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	<title>Alles über Depressionen - Depressions-Forum</title>
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	<description>Tips und Depressions-Forum zum Glücklichwerden für Depressive</description>
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		<title>Der Startschu&#223; zur Mission depressionsfrei: Wie alles begann</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mission depressionsfrei]]></category>
		<category><![CDATA[28.3.2010]]></category>
		<category><![CDATA[4.3.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsfrei]]></category>
		<category><![CDATA[The Phoenix Project]]></category>

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Ausgangspunkt war der März 2010. Am 4.3.2010, einem Donnerstag, fiel der Startschuß für die Mission depressionsfrei.
Was war geschehen an diesem Tage? Die Ausgangslage hätte prekärer nicht sein können: Trennung von der Freundin und damit verbunden die Wohnungsauflösung. An diesem Tage – ich mußte mir bis Ende des Monats eine neue Wohnung besorgen, den Umzug organisieren [...]]]></description>
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<p>Ausgangspunkt war der März 2010. Am 4.3.2010, einem Donnerstag, fiel der Startschuß für die Mission depressionsfrei.</p>
<p>Was war geschehen an diesem Tage? Die Ausgangslage hätte prekärer nicht sein können: Trennung von der Freundin und damit verbunden die Wohnungsauflösung. An diesem Tage – ich mußte mir bis Ende des Monats eine neue Wohnung besorgen, den Umzug organisieren und die dafür erforderlichen Geldmittel aufbringen – traf ich eine Entscheidung, die mein Leben beeinflussen sollte: ich entschloß mich, ein für allemal von den Depressionen weg zu kommen. Jetzt sofort und das dauerhaft.</p>
<p>Bestreiten wollte ich dieses Ziel ohne Zuhilfenahme von Antidepressiva. Ausschließlich mittels der Techniken und Methodik der kognitiven Verhaltenstherapie auf Basis wie sie David Burns vermittelt, wollte ich mich von meinem Jahrzehnte alten Leiden befreien.</p>
<p>Grundlage sollte David Burns Buch „Feeling Good“ bilden, einem praxisnahen Konvolut, gespickt mit Methoden und Hilfen, wie man Depressionen dauerhaft besiegen kann. David Burns ist praktizierender Psychotherapeut (emeritierter Psychiatrie-Professor der Stanford University) und läßt in seinem Buch immer wieder Anekdoten und Fallbeispiele sprechen, die den Erfolg der von ihm und anderen Vertretern der kognitiven Verhaltenstherapie demonstrieren sollen als auch als Anleitung im Umgang mit den Techniken dienen.</p>
<p>Natürlich gibt es eine Vielzahl an Büchern zum Thema Depression und den Umgang mit ihr, doch Feeling Good ist meines Wissens das einzige Fachbuch für Laien zur Selbsteinübung, das diese Weihen auch tatsächlich verdient. Burns hat sein Buch an den richtigen Stellen mit wissenschaftlichen Weihen ausstaffiert, um seine Aussagen auch empirisch untermauern zu können, kurz: hier kommt kein Quacksalber zu Wort, sondern ein Psychotherapeut mit hoher Erfolgsquote, der seine Techniken den geneigten Lesern vermitteln will. Entstanden ist sein Werk nämlich als Arbeitsbuch für seine Patienten, damit sie zwischen den Therapiestunden damit an sich arbeiten könnten. Der Rest ist Geschichte, sein Werk ist ein millionenfach verkauftes Buch und er ermuntert zu nichts weniger als dem Big-Point, der mentalen Fußball-Weltmeisterschaft, nämlich der völligen Freiheit von Depressionen. Diesen positiven und ermutigenden Geist atmet das Werk auf jeder Seite und alleine das Lesen läßt die Stimmung heben. Nicht umsonst gab er seinem Baby den sinnigen Titel Bibliotherapie – also Selbsttherapie mittels Buch.</p>
<h3>Alte Fehler, die ich gemacht hatte und nicht wiederholen wollte</h3>
