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Filed Under (Medikamente) by Rene Kriest on 02-07-2007

Paroxetin, auch bekannt als Paxil oder Paroxat, liegt mir immer noch schwer im Magen. Mittlerweile bin ich auf 40mg pro Tag runter und es geht mir soweit recht gut. Einzig die Angst- und Panikattacken bleiben bei gleichbleibender Intensität, wenn auch deren Dauer etwas nachgelassen hat; Kopfschmerzen gesellen sich jedoch auch gelegentlich hinzu. Spätestens Donnerstag dieser Woche reduziere ich auf 30mg pro Tag.

Ausschleichen auf die clevere Art: Eine List, um Paroxetin ein Schnippchen zu schlagen?

Eine ungewöhnliche Lösung des Dillemmas mit den Absetzungssymptomen ist mir bereits durch den Kopf gegangen. Wäre es sinnvoll, auf ein anderes SSRI direkt zu wechseln, dessen Absetzungssymptome weit geringer ausfallen, als jene von Paroxetin? Sodann hätte ich das Ausschleichproblem hinsichtlich Paroxetin elegant umgangen und könnte dann leichter entziehen.

Meinungen, Erfahrungen? :)



Comments:
7 Comments posted on "Paroxetin absetzen"
Jo on July 11th, 2007 at 6:20 pm #

Hm… ohne Gewähr, weil kein Arzt:

Man könnte evtl. ein atypisches Neuroleptikum anstelle des AD´s für die erste Zeit starker Absetzsymptome hernehmen.

Ich habe ein solches at. Neuroleptikum jedenfalls zur Linderung hergenommen um es beim Absetzen von Benzodiazepinen etwas leichter zu haben. Ob das für AD sinnvoll ist? Arzt mal anfragen.


Erg on July 17th, 2007 at 8:34 am #

In der USA verschreiben viele Ärzte bei Absetzproblemen von Paroxetin (Paxil) Prozac (Fluoxetin). Durch die lange Halbwertszeit von Fluoxetin von 4-6 Tagen (aktive Metaboliten bis zu 10 Tage), ist das Absetzen um ein vielfaches sanfter.


Kara on January 1st, 2008 at 3:16 am #

Ich habe fast 6 Jahre gebraucht, um Paroxetin abzuetzen! Es ist ein wunderbares Medikament, das mir zu Zeiten wirklich mein Leben rettete, voellig Nebenwirkungsfrei ein Leben ohne Angst ermoeglichte. Dabei benoetigte ich trotz schwerer generalisierter Angst und Panik gerade einmal 10 mg pro Tag um Symptomfrei zu sein.
Das Absetzen des Medikamentes war so schwierig, dass ich es wiederholt einfach nicht schaffte, aufgrund der schweren Stromschlag-Empfindungen im Kopf. Bei jeglichen Kopfbewegungen erlitt ich schwere Schlaege, Alltag nur mit geschlosenen Augen im Bett machbar. Ich brach die Versuche regelmaessig ab. Nun habe ich es seit nunmehr zwei Monaten geschafft, nehme kein Paroxetin mehr nachdem ich mich einfach zwang, abrupt abzusetzen. Ausschleichen bedeutete im Grunde nur ein Ausweiten der Entzugsphase fuer mich.
Problem: Auch nach zwei Monaten bin ich noch nicht einwandfrei. Leide immernoch unter Schwindel im Liegen, Schwindel in Reaktion auf schnelle Kopfbewegungen und teilweise eben jene Stomschlag- Sensationen im Kopf.
Ich bin festen Willens das auszuhalten und waere ebenfalls dankbar fuer Erfahrungsberichte von Langzeit-Anwendern!


Rene Kriest on January 1st, 2008 at 10:02 pm #

Hallo Kara!

Danke für Deine Zeilen.

Ich sehe das genauso wie Du: an sich ist Paroxetin ein tolles Antidepressivum, sofern da nicht die Nebenwirkungen und vor allem Absetzungssymptome wären.

Ich habe mir eines Tricks beholfen, um aus dem Gröbsten rasch rauszukommen:

http://www.depressionsblog.com.....ymptome-2/

http://www.depressionsblog.com.....in-zoloft/

Gelegentlich habe ich noch Stimmungseintrübungen, also schlechte Stimmung und bin etwas antriebslos. Mag sein, daß dies noch Spätfolgen bzw. Absetzungssymptome von Paroxetin sind. Ein paar Monate warte ich noch ab, eventuell nehme ich dann noch mal ein anderes Antidepressivum.

Dir drücke ich ganz doll die Daumen! Du schaffst das! :)

Viele liebe Grüße,

René

PS: Schau doch auch mal ins Depressions-Forum rein. Dort kann man sich weiter austauschen: http://www.depressionsblog.com/forum


someone on March 29th, 2008 at 9:12 pm #

Hallo, Ich habe ein großes Problem. U.z. nehme ich seit langer Zeit Paroxetin 20 mg täglich. Vor ca. einer Woche war alle Tabletten aus. Ich kontte mir keine neue n besorgen , weil ich nicht krankenversichert bin ( ohne Kasse üb. 200 euro). jetzt gehts es mir sehr schlecht. Ich hab sehr starke Stromschläge im Kopf und an der Brust/Herz und mir ist den ganzen Tag übel und schwindlich. Heute habe ich eine neue Packung besorgt und wollte euch fragen ob diese Absetzsymptome durch Wiedereinnahme verringert bzw. verschwinden werden und wie lang ich möglicherweise noch mit diesem Leiden rechnen muss. Ich arbeite vollzeit und dieses Leiden wirkt sich auf meiner Arbeit. Und meinen Chef darüber zu berichten kommt nicht in Frage (da bin ich zu feige, bzw. weiss nicht wie er drauf reagiert). Sorry für den langen Text..
Bin euch dankbar für jede Hilfe !


someone on March 29th, 2008 at 9:12 pm #

Hallo, Ich habe ein großes Problem. U.z. nehme ich seit langer Zeit Paroxetin 20 mg täglich. Vor ca. einer Woche war alle Tabletten aus. Ich kontte mir keine neue n besorgen , weil ich nicht krankenversichert bin ( ohne Kasse üb. 200 euro). jetzt gehts es mir sehr schlecht. Ich hab sehr starke Stromschläge im Kopf und an der Brust/Herz und mir ist den ganzen Tag übel und schwindlich. Heute habe ich eine neue Packung besorgt und wollte euch fragen ob diese Absetzsymptome durch Wiedereinnahme verringert bzw. verschwinden werden und wie lang ich möglicherweise noch mit diesem Leiden rechnen muss. Ich arbeite vollzeit und dieses Leiden wirkt sich auf meiner Arbeit. Und meinen Chef darüber zu berichten kommt nicht in Frage (da bin ich zu feige, bzw. weiss nicht wie er drauf reagiert). Sorry für den langen Text..
Bin euch dankbar für jede Hilfe !


Flippovinzki on April 9th, 2008 at 3:35 pm #

Hallo Someone,
da deine Frage schon länger her ist behaupte ich einfach mal du hättest deine Frage selbst beantwortet. Ich selbst habe Paroxetin 20mg eigentlich nur einmal als Notfallmittel gebraucht und bin seither abhängig. Da ich es nicht benötige nehme ich es auch nicht täglich…und nach ca. 4 Tagen ohne ist exact der vierte Tag die Hölle. Davor gibt es aber nicht eine Enzugserscheinung. Wenn ich die Tablette dann am vierten Tag nehme dauert es so 1-2 Stunden und alles ist wieder in Ordnung.

Gruß


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