwas schwierig zu erklären, aber wer es selbst Erlebt hat weiß wa sich meine. Und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Nun sind seit dem 2 Wochen vergangen und ich war endlich in der Lage mir ein Neues Rezept zu holen. Leider kann ich es mir erst Morgen holen, da die Apotheke es erst Bestellen muss. Und Leute, glaubt mir, ich mache 100 Kreuze in den Kalender, wenn ich Morgen die Tabletten wiederhabe. Ganz ehrlich, hätte ich eher gewusste, das dass Zeug so Extrem wird, wenn man es Absetzt, hätte ich nie damit Angefangen. Ich hatte mich zwar vorher schlau gemacht, dass Antidepressivas Abhängig machen, und das auch meinem Neurologe mitgeteilt, aber er meinte zu mir nix anderes, ich Zitiere: Ja wenn es im moment nicht anders geht, musst du das nehmen. Und es ist nur ein leichtes Mittel. Gott, glaubt mir, ich bereue es zu tiefst damit angefangen zu haben. Und jeder der es Verschrieben bekommt, kann ich nur Raten, lasst die Finger davon in eurem Eigenen Interesse. Es geht euch zwar gut wenn Ihr es einnehmt und könnt auch Euren Tagesablauf meistern, aber Ihr wollt das Zeug doch nicht euer ganzen Leben nehmen, oder?
Also, ich hoffe Einigen etwas Klarheit gebracht bzw. Rechtzeitig davor gewarnt zu haben. Bis dahin
Gruß an alle.


sunni on March 12th, 2009 at 8:37 pm #

hallo,
ich habe jetzt seit ca 1,5 jahren meine psychischen probleme und nehme seit ungefähr seit 1 jahr Paroxetin. ich kann nur jedem rate sich hilfe zu holen wenn er glaubt es nicht mehr alleine zu schaffen.
ich habe vor ungefähr 5 monaten versucht das medikament ab zu setzen und es ging mir ca 6 wochen lang gut. aber dann kam es wieder zurück, der schwindel, das gefühl durch zu drehen. dann habe ich wieder 10mg paroxetin genommen und es ging mir von heute auf morgen besser. ich versuche es im sommer nochmal und habe wirklich angst das medikament immer zu brauchen.
naja lieber ich lebe mit paroxetin 10mg als ich leide ohne!!!!


sunni on March 12th, 2009 at 8:39 pm #

hallo,
ich habe jetzt seit ca 1,5 jahren meine psychischen probleme und nehme seit ungefähr 1 jahr Paroxetin. ich kann nur jedem raten sich hilfe zu holen wenn er glaubt es nicht mehr alleine zu schaffen.
ich habe vor ungefähr 5 monaten versucht das medikament ab zu setzen und es ging mir ca 6 wochen lang gut. aber dann kam es wieder zurück, der schwindel, das gefühl durch zu drehen. dann habe ich wieder 10mg paroxetin genommen und es ging mir von heute auf morgen besser. ich versuche es im sommer nochmal und habe wirklich angst das medikament immer zu brauchen.
naja lieber ich lebe mit paroxetin 10mg als ich leide ohne!!!!
lg


Sternti on April 8th, 2009 at 11:35 am #

Ich verstehe Euch nicht so ganz,was ist denn schlimmer—–ein Leben mit Angst,Panik,Depressionen und so weiter oder einfach ein Medikament nehmen und wieder etwas Lebensfreude empfinden….Ich hab kein Problem damit,das P.zu nehmen,weil es mein Leben erheblich verbessert hat….


caroline on April 15th, 2009 at 7:37 pm #

Hallo Ihr lieben,

da ich grad selbst Paroxetin absetze,
lese ich mich hier so durch.
Ob mir das gut tut, ist fraglich, weil
die Erfolgmeldungen ja wahrlich spärlich gesäht sind.

Darauf hoffe ich natürlich. Ich würde mich riesig über Mitteilung ala “Ich habe es geschafft” freuen ,-))

Seit einer Woche bin ich ohne Medikament, hatte die ersten drei Tagen schwere Symptome, auch jetzt ist es noch nicht optimal.
Zapps und Schwindel, etc.
Ich meine aber eine leichte Besserung zu verspüren und hoffe, dass es bergauf geht.

Paroxetin habe ich fast 6 Jahre lang genommen, anfangs 20 mg, später 10m.
Die habe ich über einen Monat auf 5 mg reduziert und jetzt ganz abgesetzt.

Ich bin Gott sei Dank nach vielen Arztbesuchen bei einer Neurologin gelandet, die mir glaubt (was schon an ein Wunder grenzt) und schon mal mit einem Patienten Paroxetin ausgeschlichen hat. Unterstützung, die so dringend nötig ist.