<p>Erstmals kaufte ich mir David Burns Feeling Good im Jahre 2005 oder 2006. Am 17.2.2010 kaufte ich mir das Taschenbuch erneut, weil mein altes Buch bereits Seiten verlor.</p>
<p>Genutzt hatte ich das Buch bis dato unzureichend. Immer mal wieder las ich in dem Buch und die eine oder andere Technik wandte ich auch an, allerdings inkonsequent und unregelmäßig. Verkürzend gesagt verhielt es sich so, daß ich, sobald ich gute Laune hatte, das Buch aus den Händen legte und dachte, der Zustand dauere dauerhaft an. Ging es mir dann wieder mies – der Rückfall kam garantiert –, so dauerte es bald länger, bald kürzer, bis ich wieder zu Feeling Good griff und mit den Übungen begann.</p>
<h3>Meine Regeln; Statistik</h3>
<p>Dieses Mal ging ich anders vor. Ich las das Buch erneut von der ersten Seite an und folgte bis aufs Wort den Empfehlungen und Anleitungen Burns ergänzt um meine persönliche Rückfall-Präventionsregel: um endlich wirksam Rückfällen vorzubeugen, gab ich mir auf, Statistik zu führen über mein Engagement mit dem Buch. Täglich wollte ich darin lesen und wenigstens 15 Minuten täglich den Übungen folgen. Evaluieren wollte ich meinen Zustand mittels BDI (Becks Depression Index), um meine Erfolge objektiv sichtbar und damit auch meßbar machen zu können.</p>
<h3>Die Kriest’sche Gipfel-Regel der Depression</h3>
<p>Die wichtigste Regel jedoch lautete, in Phasen, in welchen es mir gut oder gar sehr gut ging, mein Engagement in Sachen Depressions-Prophylaxe zu intensivieren. Der dahinterstehende Gedanke war, daß ich mir vorstellte, wie ich einen Berg erklimmte. Gute Laune-Phasen markieren einen Gipfelpunkt. Logischerweise geht es von dort an nur noch abwärts, es sei denn, man erklimmt den nächsten Gipfel der guten Laune, indem man sich stärker ins Zeug legt. Und genau das tat ich sodann auch – und lag genau goldrichtig.</p>
<p>Bildlich gesprochen spannte ich ein Seil zwischen den beiden gute Laune-Gipfeln, um derart den Umweg durch das Tal des Leidens vermeiden zu können. Natürlich hängt das Seil ein wenig durch, so daß man ein wenig durchgeschüttelt wird anfangs, doch je stärker das Seil gespannt wird, desto geringer der Zahl und Intensität nach die depressive Episode respektive Verstimmung.</p>
<p>Vorzustellen hat man sich Rückfälle, ganz gleich ob sie stark oder mild ausfallen, als Ursache und diese Ursache muß zwangsläufig irgendwie in der guten Phase erfolgen, denn sonst gäbe es keinen Rückfall. Umgekehrt muß auf eine schlechte Phase eine gute Zeit folgen. Gute und schlechte Zeiten wechseln einander folglich ab und ich wollte nach Kräften beeinflussen, wie lang respektive kurz meine guten und schlechten Zeiten dauerten, als auch wie intensiv sie ausfielen.</p>
<h3>Lesen, üben, erneut lesen und weiterüben</h3>
<p>Empfohlen hatte David Burns, mit der 3-Spalten-Technik (auch als Spaltenprotokoll in der Verhaltenstherapie geläufig) zu beginnen. Kernaussage der kognitiven Verhaltenstherapie ist nämlich, daß unsere Gedanken unsere Emotionen hervorrufen. Wer negativ denkt, züchtet sich seine korrespondierenden negativen Emotionen also. Umgekehrt könne man auf seine Emotionen einwirken, indem man seine Gedanken beeinflusse.</p>
<p>Fortan begann ich also, Psychohygiene zu betreiben, indem ich systematisch meine negativen Gedanken der Anleitung gemäß durch positive, realistische ersetzte. Der erste Tag war ein Tag der Tränen. Ich war von den Umständen und Ereignissen sehr stark durchgeschüttelt gewesen und konnte kaum die Aufmerksamkeit auf die 2 Stunden Lesezeit halten, welche ich mir täglich verordnet hatte. Doch Schritt für Schritt gelang es mir, meine Konzentration zu verbessern, bis es endlich klappte mit den 2 Stunden täglichen Lesens in Feeling Good. Für die Übungen nahm ich mir mindestens 15 Minuten am Stück täglich Zeit.</p>
<h3>Erste Erfolge</h3>
