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Filed Under (Medikamente) by Rene Kriest on 02-07-2007

Paroxetin, auch bekannt als Paxil oder Paroxat, liegt mir immer noch schwer im Magen. Mittlerweile bin ich auf 40mg pro Tag runter und es geht mir soweit recht gut. Einzig die Angst- und Panikattacken bleiben bei gleichbleibender Intensität, wenn auch deren Dauer etwas nachgelassen hat; Kopfschmerzen gesellen sich jedoch auch gelegentlich hinzu. Spätestens Donnerstag dieser Woche reduziere ich auf 30mg pro Tag.

Ausschleichen auf die clevere Art: Eine List, um Paroxetin ein Schnippchen zu schlagen?

Eine ungewöhnliche Lösung des Dillemmas mit den Absetzungssymptomen ist mir bereits durch den Kopf gegangen. Wäre es sinnvoll, auf ein anderes SSRI direkt zu wechseln, dessen Absetzungssymptome weit geringer ausfallen, als jene von Paroxetin? Sodann hätte ich das Ausschleichproblem hinsichtlich Paroxetin elegant umgangen und könnte dann leichter entziehen.

Meinungen, Erfahrungen? :)



Comments:
20 Comments posted on "Paroxetin absetzen"
Jo on July 11th, 2007 at 6:20 pm #

Hm… ohne Gewähr, weil kein Arzt:

Man könnte evtl. ein atypisches Neuroleptikum anstelle des AD´s für die erste Zeit starker Absetzsymptome hernehmen.

Ich habe ein solches at. Neuroleptikum jedenfalls zur Linderung hergenommen um es beim Absetzen von Benzodiazepinen etwas leichter zu haben. Ob das für AD sinnvoll ist? Arzt mal anfragen.


Erg on July 17th, 2007 at 8:34 am #

In der USA verschreiben viele Ärzte bei Absetzproblemen von Paroxetin (Paxil) Prozac (Fluoxetin). Durch die lange Halbwertszeit von Fluoxetin von 4-6 Tagen (aktive Metaboliten bis zu 10 Tage), ist das Absetzen um ein vielfaches sanfter.


Kara on January 1st, 2008 at 3:16 am #

Ich habe fast 6 Jahre gebraucht, um Paroxetin abzuetzen! Es ist ein wunderbares Medikament, das mir zu Zeiten wirklich mein Leben rettete, voellig Nebenwirkungsfrei ein Leben ohne Angst ermoeglichte. Dabei benoetigte ich trotz schwerer generalisierter Angst und Panik gerade einmal 10 mg pro Tag um Symptomfrei zu sein.
Das Absetzen des Medikamentes war so schwierig, dass ich es wiederholt einfach nicht schaffte, aufgrund der schweren Stromschlag-Empfindungen im Kopf. Bei jeglichen Kopfbewegungen erlitt ich schwere Schlaege, Alltag nur mit geschlosenen Augen im Bett machbar. Ich brach die Versuche regelmaessig ab. Nun habe ich es seit nunmehr zwei Monaten geschafft, nehme kein Paroxetin mehr nachdem ich mich einfach zwang, abrupt abzusetzen. Ausschleichen bedeutete im Grunde nur ein Ausweiten der Entzugsphase fuer mich.
Problem: Auch nach zwei Monaten bin ich noch nicht einwandfrei. Leide immernoch unter Schwindel im Liegen, Schwindel in Reaktion auf schnelle Kopfbewegungen und teilweise eben jene Stomschlag- Sensationen im Kopf.
Ich bin festen Willens das auszuhalten und waere ebenfalls dankbar fuer Erfahrungsberichte von Langzeit-Anwendern!


Rene Kriest on January 1st, 2008 at 10:02 pm #

Hallo Kara!

Danke für Deine Zeilen.

Ich sehe das genauso wie Du: an sich ist Paroxetin ein tolles Antidepressivum, sofern da nicht die Nebenwirkungen und vor allem Absetzungssymptome wären.

Ich habe mir eines Tricks beholfen, um aus dem Gröbsten rasch rauszukommen:

http://www.depressionsblog.com/blog/paroxetin-absetzungssymptome-2/

http://www.depressionsblog.com/blog/ausschleichen-antidepressivum-paroxetin-zoloft/

Gelegentlich habe ich noch Stimmungseintrübungen, also schlechte Stimmung und bin etwas antriebslos. Mag sein, daß dies noch Spätfolgen bzw. Absetzungssymptome von Paroxetin sind. Ein paar Monate warte ich noch ab, eventuell nehme ich dann noch mal ein anderes Antidepressivum.

