Seit 22. März 2006 nehme ich Lamotrigin. Angefangen habe ich mit 25 mg täglich. Nach drei Tagen spürte ich eine Verbesserung meiner Stimmung. Ich hatte gute Laune wie schon lange nicht mehr. Die einzige Nebenwirkung, die ich gespürt habe, waren Schlafstörungen. Ich konnte nicht mehr durchschlafen.

Lamotrigin: Rasche Aufhellung der Stimmung

Mit meinem Psychiater habe ich besprochen, dass ich alle 14 Tage die Dosis um 25 mg erhöhe. Die Stimmung war immer noch gut, ich fühlte überhaupt nichts von der Depression. Aber leider blieben auch die Nebenwirkungen – nachts um 3 oder 4 wachte ich auf und konnte ca. 1 Stunde nicht schlafen. Am nächsten Morgen fühlte ich mich gerädert. Gerädert, aber gut gelaunt und fit.

Eine depressive Episode dauerte nur noch einen Tag!

Nach etwa 12 Wochen hatte ich auf 150 mg täglich gesteigert. Die Stimmung war weiterhin stabil. Als das erste Tief kam, bekam ich Angst. Angst, dass es jetzt wieder abwärts geht und die Depression mich wieder gefangen hält. Das Tief war aber gar nicht so schlimm und am nächsten Tag auch schon wieder vorbei.

Drastische Verkürzung der depressiven Episoden dank Lamotrigin

Ich habe meinem Psychiater davon erzählt und er meinte, dass ich umlernen müsse. Bisher waren depressive Phasen stark und dauerten lange. Ich habe Angst bekommen, weil ich es nicht anders kannte. Jetzt muss ich lernen, dass die dunklen Phasen vorbeigehen (und das schnell!), und dass sie nicht mehr so schlimm sind. Es war eine Erlösung das zu hören. Nach etwa 3-4 Monaten hörten übrigens die Schlafstörungen auf und ich konnte wieder durchschlafen. Nochmals eine Erlösung. :)

Vertrauen in das Medikament durch die Zuverlässigkeit der Wirkung

Alle paar Wochen packt mich wieder so eine depressive Phase (oft während dem PMS), die dann aber schnell vorbei ist, zumeist innerhalb eines Tages anstatt wochenlangen Martyriums. Ich habe mittlerweile gelernt, damit umzugehen und das Wissen, dass sie nur eine kurze Zeit dauert, tut gut.

Lamotrigin: Doch keine heile Welt?

Als ich nach dem Weihnachtsurlaub (ich war 2 Wochen in Spanien) wieder zu Hause und an der Arbeit war, spürte ich einen Depressionsschub. Diesmal fühlte er sich anders an. Jeden Tag ging es mir ein bisschen schlechter. Nach etwa einer Woche war ich am Tiefpunkt angelangt. Ich habe nur noch geweint und hatte Angst, dass die Medikamente nicht mehr wirken. Das zog mich noch mehr runter.

Plötzlich war die Depression wieder verschwunden

Am nächsten Tag war die Depression wie weggeblasen. Glücklicherweise hatte ich kurz darauf einen Termin bei meinem Psychiater, der mich beruhigte. Solch ein Tief könne durchaus vorkommen.

Das letzte aus Lamotrigin herausholen durch eine Blutuntersuchung

Trotzdem ordnete er eine umfängliche Blutuntersuchung an. Heute habe ich erfahren, dass alle Werte sehr gut sind, ich also kerngesund bin. Der Lamotrigin- und der Venlafaxin-Spiegel, mein Antidepressivum, sind jedoch zu tief. Bereits vor einem halben Jahr haben wir festgestellt, dass mein Körper Efexor (Venlafaxin ist der Wirkstoff) sehr schnell verstoffwechselt, also abbaut.

Belastende äußere Umstände

So wie es aussieht, geschieht dasselbe mit Lamotrigin (Lamictal). Sowohl dies, wie auch die Rückkehr aus dem Urlaub – also wieder in die Routine geworfen zu werden – könnten diesen depressiven Schub begünstigt haben.

Eventuelle Anpassung der Lamotrigin-Dosis

Ich werde heute mit meinem Psychiater über die Dosierung der beiden Medikamente sprechen. Efexor möchte ich eigentlich nicht erhöhen. Das letzte Mal, als ich es um 75 mg auf 225 mg täglich erhöht hatte (im Herbst 2006), fielen mir die Haare fast büschelweise aus. Das war übrigens auch der Zeitpunkt, an dem die Schlafstörungen wieder anfingen. Nach zwei Wochen dosierte ich wieder auf 150 mg zurück. Der Haarausfall ging weg, die Schlafstörungen blieben und sind jetzt noch da.