<p>Mein erster BDI wies mich als sehr schwer depressiv aus; nur die Suizid-Gedanken fehlten, doch die erlaubte ich mir nicht, denn ich wollte bekanntlich nicht im Tod mein Heil suchen, sondern in der Freiheit von den Depressionen, welchen ich überdrüssig geworden war.</p>
<p>Binnen weniger Tage katapultierte ich mich überwiegend durch Zuhilfenahme des Spaltenprotokolls meinen BDI in Regionen, die von einer mittelschweren Depression sprachen. Bis auf einen Punkt kratzte ich bereits an der Schallmauer zur milden Form der Depression.</p>
<h3>Der Durchbruch: Sonntag, 28.3.2010</h3>
<p>Erstmals katapultierte ich mich in den Bereich „normal, but unhappy“ nach BDI (9 Punkte). Mit anderen Worten: ich hatte mich binnen knapp 4 Wochen von sehr schwerer Depression auf depressionsfrei gebracht. Ich. Ich ganz alleine. Die im März 2010 begonnene Verhaltenstherapie ließ meinen Psychologen staunen, da ich binnen zwei Sitzungen in der probatorischen Phase diesen Wandel aus eigener Kraft vollzogen hatte.</p>
<p>Seither genieße ich völlig stabil und dauerhaft meine neue Freiheit. Nach über 20 Jahren Depression habe ich mich endlich, endlich von ihr befreit. Der Abschied fiel mir kraft meiner Entschlossenheit sehr leicht. Ich wollte nicht mehr, ich war versessen auf den Seitenwechsel, ich hatte meine Depressionen satt.</p>
<p>Treffend formulierte ich später das Motto meiner Verhaltenstherapie wie folgt: „Vom Wissen zur Tat und Anwendung“. Jahrelang schleppte ich Wissen mit mir herum über Depression, das ich gleichwohl nicht in die Praxis umsetzte. Mittlerweile bin ich ein recht guter Macher geworden.</p>
<h3>Rückschläge, oder: Die größte Freiheit jedes Menschen</h3>
<p>Natürlich gibt es Rückschläge, natürlich kann ich nicht alle Umstände beeinflussen. Was ich jedoch beeinflussen kann ist, wie ich auf die mir sich bietenden Umstände reagiere. Gelernt habe ich, daß ich die Freiheit habe, mir aussuchen zu können, wie ich äußere Ereignisse interpretieren möchte. Diese höchste Form der Freiheit habe ich endlich für mich erkannt und nutze sie nach Kräften. (Viktor Frankl sei an dieser Stelle erwähnt.)</p>
<p>Jeden Leser und jede Leserin dieses Artikels kann ich nur ermutigen, an sich zu arbeiten. Jeder kann schaffen, was ich leistete und damit ich noch bessere Hilfestellung in dieser Hinsicht leisten kann, habe ich die Seiten auch beruflich gewechselt. Zum Wintersemester 2010 hin habe ich mich für Psychologie in Frankfurt beworben. Ich freue mich wie ein Kleinkind auf Ostern und Weihnachten, mir diesen nicht für möglich gehaltenen Traum erfüllen zu können. Meine Vita und mein biographischer Hintergrund sind einmalig (nicht zu vergessen meine Narkolepsie) und ich will mich mit voller Kraft in mein Studium stürzen. Eingebracht hat mir meine Verhaltenstherapie nämlich unter anderem auch, daß ich hochbegabt bin. Um dieses Wissen bin ich dankbar, erklärt es doch so einiges, was mir bislang noch nicht schlüssig war.</p>
<p>Die Tage schreibe ich weiter über die konkreten Veränderungen in meinem Leben, meinen Gedanken und Gefühlen. Viel Spaß!</p>
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		<title>Die B&#252;cher, die mein Leben ver&#228;nderten</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/buecher-die-mein-leben-veraenderten/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Mission depressionsfrei]]></category>
		<category><![CDATA[David Burns]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionsfrei]]></category>
		<category><![CDATA[The Phoenix Project]]></category>

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		<description><![CDATA[

Gefragt wurde ich häufig, welche Bücher meinen Weg fort von meinen Depressionen ebneten. Im folgenden möchte ich sie kurz benennen. Eine ausführliche Rezension folgt noch.