Dir drücke ich ganz doll die Daumen! Du schaffst das! :)

Viele liebe Grüße,

René

PS: Schau doch auch mal ins Depressions-Forum rein. Dort kann man sich weiter austauschen: http://www.depressionsblog.com/forum


someone on March 29th, 2008 at 9:12 pm #

Hallo, Ich habe ein großes Problem. U.z. nehme ich seit langer Zeit Paroxetin 20 mg täglich. Vor ca. einer Woche war alle Tabletten aus. Ich kontte mir keine neue n besorgen , weil ich nicht krankenversichert bin ( ohne Kasse üb. 200 euro). jetzt gehts es mir sehr schlecht. Ich hab sehr starke Stromschläge im Kopf und an der Brust/Herz und mir ist den ganzen Tag übel und schwindlich. Heute habe ich eine neue Packung besorgt und wollte euch fragen ob diese Absetzsymptome durch Wiedereinnahme verringert bzw. verschwinden werden und wie lang ich möglicherweise noch mit diesem Leiden rechnen muss. Ich arbeite vollzeit und dieses Leiden wirkt sich auf meiner Arbeit. Und meinen Chef darüber zu berichten kommt nicht in Frage (da bin ich zu feige, bzw. weiss nicht wie er drauf reagiert). Sorry für den langen Text..
Bin euch dankbar für jede Hilfe !


someone on March 29th, 2008 at 9:12 pm #

Hallo, Ich habe ein großes Problem. U.z. nehme ich seit langer Zeit Paroxetin 20 mg täglich. Vor ca. einer Woche war alle Tabletten aus. Ich kontte mir keine neue n besorgen , weil ich nicht krankenversichert bin ( ohne Kasse üb. 200 euro). jetzt gehts es mir sehr schlecht. Ich hab sehr starke Stromschläge im Kopf und an der Brust/Herz und mir ist den ganzen Tag übel und schwindlich. Heute habe ich eine neue Packung besorgt und wollte euch fragen ob diese Absetzsymptome durch Wiedereinnahme verringert bzw. verschwinden werden und wie lang ich möglicherweise noch mit diesem Leiden rechnen muss. Ich arbeite vollzeit und dieses Leiden wirkt sich auf meiner Arbeit. Und meinen Chef darüber zu berichten kommt nicht in Frage (da bin ich zu feige, bzw. weiss nicht wie er drauf reagiert). Sorry für den langen Text..
Bin euch dankbar für jede Hilfe !


Flippovinzki on April 9th, 2008 at 3:35 pm #

Hallo Someone,
da deine Frage schon länger her ist behaupte ich einfach mal du hättest deine Frage selbst beantwortet. Ich selbst habe Paroxetin 20mg eigentlich nur einmal als Notfallmittel gebraucht und bin seither abhängig. Da ich es nicht benötige nehme ich es auch nicht täglich…und nach ca. 4 Tagen ohne ist exact der vierte Tag die Hölle. Davor gibt es aber nicht eine Enzugserscheinung. Wenn ich die Tablette dann am vierten Tag nehme dauert es so 1-2 Stunden und alles ist wieder in Ordnung.

Gruß


Andi on December 7th, 2008 at 1:30 pm #

Hallo zusammen,

ich habe fünf Monate Paroxetin einnehmen müssen und kam im Urpsrung von Sertralin. Sertralin half mir bei meinen Panikattacken nicht weiter, daher Paroexetin. Dosis war 10->20->30->20->10mg. Das aufdosieren war nicht wirklich schlimm. Das runterdosieren von 30 auf 20mg ein Klacks. Nun werde ich gerade von 20 auf 10mg runterdosiert und nehme seit 8 Tage nur noch 10mg. Die Stromschlagsymptome hatte ich nicht. Aber dafür zittern in Armen und Beinen. Und Schwindel par Excellence. Gerade bei schnellen Kopfbewegungen habe ich das Gefühl, Karussel zu fahren bzw. es schwankt. Der Schwindel verstärkt sich bei körperlicher Belastung und Schnelligkeit. Ich muß also momentan alles gaaaaanz langsam machen. Paroxetin ist ein tolles Medi, wenn es um Ängste geht. Aber dass ein ausdosieren so schwierig wird…Mist.
Gruß
Andi