Immer öfter bin ich über die Frage gestolpert, warum eigentlich ausschleichen?

Für mich geht es erstens um Selbstbestimmung: kein Paroxetin-Abhäniger hat die.
Ich aber möchte selbstbestimmt sein.
Ich möchte mein Leben nicht von einem Medikament bestimmen lassen.

Zweitens denke ich mittlerweile, dass Psychopharmaka reine Symptomlinderer sind, kein Heilmittel.
Schmerzen, Symptome zeigen: da stimmt was nicht, da musst Du ran.
Sind die Schmerzen weg, schaut man nicht mehr hin, aber davon wird niemand gesund. Jemanden, der einen Gehirntumor hat, heilt man auch nicht mit Aspirin.
Ich habe Paroxetin mit Anfang 20 verschrieben bekommen, ohne irgendeine Ahnung davon zu haben, was es mit mir macht. Auch ich fand die Wirkung toll, denke aber jetzt, der langfristig effektive Weg führt in 90% der Fälle nur über eine intensive Psychotherapie, bei der man an die Wurzel des Übels geht.

Ich hoffe einfach, ich halte aus und ich denke, wenn dieses Zeug derartige Auswirkungen beim Absetzen hat, kann es nicht gesund sein, no fucking way.
Und ich möchte gesund leben, ich möchte Kinder haben und die sollen nicht irgendwelchen Dreck durch die Muttermilch ins Blut bekommen.
Und vor allem weiß ich, dass mir die Medikamente, was die langfristige Heilung angeht, null helfen, die machen meine Traumata nicht ungeschehen und helfen mir nicht, mein Verhalten zu ändern. Ich habe in 9 Monaten Psychoanalyse mehr erreicht, als in diesen 6 Jahren mit Paroxetin.
Ich habe eher Zeit dadurch verschenkt, weil ich mich so lange nicht wirklich mit meiner Problematik auseinandergesetzt habe.

Darum will ich ohne leben.
Ein für alle mal.
Und ich hoffe, zähle auf diesen unbändigen Willen in mir.

Aber vor allem möchte ich


udo on June 23rd, 2009 at 3:57 pm #

ich habe seit 4 Monaten schwere depressionen,die in der Trennung von meiner Frau und den Verlust meiener gesammten Existens begründet sind.Dadurch habe ich keinen Antrieb um etwas zu ändern und bekomme jetzt von allen Leuten den Rat Pillen zu schlucken.Wenn ich jedoch die Nebenwirkungen und die Symtome beim absetzen lese, frage ich mich ob das der richtige Weg ist.Ich meine das man mit Medikamenten doch nur die Symtome bekämpft aber nicht die Ursache.Leider bin ich im Moment sehr Verzweifelt und stark suizid gefährdet.Was tuen sprach Zeus es streiten sich die götter.Medis oder keine.Wer weis rat


GudrunPfennig on July 1st, 2009 at 11:48 pm #

Hallo Udo, es ist ein Zufall, dass ich ihre Meldung lese. Ich war auf der Suche nach Patienten-Berichten über Absetz-Probleme von *Paroxetin*…..

Sie sind in einer sehr verzweifelten Situation, in der sie m.E. unmittelbare Hilfe benötigen. In jeder größeren Stadt gibt es – auch in Psychiatrien – sogenannte Kriseninterventionen. ……….

Eine medikamentöse Therapie ist in einigen Fällen sicher sinnvoll. Von einer Verordnung von SSRAs wie z.B. Paroxetin ist Momentan sicher abzuraten. Der Psychiater wird bei akuter Suizidalilät wohl eher selektive Noradrenalin-Serotonin-Antagonisten verordnen, das SSRA antriebssteigernd wirken somit eventuell das Suizidrisiko erhöhen könnten……… Auch darf man sich von der Wirkung der Antidepressiva nicht zu viel versprechen. Der Wirkungseintritt dauert oft Wochen und ist eher als moderat zu bezeichnen. Viel Patienten geben sogar an, sie würden gar keine Verändeung spüren (Siehe SZ und Deutsches Ärzteblatt: Traurig trotz Pillen.

Konkret: Bei schweren Krisen wie der ihrigen ist vor allem zur “Entlastung” ein menschlicher Kontakt zu einer kompetenten (Psychiater, Psychotherapeut…) notwendig. Diese notwendige Hilfe kann durch keine Pille ersetzt werden.