Gelesen habe ich die Bücher im englischen Original. Bedauerlicherweise gibt es gerade von seinem jüngsten Werk (When Panic attacks) keine deutsche Übersetzung. Wer also des Englischen mächtig ist, dem seien die [...]]]></description>
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<p>Gefragt wurde ich häufig, welche Bücher meinen Weg fort von meinen Depressionen ebneten. Im folgenden möchte ich sie kurz benennen. Eine ausführliche Rezension folgt noch.</p>
<p>Gelesen habe ich die Bücher im englischen Original. Bedauerlicherweise gibt es gerade von seinem jüngsten Werk (When Panic attacks) keine deutsche Übersetzung. Wer also des Englischen mächtig ist, dem seien die Originale empfohlen, auch aus Kostengründen, da keine Buchpreisbindung besteht.</p>
<h2>Englisches Original</h2>
<ul>
<li>David Burns: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0380810336?ie=UTF8&#038;tag=depressionsbl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0380810336">Feeling Good: The New Mood Therapy</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=depressionsbl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0380810336" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
<li>David Burns: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0451148452?ie=UTF8&#038;tag=depressionsbl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0451148452">Intimate Connections</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=depressionsbl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0451148452" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
<li>David Burns: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/076792083X?ie=UTF8&#038;tag=depressionsbl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=076792083X">When Panic Attacks: The New, Drug-Free Anxiety Therapy That Can Change Your Life</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=depressionsbl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=076792083X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
<li>David Burns: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0767920821?ie=UTF8&#038;tag=depressionsbl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0767920821">Feeling Good Together: The Secret to Making Troubled Relationships Work</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=depressionsbl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0767920821" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
</ul>
<h2>Deutsche Übersetzungen</h2>
<ul>
<li>David Burns: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3873876280?ie=UTF8&#038;tag=depressionsbl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3873876280">Feeling Good: Depressionen überwinden, Selbstachtung gewinnen: Sich wieder wohlfühlen lernen ohne Medikamente</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=depressionsbl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3873876280" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
<li>David Burns: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3873877260?ie=UTF8&#038;tag=depressionsbl-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3873877260">Feeling Good Together: Sich miteinander wohlfühlen. Wie selbst schwierige Beziehungen gelingen können</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=depressionsbl-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3873877260" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
</ul>
<p>Genaue Beschreibungen der Werke folgen noch. <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><!--adsense#300350--></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Depressionen: Endlich symptomfrei</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionen-symptomfrei/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionen-symptomfrei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 17:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Mission depressionsfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Depression symptomfrei]]></category>
		<category><![CDATA[heilung von depression]]></category>

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		<description><![CDATA[

Gute Botschaften eignen sich vorzüglich als Aufmacher eines Artikels, zumal in einem Sujet, das selbst für milde Formen des Überschwangs nicht gerade bekannt ist, nämlich das weite Feld der Depressionen.