undercover on December 11th, 2009 at 12:14 am #

hallo alle zusammen.hier ein kleiner auszug aus meiner leidensgeschichte.im jahre 2004 begann ich mein studium.es lief eigentlich auch ganz gut nur mit der zeit merkte ich das es irgendwie nicht das wahre ist. nach einigen semestern länger hatte ich aber trotzdem mein Vordiplom in der hand.der leistungsdruck und das immer öftere wegbleiben von vorlesungen machten mich einsam und mein selbstwertgefühl hat sehr darunter gelitten-war auch nie so ein selbstbewusster typ.in den letzten jahren habe ich vieles verloren. ich hatte kaum mehr hobbies und interessen. ich saß nur daheim rum grübelte oder lenkte mich am pc ab. wie wird es wohl weitergehen?! eines tages saß ich am rechner und in meinen waden fing es an zu zucken. ich dachte mir am anfang nix dabei, weil jeder wohl diese muskelzuckungen mal hat. falsch gedacht. ich war sehr nervös und diese muskelzuckungen gingen einfach nicht weg. im internet suchte ich dann nach einem hilfreichen ansatz, woher diese zuckungen kommen könnten. es dauerte nicht lange bis ich auf die Krankheit ALS zustieß. das hätte ich mir nie durchlesen sollen. ich dachte immer HIV sei schlimm, aber es gibt noch viel schlimmere krankheiten wie zb. diese amytrophe lateral sklerose. nachdem ich das gelesen habe, war ich so nervös wie nie in meinem leben zuvor, da man an dieser krankheit stirbt. ich machte sofort einen termin beim hausarzt aus. habe ihm dann erzählt das ich seit einigen tagen unter muskelzuckungen in den waden leide die sich dann aber auch auf die anderen körperteile ausbreiteten- aber hauptsächlich in den waden. es waren sichtbare zuckungen wie kleine wellen die über die haut gleiten. er hatte alle möglichen labortests gemacht und eigentlich nichts auffälliges gefunden-klar es gibt immer einen wert der nicht stimmt. er überwies mich an weitere ärzte. dann war ich bei allen möglichen ärzten. Phlebologe, Endokrinologe, Neurologen, Orthopäde usw. nichts nichts und wieder nichts gefunden. irgendwann wird man misstrauisch gegenüber den ärtzen. vielleicht hat der oder derjenige arzt doch etwas übersehen??? Man achtet jetzt mehr auf seinen Körper als vorher. jedes noch so kleinste gefühl bzw. geräusch in deinem körper das dir komisch vorkommt, macht dir zu schaffen. du nimmst alles schärfer wahr als früher. seien es die vögel die draußen zwitschern oder einfach nur dein magen der knurrt. man versucht immer etwas an seinem körper zu suchen was nicht stimmen könnte. so kommen immer mehr symptome dazu. schmerzen in der brust, rückenschmerzen, nackenschmerzen, schmerzen in den beinen beim stehen, kopfschmerzen, herzrasen, herzstolpern, atemnot, schweissausbrüche, schlechteres sehen- wie benebelt, nervösität, kribbeln in den gliedern(armen,beinen), ein gefühl wie NADELSTICHE auf der haut als würde man oberkörper frei im regen stehen und die tropfen treffen die nackte haut. ANGST zu sterben, ANGST einen herzinfarkt oder einen hirnschlag zu bekommen. angst vor HIV. einfach angst davor nicht mehr da zu sein. ich gab es auf, irgendwelche ärtze aufzusuchen und musste mich damit abfinden das alle symptome psychosomatisch bedingt waren- was ich aber nicht glauben konnte. Wem kannst du so was in der heutigen gesellschaft erzählen? Jedem, dem man so was erzählt denkt man sei bekloppt! So ist es umso schwieriger mit der situation klar zu kommen, da man auf sich alleine gestellt ist und sich so hilflos fühlt. ich hatte leider keinen der mich so richtig verstanden hatte. Also ist es immer gut wenn man sich in einer beziehung befindet, da der partner einem wirklich viel kraft geben kann oder einen sehr sehr sehr guten freund dem man alles anvertrauen kann. ich begann eine psychotherapie wobei ich parallel Paroxetin verschrieben bekommen habe. ich habe jetzt über ein jahr lang paroxetin wegen Angstzuständen bzw depressionen genommen. angefangen mit 10 mg gesteigert auf 20 mg-konstant. da ich eh schon diverse körperliche symptome hatte, habe ich nicht wirklich nebenwirkungen gespürt. es hat mir schon gegen die Angszustände geholfen, aber schlafen konnte ich nicht wirklich gut und ich war nervös. irgendwann hab ich mal vergessen eine tablette zu nehmen und den tag darauf hatte ich leider keine bei mir. so hatte ich quasi zwei tage eine auszeit genommen und ich konnte wirklich besser schlafen. dann dachte ich mir wieso setzt du es nicht gleich ab. derzeit kämpfe ich wirklich mit den absetzungssymptomen. seit ca. einer woche nehme ich kein paroxetin zu mir. Am anfang ging es. nur so nach dem 4. tag gings los mit der totalen übelkeit. man ist kurz vorm erbrechen. Die augen lassen sich von oben nach unten ohne probleme bewegen. bewegt man sie jedoch von links nach rechts, ist es so als würde man einen stromschlag im kopf spüren der sich dann im körper ausbreitet und auch in armen und beinen zu spüren ist. man ist auf gut deutsch verpeilt. die reaktion ist dann nicht die beste- so rate ich euch das Auto fahren zu vermeiden, da es auch vorkommt das sich das bild irgendewie erst nachzieht. richtig komisch. geweint habe ich seit bestimmt 2 jahren nicht mehr, weil es einfach nicht ging. seitdem ich aber mit dem absetzen von paroxetin begonnen habe fang ich einfach an zu weinen aus heiterem himmel. ich habe angst das es doch etwas anderes ist, als die absetzungssymptome und habe darüber nachgedacht vielleicht doch wieder anzufangen es in verminderter dosierung einzunehmen. ich versuch aber stark zu bleiben. Also zum Paroxetin. ich find es ist leichter einzunehmen als wieder abzusetzen. ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen.und ihr fühlt euch nicht so alleine. achja die muskelzuckungen habe ich bis heute(2,5jahre schon) gestorben bin ich noch nicht ;-) .die nerven zwar aber ich hoffe die gehen auch mal wieder weg, wenn mein leben wieder entspannter ist. machts gut es wird wieder. sorry für den langen text wollte nur helfen. love ya