Warten auf die Ergebnisse

Sobald ich die Besprechung mit meinem Doc gehabt habe und ich erste Resultate habe, werde ich hier wieder posten. Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute und freue mich auf Euer Feedback. :)



Comments:
26 Comments posted on "Endlich depressionsfrei und glücklich – dank Lamotrigin"
Susanne on January 25th, 2007 at 12:38 pm #

sag mal,was verstehst du unter PMS?
wieso nimmst du auf einmal Efexor? Du schriebst immer, du nimmst Paroxetin? Wie sind die Leber und Schilddrüsenwerte?


Susanne on January 25th, 2007 at 1:14 pm #

och ne, mal eben den autor wechseln…


Rene Kriest on January 25th, 2007 at 1:16 pm #

Mea Cupla. :D

Ich hatte den Microsoft Live-Writer ausprobiert. Und mit diesem kann man nicht so einfach den Autor editieren.

Der Artikel stammt, wie von Dir aufmerksam beobachtet (Danke! :) ) nicht von mir, sondern von Monica.

Grüße,

René


Susanne on January 25th, 2007 at 3:16 pm #

ich hatte schon die vermutung, dir gehe es nicht so gut ;-) .
nimm lieber mal blogdesk.org oder den browser flock


Rene Kriest on January 25th, 2007 at 5:52 pm #

Ich habe mir beide mal angesehen. Vor allem BlogDesk ist leistungsstark und MS Live-Writer ähnlich. Was dem Programm, BlogDesk, noch gut zu Gesicht stehen würde, wäre eine Formatierungs-Entfernung beim Text-Transfer von MS Word in das nämlich Programm.

Der Live-Writer macht das anstandslos. Allen gemeinsam ist das Fehlen folgender, wünschenswerte Erweiterungen:

- ungenügende Verwaltung von Links – schade, daß man nicht innerhalb der Links auf die in den Blog bereits eingestellten Postings einfach anhand einer Überschriften-Liste verlinken kann
- keine Autoren auswählbar :) – umgehen kann man es, indem man sich ganz neu bei Live-Writer mit einem “anderen” Blog mit anderem Namen anmeldet
- einzelne Seiten sind nicht editierbar – doof :(


Susanne on January 25th, 2007 at 7:56 pm #

wie kann man nur einen text in word schreiben und diesen dann in wordpress per copy+paste einfügen…
schüttel, guck dir lieber mal in deinem blog deine unzähligen xhtml fehler an.

ganz davon abgesehen, blogdesk hat doch ein forum, mach einfach mal einen verbesserungsvorschlag :-)


Susanne on January 25th, 2007 at 7:58 pm #

Susanne on January 25th, 2007 at 9:19 pm #

Hol dir besser dieses Share-This Plugin, sonst ertrinkt dein blog noch in buttons…


Madzia on January 26th, 2007 at 10:43 am #

Hallo Liebe Monica,

wirklich schön wieder was von Dir was zu hören!
Mich interessiert sehr, wie es Dir mit lamotrigin so geht, deswegen habe ich mich über Deinen Beitrag gefreut;-)

Selber gehe ich, nach zwei Wochen, ab heute auf 50 mg lamotrigin,
und bin gespannt auf die Wirkung.Ich hoffe, dass es noch besser wird als mit 25 mg…

Meine Fragen: wie lange dauerten bei Dir die depressiven Phasen,
ohne die Einnahme von lamotrigin?

Hast Du damals Deine 50 mg lamotrigin aufgeteilt
eingenommen?

Wie ging es Dir bei Dosiserhöhung, hast Du einen
deutlichen Unterschied zu vorher gespürt?

Ich freue mich sehr auf Deine Antwort und Deine weitere Beiträge!!!

Ich wünsche Dir schönes Wochenende!!!
und alles Gute!
von Madzia


Monica on January 26th, 2007 at 1:14 pm #

Liebe Madzia,

Vielen Dank für deinen lieben Kommentar :)

Meine depressiven Phasen dauerten mehrere Wochen bis Monate, also ziemlich lange. Ehrlich gesagt, kann ich mich nur an wenige Zeiträume erinnern, in denen ich nicht depressiv war. Ich leide an einer mittleren bis schweren Depression, hatte zwar nie Suizid-Gedanken, aber trotzdem litt ich sehr an der Krankheit.