Seit rund einem Vierteljahr bin ich symptomfrei – meine Depressionen sind weg. Erstmals seit Jahrzehnten, ja eigentlich seit ich denken kann, bin ich frei von Niedergeschlagenheit, [...]]]></description>
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<p>Gute Botschaften eignen sich vorzüglich als Aufmacher eines Artikels, zumal in einem Sujet, das selbst für milde Formen des Überschwangs nicht gerade bekannt ist, nämlich das weite Feld der Depressionen.</p>
<p>Seit rund einem Vierteljahr bin ich symptomfrei – meine Depressionen sind weg. Erstmals seit Jahrzehnten, ja eigentlich seit ich denken kann, bin ich frei von Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit und Pessimismus. Ebenfalls befreit habe ich mich von meiner Sozialphobie als auch meinen Panikattacken, die ich als zusätzliches Joch neben den Depressionen zu tragen hatte.</p>
<p>Natürlich ist von Interesse, wie es mir gelang, mich von Suizidgedanken und völliger Antriebslosigkeit, flankiert von größtmöglicher Isolation und Rückzug in die eigenen vier Wände, zu wandeln in einen Partytiger, der nur so vor Esprit und Lebensfreude strotzt, der vor allem Optimismus und Zuversicht atmet als auch ausstrahlt und besser als je zuvor mit seiner Umwelt und seinen Mitmenschen klarkommt – ganz so, als hätte es das Martyrium der Depressionen niemals gegeben.</p>
<p>Natürlich ist es von Interesse, wie ich mich fühle, was sich alles in meinem Leben geändert hat und vor allem, wie ich mich weiterentwickelt habe.</p>
<p>Unter persönlich betrachtet niederschmetternden Vorzeichen zu Beginn dieses Jahres brachen bei mir Dämme. Gefühltermaßen war ich meiner Depressionen überdrüssig und öffnete voller Entschlossenheit die Schleusentore, die als Ventil für den Druck der Depressionen darstellten, um ihn ein für allemal aus mir entweichen zu lassen, um endlich in die Freiheit und Glückseligkeit des Lebens entlassen zu werden. Nach vielen Jahren des Herumdokterns, der Symptomkorrektur, war ich endlich an der Ursache meiner Depressionen angelangt. Endlich konnte ich den Hebel, der mich von den Depressionen befreien sollte, so ansetzen, daß es mir auch gelingen würde, mich von dieser tückischen Krankheit zu befreien und hierzu bedurfte ich keiner Medikamente, Pillen und Tabletten, einzig mein Wille und ein Buch genügten, um dem Spuk, der mich über Jahrzehnte vexiert hatte, ein finales Ende zu bereiten.</p>
<p>„Wille? Buch lesen? Das klingt nach Märchenstunde!“ – doch genau das ist es nicht. Manchmal sind die Dinge respektive das Leben tatsächlich so einfach, daß wir es nicht fassen können noch wollen und ich bin der lebende Beweis, daß der Weg aus dem Tal der Depressionen zurück ins warme Licht der Lebenslust möglich ist, und zwar dauerhaft.</p>
<p>Was war geschehen? Mein Wille trug mir auf, das Band der Depression zu zerschneiden. Mittel auf dem Weg hierzu waren Übungen aus dem Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie, welche ich täglich rund 2 Stunden durchexerzierte und zwar kompromißlos, ohne Ausrede, ohne Wenn und Aber.</p>
<p>Nach wenigen Tagen der Selbsttherapie ging es merklich aufwärts, die Resultate meiner Bemühungen waren greifbar. Von sehr schwerer Depression schwang ich mich gemessen nach dem Beck’s Depression Index auf eine mittelgradige Depression auf und binnen rund zwei weiteren Monaten war ich erstmals symptomfrei laut BDI. Möglicherweise gelang es mir schon früher, doch evaluierte ich während dieser Zeit meinen BDI nicht, ich wollte den ungekannten Zustand zunächst einmal genießen. Das Leben war auf einmal viel zu schön, als daß ich hierzu noch der Bestätigung durch den BDI bedurft hätte.</p>
<p>Natürlich gab es Rückschläge; natürlich ist nicht alles auf einmal super; natürlich gab es neue Hürden in meinem Leben, doch anders als noch zuvor ergab ich mich nicht meinem vermeintlichen Schicksale, vielmehr war ich gereift und vor allem mit Werkzeugen ausgestattet, welche mir gestatteten, jede neue Hürde nehmen zu können, ohne wieder von der Macht der Depressionen ergriffen zu werden.</p>
<p>Die kommenden Tage werde ich en detail darüber schreiben, was sich alles getan hat seither! Ich wünsche euch viel Spaß mit der Serie und vor allem gleichsam den Erfolg, welchen ich habe. Das Gute nämlich ist, daß jeder die Tips und Tricks nutzen kann, welche ich mir zunutze gemacht habe, um seinerseits symptomefrei in Sachen Depressionen zu werden.</p>
<p>Ich wünsche euch einen sonnigen Abend!</p>
<p>PS: Das nämliche Buch werde ich selbstverständlich vorstellen. <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
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		<title>Mein Leben: Umbruch, Abbruch, Zäsur &#8211; mein Anfang nach dem Ende und wie es mit dem Depressionsblog weitergehen wird</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionsblog-leben/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionsblog-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[depressionsblog]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[

Lange Zeit veröffentlichte ich nichts mehr in diesem meinem Blog, meinem Baby. Geburtsstunde des Depressionsblogs markierte der Wille, über meine Erkrankung und die damit einhergehenden Erfahrungen und Eindrücke in Wort und Bild Auskunft zu erteilen.