xyz on April 11th, 2010 at 7:46 pm #

hey Undercover!
Das sind ja echt üble Nebenwirkungen beim Absetzten die du da beschreibst.
Ich hab auch schon mehrmals mit dem Gedanken gespielt Paroxetin zu probieren,aber wenn man sowas liest ist es wohl klüger zu versuchen sein leben so auf die Reihe zu bekommen.

Das mit dem heulen bei dir hat sicher mit dem Entzug zu tun.
Es könnten schlechte und Traurige Erfahrungen sein die du im Unterbewusstsein zuvor nicht verarbeiten konntest,da deine gefühle von Angst/Traurigkeit zuvor unterdrückt waren.

Es freut mich das du es Geschafft hast erfolgreich abzusetzen.
War gewiss auch nicht so einfach ;)


darjo on May 7th, 2010 at 4:04 pm #

hallo zusammen,

habe bei google einfach mal “stromschläge im kopf bis zu den füßen” eingegeben und bin hier gelandet. die von Undercover geschilderten symptome sind mir äußerst bekannt. im grunde dachte ich, nachdem ich diesen beitrag gelesen hatte: “heftig… könnte von mir sein”. es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist und ich danke allen vielmals für ihre beiträge hier.

nehme sertralin 100mg und mirtazapin 30mg, habe allerdings eine woche lang kein sertralin mehr nehmen können, da es ausgegangen war. die symptome mit den stromschlägen habe ich seit gestern ziemlich intensiv, aber hoffe mal es sind wirklich nur entzugserscheinungen. habe seit heute wieder sertralin… warten wir’s ab. ;)

leider bin ich meine ängste und panikattacken bisher nicht losgeworden und überlege nun vom sertralin auf paroxetin umzustellen, da die absetzsymptome die selben zu sein scheinen, nachdem was ich hier so gelesen habe. werde mal mit meinem arzt darüber sprechen…

ich hoffe ebenso wie Undercover, bei leidensgenossen das gefühl vermittelt zu haben, doch nicht so allein zu sein wie man sich meistens leider fühlt.

alles gute weiterhin für euch!

liebe grüße,
darjo


darjo on May 7th, 2010 at 4:06 pm #

der smiley gehört eigentlich hinter das “warten wir’s ab”… grml =)


susanne on June 7th, 2010 at 1:32 pm #

hallo!
Ich nehme seit 10 jahren 40mg seroxat,hatte davor 17jahre hölle hinter mir.
in diesen 10 Jahren ging es mir bis auf
kinkerlitzchen gut.
ich stellte allerdings fest, dass mich fiebrige erkrankungen für ca. 1 woche in mein altes Leben zurückversetzten, konnte aber damit leben,weil danach alles wieder normal war.
dieses mal war es anders.ich erlebe
nun seit 4wochen jeden tag ein horrorscenario von schwersten körperlichen sympthomen wie schwäche- bis hin zu ohnmachtsgefühlen,benommenheit, zittern,
angst, panik,todesangst,unwirklichkei
tsgefühle, muskelzuckungen,zwangsgedanken,zwänge,
atembeschwerden.
mein arzt meinte, es könne ein sogenanntes serotonerges syndrom(überdosierung auf grund einer wechselwirkung mit einem anderen medikament zb.antibiothikum)
sein und ließ mich 5tage 20mg seroxat absetzen.mein serotoninspiegel ergab aber einen wert
von 3, was auch immer das aussagt.
angeblich erheblich zu niedrig.
so nahm ich dann wieder die gewohnte
40mg dosis.nach drei tagen war es so
arg, dass ich ins krankenhaus fuhr und mich dort von einem neurologen untersuchen ließ.
nun lasse ich seit einer woche alles
weg, da ich meine,dass ein langsamer entzug das leiden nur verlängert.
es geht mir nach wie vor schrecklich,
aber nicht noch schrecklicher.
mir kommen vom solarplexus bzw.vom
magen ausgehend ständig so eigenartige
schwäche- bzw. ohnmachtsgefühle, die dann in angst und herzklopfen enden.
am stärksten sind diese gefühle vom
aufwachen bis in den nachmittag.
ab etwa 4 uhr wird die gesamte sympthomatik besser.am abend fühle ich mich für kurze zeit beinahe sogar
wohl.