Ich bitte sie nochmals eindringlich, sich kompetente Hilfe zu holen. Die Bitte um Hilfe ist nicht Ausdruck von Schwäche, sondern – im Gegenteil – von Mut! Sollte ein “Erstgespräch” für sie nicht zufriedenstellend ausfallen, geben sie bitte nicht auf… ich versichere ihnen, es gibt jemanden, der ihnen nicht nur mitfühlend zuhören kann, sondern ihnen beim notwendigen Schritt “ZURÜCK-INS-LEBEN” eine Hilfestellung leistet.

Herzliche Grüße


Stefan on July 20th, 2009 at 11:02 am #

Hallo zusammen,
nach ca. 2 Jahren mit Paroxetin versuche ich seit ca. 1 Woche zum 2. mal eine Absetzung. Ja, mir hat es geholfen, selbst mit nur 20mg/Tag. Fühle mich jetzt aber wieder so weit gefestigt, dass ich es absetzen will. Absetzerscheinungen: Flashen/Blitze im Kopf bei Augenbewegungen, extremes Schwitzen (Kopfkissen und Decke sind morgens oder bereits beim Einschlafen NASS), Tinitus ähnliche Geräusche in den Ohren. Gerade der letzte Schritt von 5-10 mg zu Null ist wohl der schwerste, will ich aber beim 2. Anlauf jetzt durchziehen!
@Udo: hatte ähnliche Situation und mir hat’s geholfen, stimme aber auch Gudrun zu, denn suizid gefährdet war ich nicht.
Drücke allen anderen Absetzern die Daumen.
LG, Stefan


patricia on July 31st, 2009 at 11:27 am #

ich bin jetzt seit einer woche ohne paraoxetin und mir geht es gut besser als vorher fühle mich fit


Lissy on August 16th, 2009 at 8:49 pm #

hallo ihr lieben.

ich misch mich auch einfach mal ein.
ich nehm paroxetin auch schon fast 6 jahre.
und ich hab ziemlich mit dem entzug zu kämpfen.
wenn ich das so erlebe,würde ich auch lieber einfach weiter meine medis schlucken….um diesen schwindel,und stromartigen schläge im kopf loszuwerden.
mein einziger ansporn,das ganze durchzuziehen…is mein bauchzwerg.
genau aus dem grund bin ich jetz auch ohne medis.
wobei ich selbst noch nicht recht weiß wie ich das schaffen soll.
seelisch gehts mir sogar komischer weise auch ohne medis gut….ich hab nur körperlich arg damit zu tun.und leider keine ahnung wie man es lindern kann:(


Anja on August 29th, 2009 at 11:02 pm #

hallo


Anja on August 29th, 2009 at 11:13 pm #

hallo alle zusammen,

ich nehme seit über 4 jahren paroxat, 20mg pro tag und bin zum 2. mal dabei diese horrortabletten auszuschleichen. wöchentlich gehe ich 2,5 mg runter und bin jetzt nach 4 wochen bei 10 mg angelangt und übermorgen starte ich die 7,5 mg (davor habe ich tierisch angst) bis jetzt hält es sich in grenzen mit den symtomen, wobei ich sagen muss, das ich bei schlimmen symtomen eine 0,5 er Tavor (beruhigungstablette) einnehme und wenn es nach 4 stunden wieder heftiger losgeht, nehme ich wieder eine tavor. anders komme ich von paroxat nicht weg..
meine ausschleichsymtome sind:

* starker schwindel
* hin und wieder übelkeit
* gefühl von watte im kopf, wenn ich
meinen kopf drehe, habe ich einen
druck auf den augen und hinter den augen fühlt es sich an als ob da 10000 blitze sind. dann habe ich seit ein paar tagen irgendwie bauchweh.. in der gegend vom blinddarm. man weiß ja nie ob man jetzt echte blinddarm beschwerden hat oder ob es ausschleichsymtome sind.. man kann die symtome nie gut beschreiben, es ist echt schwer…man macht sich ständig gedanken. am liebsten auf der couch bleiben und die nächsten 4 wochen abwarten, bis es vielleicht fast rum ist.. :-) *träum weiter* oder ??? ich werde es schaffen, ich will die tabletten weg haben.. es ist hart, vor allem habe ich 2 kleine kinder und muss seit diesem jahr wieder arbeiten… alles nicht wirklich einfach.. ach, ich nehme zudem noch neuro 5 htp, das sind serotonintabletten, die nehme ich seit einem jahr und die helfen auch sehr gut.. damit der serotoninspiegel oben bleibt… wichtig wichtig…
hat jemand von euch auch probleme mit dem bauch??? ich kann das gar nicht richtig beschreiben.. tut nicht wirklich weh aber man spürt da ständig was… und sodbrennen habe ich auch seit ein paar tagen.. ach, übrigens, früher war ich kerngesund und habe kein wort über krankheit von mir gegeben und heute ist es mein leben.. und das muss sich ändern…