Geraume Zeit entzog ich mich diesem Anspruch und jetzt sehe ich wesentlich klarer auch die Gründe, weshalb ich mein Baby stiefmütterlich [...]]]></description>
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Lange Zeit veröffentlichte ich nichts mehr in diesem meinem Blog, meinem Baby. Geburtsstunde des Depressionsblogs markierte der Wille, über meine Erkrankung und die damit einhergehenden Erfahrungen und Eindrücke in Wort und Bild Auskunft zu erteilen.</p>
<p>Geraume Zeit entzog ich mich diesem Anspruch und jetzt sehe ich wesentlich klarer auch die Gründe, weshalb ich mein Baby stiefmütterlich vernachlässigt hatte.</p>
<p>Aufgegeben hatte ich den Umgang mit der Krankheit. Aufgegeben hatte ich mich, meine Selbstachtung, mein Selbstwertgefühl, meinen Ehrgeiz, meinen Optimismus, meinen Charme, mein gewinnendes Auftreten, meine Begeisterungsfähigkeit, meine Empathie, meine Freude an anderen Menschen als auch die Sorge um diese.</p>
<p>Selbstanklage, gar Selbstjustiz ist meine Sache nicht, vielmehr geht es um Verantwortung. Der Zeitpunkt dies zu schreiben und zu veröffentlichen könnte besser nicht gewählt sein, mal wieder liegt mein Ich – für die Kliniker respektive Ego – danieder.</p>
<p>Fehler über Fehler häufte ich die vergangenen Jahre als trübe Option an, und die Aussicht auf die Zukunft erscheint alles andere als rosig oder vielversprechend.</p>
<p>Viele Eigenschaften, die mich haben Depression und Narkolepsie diagnostizieren und über weite Strecken auch therapieren ließen, erstrahlen nicht in ihrer vollen Blüte, sondern siechen vor sich hin.</p>
<p>Erneut komme ich mir vor wie Phoenix aus der Asche und das ist letztlich auch in Ordnung. Für meinen gegenwärtigen Zustand zeichne alleine ich verantwortlich im Sinne der Kausalität. Es geht nicht um Besserwisserei, sondern um das Eingeständnis, daß gewisse Ursachen und Bedingungen ein bestimmtes Ergebnis beeinflußt hatten. Folglich dürften andere Voraussetzungen auch andere Folgen zeitigen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>Arbeiten will und werde ich an mir. Gewissen Dingen bin ich überdrüssig, bestimmte Denk- und Sichtweisen als auch Verhaltensweisen meines Repertoires werde ich angehen und auf ihre Vorteilhaftigkeit für mich und meine Ziele prüfen. Gegebenenfalls werde ich sie modifizieren, teils auch beibehalten, teils auch aufgeben und durch neue, bessere ersetzen.</p>
<p>Ich kann mehr, ich kann es besser und ich will es bessermachen. Darüber zu schreiben ist fortan Aufgabe dieses Blogs, denn ich sah als letzter ein, daß ich viel zu lange und viel zu tief inmitten der Depression gefangen war.</p>
<p>Meine neuen Ziele orientieren sich also gerade an der Bekämpfung der Depression. Ich kann nicht leben ohne die Krankheit, sondern nur mit ihr.</p>
<p>Ich werde leben, weil ich leben will!<br />
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		<title>Robert Enke ist tot &#8211; Wie Depressionen zum Suizid f&#252;hren k&#246;nnen</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/robert-enke-suizid-depressionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 02:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prominente Depressive]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover 96]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalelf]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Enke]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Torhüter]]></category>

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Robert Enkes Suizid hat uns alle berührt, zumal wie in seinem Falle geschehen, er sich selbst das Leben nahm. Völlig überrascht und auch überfordert scheinen viele Menschen von der Nachricht zu sein, daß Robert Enke unter schweren Depressionen litt. Seit geraumer Zeit bereits ist er von der tückischen Krankheit, die wie in seinem Falle, tödlich [...]]]></description>