wie kann das sein, dass das medikament
seroxat 10 jahre super wirkt und nun plötzlich so einen schub durchlässt?
bei meiner 10jährigen einnahme habe ich meine medikamente nie öfter als 3 tage vergessen. was ist los?
wer hat erfahrungen?
zur zeit bin ich angstmachend müde und habe das gefühl im stehen wegzusinken.ich fühle mich wahnsinnig unkonzentriert,wirr und benebelt und alle wahrnehmungen sind so befremdlich so nach- können das absetzsymptome sein ?


susanne on June 7th, 2010 at 1:44 pm #

hallo!
Ich nehme seit 10 jahren 40mg seroxat,hatte davor 17jahre hölle hinter mir.
in diesen 10 Jahren ging es mir bis auf
kinkerlitzchen gut.
ich stellte allerdings fest, dass mich fiebrige erkrankungen für ca. 1 woche in mein altes Leben zurückversetzten, konnte aber damit leben,weil danach alles wieder normal war.
dieses mal war es anders.ich erlebe
nun seit 4wochen jeden tag ein horrorscenario von schwersten körperlichen sympthomen wie schwäche- bis hin zu ohnmachtsgefühlen,benommenheit, zittern,
angst, panik,todesangst,unwirklichkei
tsgefühle, muskelzuckungen,zwangsgedanken,zwänge,
atembeschwerden.
mein arzt meinte, es könne ein sogenanntes serotonerges syndrom(überdosierung auf grund einer wechselwirkung mit einem anderen medikament zb.antibiothikum)
sein und ließ mich 5tage 20mg seroxat absetzen.mein serotoninspiegel ergab aber einen wert
von 3, was auch immer das aussagt.
angeblich erheblich zu niedrig.
so nahm ich dann wieder die gewohnte
40mg dosis.nach drei tagen war es so
arg, dass ich ins krankenhaus fuhr und mich dort von einem neurologen untersuchen ließ.
nun lasse ich seit einer woche alles
weg, da ich meine,dass ein langsamer entzug das leiden nur verlängert.
es geht mir nach wie vor schrecklich,
aber nicht noch schrecklicher.
mir kommen vom solarplexus bzw.vom
magen ausgehend ständig so eigenartige
schwäche- bzw. ohnmachtsgefühle(wie pudding), die dann in an
zittern und herzklopfen enden.
am stärksten sind diese gefühle vom
aufwachen bis in den nachmittag.
ab etwa 4 uhr wird die gesamte sympthomatik besser.am abend fühle ich mich für kurze zeit beinahe sogar
wohl.

wie kann das sein, dass das medikament
seroxat 10 jahre super wirkt und nun plötzlich so einen schub durchlässt?
bei meiner 10jährigen einnahme habe ich meine medikamente nie öfter als 3 tage vergessen. was ist los?
wer hat erfahrungen?
zur zeit bin ich angstmachend müde und habe das gefühl im stehen wegzusinken.ich fühle mich wahnsinnig unkonzentriert,wirr und benebelt und alle wahrnehmungen sind so befremdlich und hängen so nach- können das absetzsymptome sein ?

Übrigens mache ich seit 7Jahren sehr viel sport (triathlon, ironman, marathon) und nun kann ich nicht einmal mehr über die stiege gehen.
ich schaue mein rennrad an und mir ist zum heulen .
bitte meldet euch!!!
wer kann mir weiterhelfen???

liebe grüße, susanne.


memorial Robert E. on November 19th, 2010 at 10:14 pm #

Wenn ich das so lese und drüber nachdenke, wie es mir geht – ob mit oder ohne Antidepressiva. Warum nur ist unsere verdammte Chemie im Kopf nicht richtig.So oft möchte ich am liebsten gar nicht mehr aufwachen


Colby on January 10th, 2011 at 9:05 pm #

Ich habe Paroxetin ungefähr drei Wochen nehmen müssen, da ich starke Heulattacken, Depressionen, hatte. Ich bekam von dem Mittel eine starke Allergie, die fast aussieht wie die Windpocken. Blässchen an Händen, Beinen und im Gesicht, die so jucken, dass ich mir alles aufgekratzt habe. Ich muss das Medikament jetzt absetzen, hab Angst vor den Absetzsyndromen, von denen Ihr hier berichtet. Ist das auch nach drei Wochen, 20 mg so extrem? Wie geh ich am besten runter…..gleich weg oder nur 10, dann 5….? Bitte schreibt mal was!