ich hoffe ich schaffe es und drücke euch allen auch die daumen.. wir müssen das teufelszeug besiegen :-)

lg
anja


Anja on August 29th, 2009 at 11:19 pm #

ach, noch was… seit über einer woche habe ich heftige schlafstörungne.. horror.. ich bin hundemüde, möchte unbedingt schlafen, schaffe es dann auch und wache nach 30 minuten wieder auf… und das geht so 6-7 mal die nacht… echt schlimm..ich hoffe das geht jetzt nicht die ganze zeit so.. denn tagsüber ist man dann schlecht gelaunt und ich bin kein brummbär, ich bin eigentlich ein super fröhlicher mensch, der das leben genießt und vor allem LIEBT… ach, die paroxat habe ich damals verschrieben bekommen, weil ich immer einen schwindel hatte und der ging mit paroxat auch nicht weg, toll oder??? ach, was soll ich dazu noch sagen, was ich schon alles damit durchgemacht habe. unglaublich… toi toi toi an alle…

anja


erika on August 31st, 2009 at 8:20 pm #

hallo
also ich nehme seit 3 jahren paroxetin 20 mg täglich,bin jetzt seit 4 wochen runter auf 10 mg
nebenwirkungen schwindel ,übelkeit
nach ca 3 wochen symptome weg
jetzt sei 3 tagen ohne paroxetin
wieder gleiche nebenwirkungen vorallem schwindel
ich finde die nebenwirkungen auch sehr schlimm
,nur macht diesen medikament nicht so schlecht ,
ich habe diesen medikament genommen gegen zwangsgedanken ,und die waren die hölle auf erden ,dagegen sind die nebenwirkungen ein klacks.
mir hat es geholfen das medikament zunehmen,auch habe ich 10 kg da´von zugenommen und kaum noch lust auf sex
aber es hat mir gegen meine schlimmen zwangsgedanken geholfen.
und nur das zählt für mich.
bin natürlich froh sie nicht mehr nehmen zumüssen
gruß
erika


Anja on September 5th, 2009 at 3:44 pm #

hallo zusammen, hoffentlich liest hier jemand auch meinen beitrag. nicht das ich hier alleine mit mir rede :-)
also, mittlerweile bin ich auf 7,5mg. in zwei tagen geht es mit 5,0mg weiter, davor habe ich tierisch angst… ich habe die ganze zeit die typischen symtome, wie schwindel, stromschläge im kopf oder hinter den augen. wenn ich die augen drehe oder nur den kopf alles mit stromschlägen begleitet..seit heute ist es heftiger.. arge übelkeit, komischer schwindel, man bekommt das gefühl, das man gleich wegkippt oder gar nicht weiß wo man ist…. psyche ist komisch… so fremd fühlen und komisch.. heute ist einfach ein fuck tag.. echt.. gefühl von fieber, nicht herr meiner sinne sein, einfach alles SCHEISSE… ich hoffe nur, das es bald rum ist.. ich kämpfe so sehr. und ich muß ja noch arbeiten und dann muss ich meine 2 kleinen kinder vom kiga abholen und den tag irgendwie schaffen.. manchmal ist es wirklich alles erträglich aber an so tagen wie heute ist es die reinste hölle.. ohne tavor geht ja mal gar nichts und jetzt trinke ich auch grad mein 2. bier, ich weiß,ist keine lösung aber es hilft einem ja sonst niemand… und ich will es nicht abbrechen, ich will das FUCK PAROXAT loswerden und NIE wieder nehmen müssen. bin echt am überlegen ob die die leute verklage… von wegen keine entzugserscheinungen.. so eine LÜGE… also, ich hoffe es ist bald mal wieder einer hier drin und redet mit mir :-(

lg
anja


Steff on October 26th, 2009 at 11:09 am #

Hallo, ich habe vier Monate lang 10 mg Paroxetin eingenommen und habe dann drei Wochen lang auf 5 mg reduziert. Nun habe ich seit 7 Tagen keine Tabletten mehr genommen. Bereits am zweiten Tage ohne Tabletten ging es mir nicht so gut und seit dem dritten Tag ist es kaum auszuhalten. Ich habe starken Schwindel, Übelkeit und einfach ein komisches Körpergefühl. Von der Psyche her geht es mir aber ganz gut. Daher denke ich, dass es sich bei mir um die bekannten Absetzsymptome handelt. Ich hoffe, ich komme da schnell durch. Immerhin bin ich nun schon 7 Tage ohne diese scheiß Tabletten. Es ärgert mich sehr, dass mir die Ärztin vorher keinen Ton über die Absetzsymptome gesagt hat.