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<p><strong>Robert Enkes Suizid</strong> hat uns alle berührt, zumal wie in seinem Falle geschehen, er sich selbst das Leben nahm. Völlig überrascht und auch überfordert scheinen viele Menschen von der Nachricht zu sein, daß Robert Enke unter <strong>schweren Depressionen</strong> litt. Seit geraumer Zeit bereits ist er von der tückischen Krankheit, die wie in seinem Falle, tödlich verlaufen kann, betroffen.</p>
<p>Wie geht man mit der Erkenntnis um, daß ein äußerlich gesunder und erfolgreicher Mensch Suizid begeht, um sich negativer Emotionen entledigen zu können?</p>
<p>Anders als die Mehrheit der Menschen überrascht mich die Kunde von den schweren Depressionen des Bundesliga-Torhüters von Hannover 96 nicht, im Gegenteil, er war einer von uns. Schon seit Monaten ging die Mär von der rätselhaften Krankheit um, seine Ausfälle im Tor der Nationalelf und bei Hannover 96 seien dieser geschuldet, obgleich sich tatsächlich die Depression ursächlich dahinter verbarg, und des Fußballers Leben als auch das seiner Familie stark in Mitleidenschaft zog.</p>
<p>Auf Fernsehbildern der vergangenen Monate wirkte Robert Enke über bereits leblos auf mich. Ablesen konnte ich dies an seinen Augen. Unsicher und völlig traurig blickte mich Verzweiflung an aus dunklen Höhlen. Da flackerte kein Leben mehr, da war der Lebensmut bereits erloschen und die Hülle folgte der Seele nach.</p>
<p>Noch bevor die Umstände seines Todes feststanden war für mich klar, daß er der Krankheit Depression Tribut zollte. Nur wer unter schweren Depressionen über Jahre hinweg leidet, meint sich ihrer nur durch finale Handlungen wie Selbstmord entledigen zu können – ich weiß es, denn ich balancierte viele Jahre auf des Messers Schneide und wovon dieser Blog als Teil meiner Lebensgeschichte Nachweis erbringt.</p>
<p>Genaue Hintergründe und Umstände des Suizids von Robert Enke kenne ich nicht. Entscheidend ist, daß Depressionen die tragende Rolle für dessen Ableben gespielt haben, Motivator der Selbsttötung gewesen waren. <strong>Depressionen</strong> gehen uns alle an. Depression hinterläßt nur Opfer. Niemals geht es bei Depressionen um Geld, Macht, Status oder Prominenz, sondern um den Menschen als solchen.</p>
<p><strong>Robert Enke</strong> war ein starker Mensch, der einen Moment der Schwäche mit dem Leben bezahlte. Ich kann in etwa ermessen, wieviel Druck, Angst und Kummer in ihm brodelte, wie sehr ihn der Energieaufwand, die Fassade nach außen hin zu wahren, bis es nicht mehr geht, belastet haben muß, bis er mit dem Tunnelblick schwerer Depressionen nicht nur innerlich schwankend auf den Zug zuschreitet und nur noch hofft, diesen riesigen Irrtum namens Leben schmerzfrei hinter sich bringen zu können.</p>
<p>Parallelen zu ihm gibt es auch bei mir; auch ich wollte mich auf die Gleise legen, auch ich konnte irgendwann nicht mehr meine Depression verbergen, nicht einmal für eine halbe Stunde am Tag. Getan habe ich es dennoch nicht, allerdings ist das eine andere Geschichte; hier geht es um Enkes.</p>
<p>Der Familie Robert Enkes kondoliere ich an dieser Stelle aufrichtig. Hinterlassen hat euch euer geliebter Mensch eine unentwirrbare Melange aus Trauer, Wut und Verzweiflung. Vergebt Robert, verzeiht ihm diese Schwäche; er wußte es nicht besser. Zu lieben heißt auch, loslassen zu können, ohne zu hinterfragen. Und lieben sollte man zuvörderst sein eigenes Leben.</p>
<p>Ich habe eine besondere Einstellung zum Tode. Der Suizid respektive dessen Möglichkeit hatte für mich stets etwas Heilsames. Im sicheren Wissen, Suizid jederzeit als letztes Mittel der Wahl einsetzen zu können, ließ sich das Leben leichter ertragen; ich wurde duldsamer. Vor Augen geführt hat mir der Tod Robert Enkes die bizarre Doppelbödigkeit dieser Einstellung. Deutlich geworden ist mir, daß Vergänglichkeit nicht nur Lösung, sondern auch Problem sein kann, dann nämlich, wenn man gestalten will und Ideen besitzt.</p>