Katrin on March 14th, 2011 at 11:07 am #

Panikmache – von Ärzten die nicht reden oder denen
die nichts aus lassen – ohne drüber nachzudenken das
es um einen Menschen geht…

Rückblick – Wie aus meiner Sicht die Angst entstand…

Nachdem sich am 15.07.2010 das erste mal mein Körper meldete und ich dies bewusst wahrnahm und nicht beeinflussen konnte, lag ich zunächst im Krankenhaus
für 3 Tage. Ich wusste nicht was los war, verspürte nur diese Unruhe, das Kribbeln im Gesicht und an den Händen. Man schickte mich dann nach Hause mit jeder Menge Syndrome und keiner Erklärung. Burnout, Panikattacke, Hyperventilisationssyndrom, Erschöpfungssyndrom. Zurück blieben viele Fragezeichen und totale Verunsicherung. Aufgrund des Hyperventilisationssyndroms begann ich meine Atmung zu beobachten. Es war das erste mal, wo ich auf meinen Körper schaute und daraufhin eine gedankliche Verarbeitung oder Beurteilung dessen, was in mir vor geht stattfand. Nach einem Tag zu Hause, ging dies soweit, das gleich die nächste Attacke folgte, mit Krankenwagen, brennender Haut und total erschöpft landete ich wieder im Krankenhaus – erneute Panikattacke. Daraufhin gab man mir dann am nächsten Tag eine Psychopharmaka 20 mg Citolopram, es würde mir helfen besser damit klar zu kommen. Völlig ahnungslos und in der Hoffnung Besserung zu erlangen nahm ich diese Tablette. Daraufhin folgten vier Stunden voller Angst zu sterben. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, lag im Einzelzimmer, schaffte es nicht den Alarmknopf zu drücken, die Haut brannte wie Feuer. Zur Mittagszeit dann die Rettung. Eine Schwester kam rein, erschrocken von meine äußeren verständigte sie den Oberarzt. Ich bat sie mich nicht alleine zu lassen, sie setzte sich zu mir um mich zu beruhigen. Ich solle die Finger von diesem Zeug lassen, ich würde es auch so schaffen. Es hatte niemand mit mir darüber geredet, es hieß nur das Medikament muss umgestellt werden, was dann auch passierte. Ich nahm schließlich ein anderes Medikament Paroxetin 10 mg und dann 5 mg für 3 Wochen. Vor meiner Entlassung bat ich darum mir in der Physiotherapie Entspannungstechniken bzw. Atmungstechniken zu zeigen. Was ich dann auch noch im Krankenhaus machte. Die Therapeutin erzählte mir einige Fakten zur Atmung. Was mir sehr geholfen hat. Die Entlassung. Es folgten zwei Wochen, in denen ich mich fühlte wie ein Roboter – ferngesteuert versuchte ich meinen Alltag zu meistern. Ich dachte das kann doch nicht sein, es muss einen anderen Weg geben. Hab das Zeug 3 Wochen genommen und 2 Wochen bis 2,5 mg ausgeschlichen. Enzgserscheinungen. Zittern – Schweißausbrüche, wie ein Chunky.

Ich fand eine Kur und startete am 11.08.2010 für sieben Tage. Es war meine Rettung. Mit viel Natur, Einzelcoaching besann ich mich wieder auf die wesentlichen Dinge. Mir ging es so gut, das ich beschloss das Medikament auf eigene Faust auszuschleichen. Am Ende der Kur achtete ich schon nicht mehr auf meine Atmung und hatte wieder Vertrauen gewonnen. In der Kur lernte ich dann jemanden kennen. Wir waren eine super Truppe. Er erzählte was er macht, das er als Atlas-Prof Atlaskorrekturen seit Jahren ausführt und um die Welt reist. Er war der absoluten Auffassung das sich mir dem Atlas richten auch einiges anderes richten kann.

So saß ich am letzten Tag in der Vorhalle und wartete auf meinen Lebensgefährten, der mich abholte. Dann kam er, ich wollte mich verabschieden und habe gesagt,
das ich mich mal bei ihm melden würde zwecks Korrektur. Er sagte er ist froh das ich ihn anspreche, er beobachte mich schon eine ganze weile und er könnte mir helfen wieder ins Lot zu kommen. Ich hatte großes Vertrauen, wie verstanden uns sehr gut.
Er hat mir angeboten die Korrektur jetzt gleich durchzuführen. Mit der Überzeugung
auch mein körperliches Gleichgewicht zu finden, sagte ich ja. Wir gingen in einen Behandlungsraum. Er begann mit einem Massagegerät die Stelle am Genick zu massieren, irgendwie war mir das doch zu viel aber ich dachte na ja, es ist ja gleich vorbei. Dann muss ich ohnmächtig geworden sein. Denn als ich wach wurde lag ich am Boden, er hatte meine Füße in der Hand und schmunzelte mich an. Er fragte wie es mir geht und gab mir ein Glas Wasser. Ich war total nass geschwitzt und fühlte mich zugleich 10 Kilo leichter auf den Schultern. Meine Verspannungen die sehr massiv waren, waren mit einem mal weg.