Wie lange haben die Symptome bei Euch angehalten?


Gaby on November 18th, 2009 at 4:12 pm #

Hallo,
ich leide seit 2000 an einer Panikstörung und nehme seit Jahren Paroxetin.
Die Versuche es abzusetzen scheitern immer.
Ich habe dann komische Empfindungen im Hirn, als würde es einen Kurzschluss zwischen den Nervenzellen im Kopf geben. Man hört dieses Geräusch wie bei einem Tinitus.
Da es direkt im Hirn ist bekommt man Angst. Dann habe ich Blitze in den Augen, wenn die weg gehen heftige Kopfschmerzen…all das kann ich kaum ertragen.
Wer kennt diese Symptome die ich habe?

Gaby


Ute on December 1st, 2009 at 8:59 am #

Hallo in die Runde,
seit fast 10 Jahren schlucke ich täglich 20 mg Paroxetin und bin seit einigen Monaten dabei, mich davon zu trennen. Ich habe gut drei Monate lang die Dosis auf 10 mg herabgesetzt und seit einigen Tagen nehme ich nur noch 5mg pro Tag. Aber schon jetzt bemerke ich, dass es mir nicht gut geht dabei. Mein Plan war es, diese 5 mg ebenfalls für zwei bis drei Monate einzunehmen und dann wollte ich eigentlich auf “0″ gehen. Gibt es hier jemanden, der mir dazu etwas berichten kann? Halten diese schrecklichen Ausfallerscheinungen länger an? Oder ist mit baldiger Besserung zu rechnen?
Die Ausfallerscheinungen kenne ich seit dem ich Paroxetin einnehme. Denn wenn ich sie mal vergessen habe, hat sich das sofort gerächt…
Ich freue mich auf Feedbacks!
Lieben Gruß
Ute


Gaby on December 4th, 2009 at 11:56 pm #

Hallo,
habe wiedermal versucht von 40 auf 20 mg zu kommen.
Nicht mal eine Woche habe ich geschafft. Müdigket, Schwindel, Übelkeit usw….
Na wer kann denn helfen??? Ich will dieses Zeug nicht mehr nehmen!!!
Suche HILFE!!!!

LG Gaby


Miriam on December 9th, 2009 at 12:12 pm #

Hallo an alle,

ich nehme seit 9 Jahren Paroxat (wegen Depressionen, Panikattacken, sozialer Phobie, Zwangsgedanken), die ersten 4 Jahre 60 mg, dann 2 Jahre 40 mg, dann 3 Jahre 20 mg. Komischerweise hatte ich beim Wechsel von 40 auf 20 mg keinerlei Absetzsymptome. Ich habe schon mehrfach versucht, das Paroxat auszuschleichen, hat aber nie geklappt. Die Absetzsymptome waren so schlimm, dass ich immer wieder 20 mg genommen habe. Leider reagiere ich auf andere SSRI mit starken körperlichen Nebenwirkungen (sehr starke Panikattacken, Schwindel, Depersonalitsation etc.) und vor allem dem Rückkehren meiner anfänglichen Beschwerden (Depressionen, Panikattacken etc), so dass ich befürchte, dieses besch**** Paroxat wohl ewig weiternehmen zu müssen. Hat jemand Erfahrung mit dem Absetzen, nachdem man das Paroxat schon länger als 9 Jahre eingenommen hat??? Werden die Absetzsymptome schlimmer, je länger man das Medikament genommen hat?

Grüße an alle
Miria


hansi on December 9th, 2009 at 12:28 pm #

Hallo Leute
also mal eines vorweg hier schreibt ihr alle von absetzungserscheinung keiner schreibt wie lange es bei einem dauert oder was man dagegen nehemen kann was hilft .ich nehme paroxetin seit 2000 habe dann 2006 aufgehört von heute auf morgen ohne absetzungsrscheinungen dann abet durch extreme streßsituationen 2009 mußte ich den scheiß wieder nehemen jetzt ende 2009 setzte ich sie wieder ab langsam von 20mg auf 10mg und jetzt seit 2 wochen keine mehr ich habe extreme stromschläge im hiern wenn ich aufstehe oder meine augen bewege dann ist mir schwindelig kein antrieb was zu tun ich muß mich zwingen aber es lohnt sich leute habe sie symtome schon seit 1-1/2 wochen ist mir aber scheiß egal ich halte durch das sollte jeder für sich entscheiden ich kann nur sagen mir hilft es es war eine geile zeit wo ich den scheiß nicht genommen hab klar ging es mir besser in der zeit wo ich sie nehmen mußte aber ich war nicht ich .wenn jemand versucht sie abzusetzten dann bitte nur in kleinen schritten und langsam dann ist es nicht so extrem und der wille durchzuhalten ist wichtig wenn es nicht geht dann geht zu euren hausarzt und schildert was ihr vorhabt meiner hat mir geholfen dabei den scheiß abzusetzten und es hat funktioniert hart aber ich hab mein altes leben wieder und macht es euch selber schön im leben denkt positiv lg hanz manson