Lamotrigin nahm ich, bis ich auf 100 mg kam, nicht aufgeteilt. Bei 100 mg habe ich 50 morgens und 50 abends genommen. Jetzt, mit 150 mg, nehme ich 50 mg morgens, 100 mg abends, weil Lamictal müde macht (ich merk zwar nicht viel davon…). Mein Psychiater hat mir das empfohlen, und für mich ist das ok so.

Bei der Dosiserhöhung habe ich eigentlich keine grossen Unterschiede bemerkt. Ganz am Anfang, als ich von 25 mg auf 50 mg erhöht habe, spürte ich eine Verbesserung, danach aber ging es mir konstant gut, sodass die Erhöhungen die Stimmung stabilisierten und nicht speziell verbesserten. Ich glaube, das wäre auch kaum möglich gewesen, so gut gings mir :)

Ich freue mich sehr für dich, dass du eine Verbesserung spürst und hoffe, es geht weiter so! Wie sieht es denn mit Nebenwirkungen aus? Spürst du etwas? Ich drück dir die Daumen, dass Lamotrigin bei dir weiterhin gut anschlägt!

Ich wünsch dir einen ganz schönen Tag und schick dir viele Grüsse aus Zürich!

Monica


Madzia on January 26th, 2007 at 3:52 pm #

Liebe Monica,

schön, dass Du so schnell geantwortet hast. Deine Erfahrung mit lamotrigin ist für mich sehr hilfreich;-)

Zu Lamotrigin und Nebenwirkung: Es gibt bei mir keine. Ich bin auch nicht müde von lamotrigin.
Ich weiss aber nicht, wie sich dass bei Dosiserhöhung entwickelt.
Aber, wenn man am Anfang das Medikament verträgt, dann sollte es auch keine Schwierigkeiten später bei Dosiserhöhung geben, oder?
Wie war es bei Dir?

Seit drei Tagen bin ich zwar müde und kämpfe mit Kopfschmerzen, aber es liegt daran, dass ich mit der Dosis von Efexor von 75 mg auf 37,5 ging. Mal schauen, ob es dann bald besser wird;(

Heute ist es aber so weit, dass ich mit lamotrigin von 25 mg auf 50 mg gehe. Bin total gespannt auf die Wirkung;-) Ein Stück besser könnte es ruhig noch werden…

Ich wünsche Dir alles gute und ganz lieber Gruss nach Zürich zurück!!!
Werde mich freuen, bald von Dir wieder zu hören;))))


[...] Endlich depressionsfrei und glücklich – dank Lamotrigin [...]


[...] eigentlich ist Lamictal/Lamotrigin ein Wundermittel. Nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Depressive. Und auch in diesem Blog wird es zurecht als solches [...]


Ramona on March 8th, 2008 at 3:47 am #

Mir geht es mit Lamotrigin richtig schlecht. Die Nebenwirkungen sind der Hammer und lassen mich völlig verzweifeln. Angefangen hat es mit hämmernden Kopfschmerzen und starken im Hals-Lymphknotenbereich. Dann gesellte sich ein fieser, juckender Hautausschlag dazu sowie Fieberschübe. Ich kann deswegen schon keine Nacht mehr durchschlafen und bin nun 2 Wochen krankgeschrieben. Normal vertrage ich jedes Medikament. tja somit ist das kapitel hoffentlich bald abgeschlossen.

Allen anderen viel Glück damit


Rene Kriest on March 10th, 2008 at 9:02 pm #

Hoffentlich geht es Dir bald wieder besser, liebe Ramona!

Hattest Du Lamotrigin auch langsam eingeschlichen? Wie rasch bist Du mit der Dosis hochgegangen?


Jürgen on June 20th, 2008 at 6:28 am #

Hallo Ramona,
alles Gute für Dich, Du hast sicher ganz viel Hoffnung in Lamotrigin gesetzt.
Ich hoffe immer noch und finde nicht die für mich optimale Dosierung.


