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Neu auf dem Markt ist das Buch „Traurige Sonnigtage“ Das Buch richtet sich an Kinder, deren Eltern oder Elternteil depressiv sind und an Betroffene selber. Es erzählt die Geschichte der kleinen Mona, die mit ihrer Mutter zusammen lebt. Monas Mutter hat gute Tage (Sonnigtage) und schlechte Tage (Traurigtage). Das Kind weiss nicht, was mit der Mutter los ist und hat einerseits Angst um sie und anderseits schämt sie sich vor den anderen Kindern. Wenn die Mutter Traurigtage hat, dann schläft sie viel, vernachlässigt den Haushalt, kauft nicht ein, kocht nicht. Mona kümmert sich nach ihren Möglichkeiten darum, vernachlässigt aber ihre Bedürfnisse. Sie glaubt, mit ihrem Verhalten die Stimmung der Mutter beeinflussen zu können, ist dann aber traurig, weil es nicht gelingt. Sie wird auch traurig und grenzt sich von den Schulkameraden ab. Irgendwann fasst sie ihren ganzen Mut zusammen und redet mit ihrer Lehrerin darüber. Frau Ludwig zeigt grosses Verständnis und bietet Mona ihre Hilfe an. Sie redet mit Monas Mutter und bringt sie dazu, einen Arzt aufzusuchen. Von da an geht es der Mutter und Mona besser. Mona lernt sehr viel über die Krankheit ihrer Mutter und auch darüber, dass sie durchaus Kind bleiben und sich freuen darf, auch wenn es Mama nicht gut geht. Es wird eine Nachbarin eingeweiht, die sich dann um Mona kümmert, wenn die Mutter eine depressive Phase hat. Sie stellen einen Notfallplan für die Nachbarin wie auch für Mona auf. Damit wird die gröbste Arbeit, die die Depression der Mutter nach sich zieht, den Erwachsenen überlassen, und Mona kann wieder mit ihren Freundinnen spielen gehen und für die Schule lernen. Das Buch ist in drei Teilen gegliedert:
Ich habe das Buch mit Freude und Spannung gelesen und musst oft schmunzeln über die süsse Mona. Es ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben, Erwachsenenthemen kindgerecht zu erklären. Dieses Buch hat es zweifelsohne geschafft und ich kann es vorbehaltlos weiter empfehlen. Bestell Dir dieses Buch Post a comment
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