pefan on February 3rd, 2010 at 11:49 am #

Hallo Zusammen!
Ich habe gestern Paroxat 20mg gestern verschrieben bekommen und heute füh dass erste mal eine tbl. eingenommen nach dem frühstück. allerdings keine 3- 4 stunden später fühle ich mich wie
…naja richtig sclapp und auch kopfschmerzen. ist dass normal am anfang und dann gleichzeitig so zeitig? ich kann so nicht arbeiten, damit schaffe ich mein Pensum auf arbeit nicht. nebenbei nehme ich auch lamotrigin ein, damit bin ich zufrieden. ansonsten mit dem paroxat konnte ich nicht nicht( und ich bin einfach heute nicht ) auf arbeit gegangen, weil es ging nicht.


Miriam on February 7th, 2010 at 9:10 am #

Hi, das ist normal wenn man Paroxat zum ersten Mal nimmt. Nach spätestens 2 Wochen hat man sich aber daran gewöhnt. Kann natürlich auch sein, dass Du das Paroxat überhaupt nicht verträgst… Hast Du es weitergenommen?


hj5647 on February 18th, 2010 at 8:39 pm #

wie jetzt?


ma123 on February 18th, 2010 at 8:43 pm #

versuche seit 21 tagen ohne paroxetin auszukommen. Mir geht es dabei jedoch sehr schlecht. Hat irgendeiner die gleichen Erfahrungengemacht, die ich zurzeit mache? Habe das Medikament ohne das Wissen meines Artzes abgesetzt, da ich in den letzten 3 jahren 28kilo zugenommen habe. Habe zum schluss 30mg genommen.


ma123 on February 19th, 2010 at 8:21 pm #

hallo alle zusammen,
habe leider den kapmf verloren. nehem seit gestern wieder 10 mg die entzugsersceinungen weren zu extrem – lag nur noch im bett. Ich glaub ich hatte die ganze paltte ich versuche 10 mg zu nehmen. heute als ich die 10 mg zu mich genommen habe geht es mir schon viel besser. Ich weiß das die 10 mg mir dabei helfen. Nimmt bitte nicht das medikament, solange es andere lösungen gibt. ich habe nich nie ein drogen genommrn oder dergleichen, aber ich stelle mitr das so vpr das es genaus schlimm sein sol. Mich hat damals niemand darüber informiert , das das medikament abhängig macht. Muss aber sagen das dieses Medikament mir damals sehr geholfen hat. aber ich bon durch die tabletten ein ganz anderer mensch gewirden und das nicht im positivem sinne. versuche es aufjedenfall nochmalk das medikament abzusetzen, aber schrittweise.

PS habe bereits geschrieben das ich durch das medikament 28 kg zufgenommen habe. Hat jemand eine idee wie ich ein paar kilos wiedwer runter kriege? habe bereits diverse Abnehmtechniken hintrer mir. Zum beispiel heilö fasten etc und sport und es hat mir nichts gebracht . ich werde die killos einfach nicht los

würde mich über eure tips freuen:))


ma123 on February 19th, 2010 at 8:44 pm #

Meine das der Entzug zu vergleichen ist mit einen drogenetzug!weiß zwar nicht wie der drogenentzug ist kann mir aber vorstelen das der zu vergleichen ist mit diesen Medikamenten entzug.In den Beipackzettel steht nichts von einer abhängigkeit zwar von absetzsymtome aber die auch verhamlosst werden.
(EINE UNVERSCHÄMTHEIT)Hätte ich dieses gewusst wäre ich niemals bei diesen medikament hängen geblieben sondern hätte nach ein anderes medikament gesucht oder gefragt!!!


Bella on February 19th, 2010 at 8:50 pm #

Meine das der Entzug zu vergleichen ist mit einen drogenetzug!weiß zwar nicht wie der drogenentzug ist kann mir aber vorstelen das der zu vergleichen ist mit diesen Medikamenten entzug.In den Beipackzettel steht nichts von einer abhängigkeit zwar von absetzsymtome aber die auch verhamlosst werden.
(EINE UNVERSCHÄMTHEIT)Hätte ich dieses gewusst wäre ich niemals bei diesen medikament hängen geblieben sondern hätte nach ein anderes medikament gesucht oder gefragt!!!