Ich sagte es war irgendwie merkwürdig, es ging so schnell, ich hatte das Gefühlt das alle Ereignisse wie ein ICE vorbei zogen, ich hatte keine Angst. Es war eben nur merkwürdig. Ich fragte was passiert sei. Er meinte ich sei sein Engel, ich hätte wohl sehr viel erlebt. Ich sei wiedergeboren. Es wäre sehr selten, das man diese Chance hat. Alte schlechte Dinge abzulegen und neu einzusteigen. Ich solle die Verstorbenen loslassen und mich auch von meiner Mutter lösen. Als hätte er sehen können welche Bilder an mir vorbeizogen. Er war auch geschafft. Machte noch ein paar Beweglichkeitsübungen mit mir und wir gingen wieder in die Vorhalle. Ich kann mich jederzeit bei ihm melden, wenn ich Fragen habe. Dann hat mich mein Lebensgefährte abgeholt. Wie gingen essen,
leider wurde mir dann Schwindelig und wir mussten wieder ins Hotel. Ich konnte dann die nächsten Stunden im Hotel verbringen. Ich war völlig erschöpft und es wurde mir immer wieder schwindelig. Schließlich fuhren wir heim. Ich hatte die nächsten drei Monate immer wieder mal Schwindel und Kribbeln in den Händen. Dummerweise sind die somatische Störungen bei Burnout aber auch nach Wirbelsäulentherapiezentrum Heilungserscheinungen nach einer Korrektur. Kurz vor dem Jahreswechsel schrieb ich ihm eine eMail, denn ich verstand einfach nicht was passiert war. Ich dachte ob ich tot war und wiedergeboren bin, oder was er damit meinte. Er meinte ich sei ohnmächtig geworden, das passiert durch Unterzuckerung oder wenn man massive Ängste (Todesängste) hat, so kann man auch ohnmächtig werden.

Da begann das Rad sich wieder zu drehen, es wurde mir klar das, das mir Abstand der schlechteste Zeitpunkt war um eine solche Korrektur vorzunehmen. Ich fing wieder an meinen Körper zu beobachten, dachte schließlich das vielleicht etwas schief gegangen wäre und ich Hirnbluten haben könnte. Meine Oma, Michas Vater sind daran gestorben. Total verunsichert woher diese körperlichen Erscheinungen kommen bin ich dann zum Orthopäden, der war natürlich sauer, so etwas macht man nicht ohne zu Röntgen, es wäre sehr gefährlich und ich habe glück das ich noch lebe. Ich bekam schließlich eine Kernspintomographie der HWS. Es war alles in Ordnung. Doch der Arzt meinte, dass falls etwas verletzt wäre würde man es wahrscheinlich schon sehen. Was ja nicht der Fall war. Sollte ich Aussetzer haben, einfach hinfallen oder Taubheit in einer Seite verspüren, wäre das ein Alarmzeichen. Gefäße können schließlich auch schleichend kaputt gehen. Das war am 09.09.2010.

So dachte ich wieder, na wenn jetzt nichts ist, hoffentlich kommt dann nichts später…
Die Sorge ist irgendwie geblieben. Vor vier Wochen war ich beim Orthopäden um einen Bericht für meine Kur zu erhalten. Ich bat ihn das noch mal zu kontrollieren.
Er motzte zunächst wieder und ich bat ihn mir zu helfen. Er prüfte also nochmals die Beweglichkeit. Diese war tatsächlich noch immer eingeschränkt, was er dann mit einem Chiropraktiker Griff behob. Es krachte, es wurde mir kurz wieder schwindelig, was dann aber nach ein paar Minuten weg war. Das Zusammenspiel zwischen Atlas und Schädel hat nicht richtig funktioniert. Er meinte ich solle mir keine Sorgen machen, diese Fehlstellung hätten tausende von Leuten und es sei noch keiner daran gestorben, es kann auch immer wieder mal kommen. Ein paar Tage später bekam ich die Grippe und zwei, drei Tage vorher brummte mein Kopf, und da begann das Rad sich wieder an zu drehen. Ist vielleicht doch was passiert und das sind die Spätfolgen. Ich saß mit Grippe beim Arzt und las einen Artikel über Hypochondrie. Mir kommt es so vor als würde ich mich dazu entwickeln, denn sagt mir ein Arzt es ist alles in Ordnung, so hält das gute Gefühl seit dieser Zeit nur sehr kurz. Früher ging ich gar nicht zum Arzt. Ich war einfach gesund. Ich glaube ich suche in meinem Körper nach einer Erklärung für meine Psyche, denn die kann ich schlecht greifen.

Nun hab ich mir ein Ventil gesucht. Dazu gehört auch dieser Blog. Sorry für den vielen Text, aber das musste sein um endlich loslassen zu können und wieder zur Normalität zurück zu kehren.

„Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht,
manche müssen gesagt werden.“
Wilhelm Busch


janina gehra on November 26th, 2011 at 2:08 pm #

Hallo zusammen, ich bin auch gerade am absetzen. Ich kann nur sagen schrecklich. Wenn dann obendrein noch private Probleme dazu kommen, gute Nacht. Bin mit meinem 9 Monate alten Sohn alleine und versuche stark zu bleiben, was wirklich sehr schwer ist. Letztendlich kann aber niemand einem dabei helfen, da muss man durch. Nehmen will ich sie aber auch nicht mehr. Dad einzige mal wo ich ohne Probleme geschafft hab sie nivht mehr zu nehmen war in der Schwangerschaft. Mmmmhhhh. Wünsche euch viel Glück dabei.:-)


Sarah on December 5th, 2011 at 4:23 pm #

Ich nehme Paroxetin jetzt seit ungefähr 4 Jahren.Ich hatte sie damals wegen Panikattacken von meiner Hausärztin verschrieben bekommen.Die Tabletten haben nach ein paar Wochen geholfen allerdings war es sicherlich auch meine Psychische Einstellung zu den Panikattacken die mir dabei geholfen hatte dass ich angstfrei wurde.Nachdem ich dann das erste mal versucht hatte die Tabletten abzusetzen,habe ich es schnell bereuht dieses Zeugs jemals genommen zu haben.Ich hätte es sicherlich auch so geschafft die Angst Attacken los zu werden.Die Nebenwirkungen beim Absetzen sind echt der Horror.Vielleicht habe ich es einfach in zu großen Schritten versucht…aber man hätte mich darüber aufklären müssen das es nicht einfach wird.Ich litt unter massiven Schwindel, und hatte sowas wie Stromschläge in meinem Kopf.Mittlerweile weiß ich das diese Nebenwirkungen bei vielen vorkommen, die Paroxetin absetzen wollen.Seitdem ich Paroxetin nehme habe ich immer sehr intensive Träume und wache oft schweißgebadet auf.Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal einen erholsamen Schlaf hatte.Momentan (das 4. mal)versuche ich sie wieder abzusetzen und bin auf Seroxat Suspension (gleicher Wirkstoff) umgestiegen damit ich genauer runter dosieren kann.Seit gestern nehme ich jeden Tag 5 ml/10mg und möchte dann in 2 mg Schritten absetzen.Ich bemerke schon jetzt wieder einen leichten Schwindel aber ich hoffe sehr dass es so nun besser klappt.
Ich würde Paroxetin nur in äußersten Notfällen empfehlen.Am besten ist es wenn man es ganz ohne Medikamente versucht! Das Absetzen ist wie gesagt ziemlich schwer!


Bettina on January 11th, 2012 at 5:42 pm #

Hallo!

Ich habe öfter versucht, Paroxetin abzusetzen, 3 mal direkt.

Dann habe ich im letzten Jahr angefangen, die Medis ganz allmählich abzusetzen, also fast schon bröckchenweise.

Irgendwo habe ich dann mal gepostet, dass ich keine Probleme mit dem “clean sein” habe.

Im Dezember traten dann folgende Dinge auf, die ich, da ich fast 50 bin auf die sog. “Wechseljahre” schob, nun aber denke, dass es “Spätfolgen” sind.

Ich jobbe in einer Küche und dort bekam ich in Stresssituationen Wutanfälle. Mein Chef wusste Bescheid und so war alles soweit o.K.

Dann ist es mit der Schlaflosigkeit immer schlimmer geworden. Noch jetzt leide ich darunter, es wird aber etwas besser.

An Weihnachten und an Silvester hatte ich ganz schlimme Weinattacken. Weihnachten mit Konfirmationskind in der Kirche, mein Ältester neben mir und ich musste KÄMPFEN, um nicht heuelnd zusammen zu brechen.

Seit ca. 3 Wochen habe ich das Gefühl, eine Stauballergie zu haben. Alle Extremitäten jucken, aber nicht sehr. Das ist so unangenehm, dass ich nur noch putze und eben schwer einschlafen kann.

Ich bin mir SICHER, dass es immer noch der Rest von Paroxetinauswirkung ist. Ich weiß z.B., dass die Gefühle während der Einnahme gedämpft sind, man also sozusagen fast gleichbleibend gelaunt ist. Ich konnte z.B. viel lachen während Paroxetin. Das “Kribbeln” kommt sicher davon, dass hier Gefühle zurück kommen, auch die Wut und die Heulkrämpfe.

Ich möchte auf keinen Fall wieder chemische Pillen nehmen, allenfalls etwas Pflanzliches.

Die Heulkrämpfe sind weg und ich merke viele positive Dinge, die einfach während der Medis ausgeblendet waren.

Ich habe mir ein supergutes Buch gekauft mit dem ich arbeiten werde und ich stoppe mich in meinen Gedanken und versuche zu analysieren.

Ich weiß dass ich mein Leben lang vorsichtig sein muss und rechtzeitig die Bremse ziehen muss, z.B. wenn 1000 Probleme auf einmal kommen. Denn ich habe mich selbst isoliert.

Aber ich möchte einfach wieder LEBEN!!!


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