Christine on September 15th, 2008 at 4:46 pm #

Hallo zusammen,
ich bin vor ein paar Tagen auf diese HP gestoßen. Ich leide seit Jahren an Depressionen. Habe jetzt aktuell meinen 2.Klinikaufenthalt hinter mir. Doch das alles bringt nichts…
Momentan nehme ich überhaupt keine Medikamente. Anfangs gings mir ganz gut damit. Doch nach ein paar Wochen – eine Katastrophe.
Ich schlafe den ganzen Tag nur noch. Mir geht es sowas von besch…. :-(
Als ich von diesem Lamotrigin gelesen habe, dachte ich mir insgeheim: Christine, geh zum Arzt und lass dir das auch aufschreiben.
Heute war ich beim Arzt, weil ich meinen Zustand nicht mehr ertrage. Ohne aber ein Wort von diesem Medikament zu erwähnen, gab er mir Lamotrigin 25 mg selber mit! :-)
Muss ab heute abend täglich eine nehmen. Bin wirklich gespannt. Er meinte allerdings, ich solle mir nichts erwarten, denn ich würde nichts merken, seufz :-( und da ich ohnehin kaum noch Hoffnung in irgendwelche Medikamente habe, hab ich natürlich Angst, dass mir auch dieses Medikament nichts bringt. Hinzu kommt, dass ich von Haus aus eine sehr empfindliche Haut habe und befürchte, diesen in den Nebenwirkungen angepriesenen Hautausschlag zu bekommen…
Mal sehen.
In den letzten 8 Jahren nahm ich folgende Medikamente ein:
- Edronax
- Solvex
- Amitriptylin
- Sertralin + Opipramol
- Fluoxetin + Opipramol
- Trevilor + Risperidon
Ich halte euch auf dem Laufenden.

LG Christine


Ella on July 5th, 2009 at 9:34 am #

Hi zusammen,
ich bin neu hier und habe gerade wegen des Lamo…. gesurft. Bin gespannt wie es bei mir wirkt. Finde es übrigens toll, dass es dieses Forum gibt, habe mich bei einigen Threads eingelesen und find sie gut. Ist auch viel Arbeit so ein Forum, daher herzlichen Dank dafür!

bis bald,
Ella


Thomas on November 4th, 2009 at 3:04 pm #

Hallo, Ihr Lieben,
ich nehme Lamo seit sechs Wochen, mittlerweile 200 mg am Tag. Ich habe heftige depressive Phasen, die über Monate anhalten in Verbindung mit einer Angsterkrankung, die sich syptomatisch niederschlägt: Gelenkbeschwerden, Ekzeme etc.
Es gibt Momente, da weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Neulich fand eine Spiegelbestimmung statt. Der Arzt sagte mir, dass die Konzentration im Blut von Lamo im Moment noch so gering sei, dass es noch nicht richtig wirken könne!
Darf ich das als Trost verstehen?

Liebe Grüße

Thomas


Tom on November 25th, 2009 at 2:57 pm #

Super, klasse Forum!
Immer wieder schön festzustellen das man mit seiner Depriphase nicht allein auf der Welt ist :-) . Nehme seid ca. 3 Wochen wieder mein Citalopram mrgs. 40 mg und seid heute 50 mg Lamotrigin (und dies zum ersten mal). Werde sehen wie es anschlägt. Übliche Nebenwirkungen des Citalopram`s nach ca. 10 Tg. verschwunden. Fühle mich schon rellativ ausgeglichen und bin dabei mich an schönen Aktivitäten so langsam zu beteiligen. Habe übrigens nicht hinterfragt warum ich so eine Kombination von Medikamenten einnehmen soll! Auch lese ich mir inzwischen keine Beipackzettel mehr durch -(ist in einer akuten Phase der Erkrankung nicht gut und verängstigt nur – wohl ist meine Frau aber über den Inhalt informiert und hat mich im Auge :-) ). Gleichfalls nehme ich eine Lichttherapie in Anspruch (Eigenleistung ca. 95 Euro – 10 mal) 10.000 Lux. Behebt Schlafstörungen und begünstigt das Ausschütten von Botenstoffen im Gehirn / Melatonin rythm. Ausschüttung Schlafhormon und am Tag rythm. Ausschütten von Serotonin – für die Gute Stimmung :-) .Gleichfalls ist mein komplettes Umfeld über meine Erkrankung informiert, das macht aus meiner Sicht 50 % der Besserung aus – kein Verstecken, keine Grippe vortäuschen o.ä. . Wobei ich sagen muß, das mein Arbeitgeber sensibel mit mir umgeht, sicherlich der größte Druck der einem genommen werden kann. Und was ich auch als Hilfreich erachte ist, das man, (wenn der schlimmste Teil einer Depression am abklingen ist) einfach mal ein paar Witzchen über die Depri und auch über sich selber macht! Lockert auf und nimmt übrigens dem betroffenem Umfeld die Scheu und somit sind alle im Gespräch viel entspannter. D.h.: es wird nicht soviel totgeschwiegen, kein verlegendes auf den Boden schauen, keiner muß sich verstellen. Aber Vorsicht: Wenn man in die Öffentlichkeit tritt, nicht Nerven. Mal kann man darüber sprechen, dann sollte es aber auch wieder gut sein.
Lieben Gruß an alle
Tom