NoNeedForNames on February 23rd, 2010 at 2:43 pm #

Nehme 30mg seit zwei Monaten – ohne das Zeug und ne Woche Lorazepam (weil man wenn die Wirkung einsetzt und in Gang kommt den Gang gerne zur nächsten Brücke macht) wäre ich nicht mehr am Leben. Nach ca. drei Wochen ging es mir innerhalb von zwei Tagen plötzlich viel besser und nach ca. 14 Jahren ohne ein Lachen bin ich seit dem mit nur leichten Eintrübungen zum ersten mal seit (nochmal!) 14 Jahren sogar fröhlich und kann wieder (nach ca. zwei Jahren Durchmogeln) produktiv sein. Ich habe sogar mittlerweile mehr Tage ohne suizidal zu sein als mit Gedanken und mache schon seit der Aufhellung keine konkreten Selbstmordpläne mehr.

Ob ich mit dem Absetzen in zwei oder drei Jahren Probleme haben werde ist mir z.Zt. vollkommen egal.


NoNeedForNames on February 23rd, 2010 at 2:47 pm #

… sollte noch nachschieben dass ich die erste Woche Nebenwirkungen hatte, die störend waren aber unter den Umständen absolut nebensächlich – evtl. sind Eure Beschwerden besonders gravierend, evtl. hab ich bisher Glück oder unterschätze den Ausstieg kollosal – oder aber Eure Ärzte haben Euch das Zeug voreilig verschrieben – bei mir gings ums nackte Überleben und ich bin sehr zufrieden mit dem SSRI.


Bella on February 23rd, 2010 at 7:55 pm #

…Freu mich das dass Medikament so gut bei dir wirkt! Habe selber nichts gegen das Medikament, es hat mir selber gut geholfen. Lebe auch schon seid acht jahren , mit immer wieder auftretenden anstörungen & und depri. Aber wenn man wie ich in der Zeit als ich paroxetin benutzt habe , 28 kilo zu genommen habe , über legt man sich doch das Medikament abzusetzten.Dieses war mein zweiter versuch, das Medikament abzusetzten. Nehme jetzt schon seid sechs tagen 10mg, merke aber ob wohl ich das Medikament schon genommen habe trotzdem wieder starke Nebenwirkungen.Ab morgen nehme ich wieder 20mg. Hoffe das es dann besser wird!Aber werde es noch mal zu versuchen es wieder abzusetzten.Kann mit nicht vorstellen das eine so starke zunahme für den Körper gut ist!Aber zur Zeit gibt es für mich als nichts anderes das Medikament wieder zu nehmen…


Andreas on March 19th, 2010 at 12:39 pm #

Hi
Also im Gegensatz zu Zoloft hat Paroxetin bei mir immer super gewirkt so das ich es nach gewisser Zeit nach Rücksprache auch immer wieder hervoragend ausschleichen konnte……


Andreas on March 19th, 2010 at 12:46 pm #

Im übrigen gilt für alle Antidepressiva ……langsam ausschleichen!!


Liane on June 2nd, 2010 at 8:55 pm #

Hi, ich nehme Paroxetin seit fast 6 Jahren. Dieses Medikament hat mir anfänglich das Leben gerettet oder besser gesagt, ein solches nach mehr als 15 Jahren Leidensdruck zurück gegeben. Aber seit einem halben Jahr steht der Entschluss, das Medikament abzusetzen. Grund hierfür ist die Gewichtszunahme von mehr als 20 Kilo und die zunehmende Alkoholabhängigkeit. Die ersten 2 Versuche aufzuhören waren die Hölle und nun starte ich den 3. und hoffentlich Letzten. Ich will weg von dem Zeug, sonst ende ich als verfettete Alkoholikerin. Zunächst bin ich von 40 mg runter auf 20, dann 10 und seit 2 Tagen bin ich ohne. Ganz ehrlich, es ist wieder die Hölle. Viele Berichte hier haben mir aber gezeigt, ich bin nicht allein mit der Sch… Schade ist nur, dass so wenige darüber geschrieben haben, ob sie Erfolg hatten.
Also ich versuche es in Kombination mit Sport und laufe jeden Tag eine Stunde. In den schlimmsten Momenten donner ich mir Musik ultra laut über Kopfhörer in den Schädel, nur um die Stromstöße auszuhalten. Dass sich mein Gehirn wie eine aufgeweichte Wattebirne anfühlt ist ein zusätzlich scheußlicher Witz, über den ich nicht mehr lachen kann. Ich fühle mich schrecklich, manchmal wie ein verstörtes Wrack und bete, dass der Entzug nicht so lange dauert. Wir sind ja alle zu dem Medikament gekommen, weil es uns psychisch nicht gut ging und was man beim Entzug durchmacht, erinnert stark ans alte Dilemma. Hinzu kommen, zumindest bei mir, extreme Stimmungsschwankungen. Von: ich schaff das jetzt, bis: ich schaff das niemals. Dann könnte ich heulen oder dann wieder jeden zusammenscheißen, der mir blöde kommt. Echt krass. Wenn ich nicht genau wüsste, dass das Medikament bei mir durch exzessives Trinkverhalten irgendwann in den Tod führt, würde ich es wieder schlucken.
Also danke an alle die hier gepostet und in mir das Gefühl vermittelt haben, ich bin nicht allein.


Koki on June 22nd, 2010 at 6:25 pm #

Hallo an alle!! Wenn ich das hier so lese, dann bin ich froh, dass ich niemandem geglaubt habe, nur mir selbst. Ich habe 3 Monate lang mich gequält das Zeug zu nehmen und hatte schlimme Nebenwirkungen wie: Dauermüdigkeit, Übelkeit, Erbrechen. Ich weiß nicht wieviel Stunden ich am Tag geschlafen habe als ich das Medikament nahm. Und dann entschloss ich mich ohne jegliche Absprache mit dem Arzt das Teufelszeug abzusetzen. Und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Meiner Meinung nach verschreiben Ärzte viel zu schnell solche Mittel und stellen ihre Patienten damit zufrieden. Doch an dem Hauptproblem ändert sich nichts, wenn man nichts macht. Daher sollte man erstmal versuchen sich anderweitig Hilfe zu beschaffen und sehen, ob das auch so klappt. Denn wenn ich lese, was für Folgen das für einen hat und welche Sucht man durch Paroxetin entwickelt, dann denke ich, dass es nicht Sinn und Zweck eines Medikamentes sein soll. Wenn man sich nach der Behandlung wie ein Junkie auf Entzug fühlt, dann finde ich das echt krass. Allen die es schaffen wollen, drücke ich ganz fest die Daumen. Lasst euch nicht unterkriegen. Es gibt soviel schönes auf der Welt, daran sollte man denken;)


Mona on August 8th, 2010 at 11:08 am #

Hallo und guten Tag,
ich habe voller Schrecken sämtliche Statements gelesen und bin mir nun sicher, dass ich mit Paroxetin nicht weiter machen werde. Über Fluoxetin (die mir wie Placebos vorkamen)bin ich zu Venlafaxin 75 mg retardiert(die mir eine Gewichtszunahme innerhalb von 6 Wochen von 12 kg beschert haben) gekommen. Nun sollte ich, aufgrund der ungesunden Gewichtszunahme, langsam auf Paroxetin 20 mg umstellen. Dieser Wechsel sollte über 14 Tage erfolgen, indem ich nur noch jeden 2. Tag Venlafaxin nehme und zusätzlich in der 1. Woche 1/2 Paroxetin täglich und ab der 2. Woche schließlich eine ganze. Ich weiß nicht, warum es mir so schlecht ging…war es vielleicht die Kombinarion aus beiden Medikamenten gleichzeitig? Oder war es Paroxetin allein? Keine Ahnung. Es war auf jeden Fall so heftig, dass ich scho arg ins Grübeln gekommen bin. Ich merkte innerhalb kürzester Zeit ein Wesensveränderung (und nicht nur ich). Ich wurde agressiv, was so ganz und gar nicht meiner Art entspricht, Hinzu kamen Schwindel, Übelkeit, Bauchweh und ein sehr intensives Farberleben (aber nicht auf angenehme Weise). Das Extrem-Schwitzen, welches ich bei Venlafaxin hatte, war allerdings weg. Aus purer Angst vor dem was kommen könnte mit Paroxetin, habe ich nicht mehr eine einzige Tablette herunterbekommen. Weder das eine, noch das andere Medikament. Nun gehts mir körperlich zwar wieder besser, aber der ich merke auch, dass die Psyche wieder schlapp macht. Anmerken möchte ich noch, dass ich eine Psychotherapie mache, also mich nicht nur auf Medikamente verlasse. Ach wäre es doch schön, wenn der Doc in mich hineinsehen und sagen könnte: Du brauchst genaus DIESES Medikament, das wirkt bei dir dort wo es soll und ist frei von Nebenwirkungen *träum*…


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