Tom on December 4th, 2009 at 9:09 am #

(siehe Voreintrag von mir)
So,
4-5- Wochen sind um seid dem ich wieder unter Medikamenten stehe. Mir geht es wieder gut. (Nur noch leichte Stimmungsschwankungen). Bin das erstemal bereit meine Medikation dauerhaft einzunehmen. Dachte immer das ich mich kurzfristig mit Citalopram aus dem Loch holen kann, das ist aber zu zermürbend und ist meiner Familie nicht mehr zuzumuten. Ich hoffe das ich nach 7 Jahren begriffen habe, das ich eine bipolare Störung mit mir herum trage und mich nicht auf eine Medikation im Akutfall einlasse – es war immer zu spät und mörderisch für mich und meine Frau.

Nun zu Dir Thomas,
kann Dir leider keinen Rat zu Deiner Frage geben, mir fehlt die Dauerhafte Erfahrung mit Lamo. Bekomme es erst seid kurzem in Kombi mit Citalopram. Ich kann Dir auch nicht sagen ob das Lamo langsam bei mir erhöht wird und das Cita langsam ausschleicht. Verlasse mich auf Dosierung und Dauer nur noch auf den Arzt. Ich mache keine Experimente mehr, achte nur noch darauf ob es mir gut geht und das kann nur ich feststellen – es ist gut und somit möchte ich an der Medikation nichts mehr verändern, es sei denn der Arzt hat irgendwelche Einwende.
Wie geht es Dir inzwischen? Besser oder unverändert? Drücke Dir die Daumen (den anderen übrigens auch).
Lieben Gruß Tom


Tom on December 4th, 2009 at 9:19 am #

Man sollte dieses nette Forum öfter nutzen – auch wenn es einem wieder gut geht! Denke, das man dann dem einen oder anderem viel besser helfen könnte und einen besseren Erfahrungsaustausch hinbekommt der eine gewisse objetivität hat. Bzgl. Medikation und weiterer Maßnahmen.
Werde mal alle zwei Wochen hier im Forum vorbeischauen, bis dann
Tom


Tom on February 17th, 2010 at 2:04 pm #

Schade, regelmäßig im Forum vorbeigeschaut; scheint tot zu sein.
Gruß Thomas


Rene Kriest on February 17th, 2010 at 2:44 pm #

Hallo Thomas!

Gestern war Wartungstag: http://forum.depressionsblog.com/forum.php

Schau mal rein! :)

LG,

René


Gisela Doormann on July 9th, 2010 at 1:36 pm #

Hallo an alle Depris,
ich habe 30 Jahre Lithium eingenommen, bevor ich vor 6 Jahren auf Lamotrigin umgestellt habe. Damit ging es mir so gut, dass ich einen Absetztversuch gestartet habe. Nach einem Viertel Jahr bekam ich eine heftige Depression, die nach erneuter Einnahme von Lamotrigin innerhalb von 6 Wochen vorbei war. Seitdem nehme ich zusätzlich Citalopram und fühle mich bestens. Ich glaube das Citalopram nimmt mir meine Alltagsängste. Ich nehme täglich 100mg Lamotrigin und 10mg Citalopram, beides morgens.


Sabine on August 20th, 2010 at 10:07 pm #

Hallo,

ich habe auch schon einiges probiert. Ich nehme zur zeit 4 verschiedene medis. Tagsüber nehme ich Trevilor 187,5 mg + Lamotrigin 50 mg (soll bis auf 200mg erhöht werden). Wenn ich Lamotrigin auf 200mg habe wird trevilor abgesetzt da es bei mir extreme schweißausbrüche verursacht. Abends nehme ich Valdoxan 50 mg und Eunerpan 25mg.
Mit Citalopram in kombination mit Mertazapin habe ich in 3 monaten knapp 30 kilo zugenommen.
Ich hoffe wenn ich trevilor abgesetzt habe das es mir besser geht.

Ich würde mich sehr freuen wenn noch mehr leute ihre erfahrungen mit Lamotrigin und auch andere medis hier reinschreiben.

Liebe grüße an alle
Bine


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