<p>Bewußt ist mir durch <strong>Robert Enke</strong> respektive dessen Suizid geworden, daß ich dieses Leben liebe – und zwar mehr als gedacht –, daß es keinen Grund gibt darauf zu warten, es zu leben. Es gibt kein richtig oder falsch, vielmehr ist jede Entscheidung und Einstellung gleichwertig. Manche sind nutzbringender als andere und alles ist bisweilen eine Frage der Perspektive. Nehmt seinen Selbstmord zum Anlaß, euch zu hinterfragen. Schafft euch Freude im Leben, von der auch andere profitieren. Macht Fehler, aber habt die Größe, euch für selbige auch zu entschuldigen.</p>
<p>Niemand tötet sich gerne. Nehmt <strong>Depression</strong> ernst, nehmt <strong>Robert Enke</strong> ernst. Ehrt seinen Tod, indem ihr lebt.</p>
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		<title>YouPorn größte Social-Community der Welt?</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/youporn-social-community/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/youporn-social-community/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 15:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[YouPorn]]></category>
		<category><![CDATA[PornHub]]></category>
		<category><![CDATA[RedTube]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Community]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[
YouPorn schickt sich an, das zu werden, was es der Theorie des Internet ist: die größte Social-Community auf dem Planeten Erde.
Laut BusinessInsider legte YouPorn gewaltig zu in der Gunst der Online-User, also der Social-Communities. Gefolgt von kongenialen p0rn-Sites wie PornHub und RedTube, behauptet der Platzhirsch unter den Adult-Sites seine Position hinter dem großen Vorbild YouTube.
Jugendschützern [...]]]></description>
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<p><strong>YouPorn</strong> schickt sich an, das zu werden, was es der Theorie des Internet ist: die größte Social-Community auf dem Planeten Erde.</p>
<p><a title="Chart des YouPorn-Erfolges" href="http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-youporn-2009-5">Laut BusinessInsider</a> legte <strong>YouPorn</strong> gewaltig zu in der Gunst der Online-User, also der Social-Communities. Gefolgt von kongenialen p0rn-Sites wie <a title="PornHub und der Traffic" href="http://www.probloggerworld.de/pornhub/399/">PornHub</a> und <a title="Infos zu RedTube" href="http://www.probloggerworld.de/redtube/375/">RedTube</a>, behauptet der Platzhirsch unter den Adult-Sites seine Position hinter dem großen Vorbild YouTube.</p>
<p>Jugendschützern ist <strong><a title="Informationen zu YouPorn" href="http://www.probloggerworld.de/youporn-you-porn-you-pron/78/">YouPorn</a></strong> seit jeher ein Dorn im Auge, doch folgt das Internet vor allem einem Prinzip, nämlich Sex sells. Mit dem Siegeszug des Breitbandinternetzugangs und dem phänomenalen Erfolg von YouTube entwickelte sich folgerichtig <strong>YouPorn</strong> aus dem Urschleim der Ingredienzien erfolgreicher Sex-Sites.</p>
<p>Depression hin oder her, solange es Menschen gibt, solange sich Bilder im Internet bewegen, führt kein Weg an <strong>YouPorn</strong> vorbei. <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Lady Bitch Ray hat Depressionen</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/lady-bitch-ray-depressionen-burnout/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/lady-bitch-ray-depressionen-burnout/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 04:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depressive Promis]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Lady Bitch Ray]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente Depressive]]></category>

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		<description><![CDATA[

Depressionen machen nicht vor Promis Halt, wie das Schicksal von Lady Bitch Ray beweist. Nichts ging mehr bei surrealen Rapperin Lady Bitch Ray, die sich gegenwärtig in Therapie befinde, und zwar in einer hessischen Psychiatrie.
Still war es um die Vulgär-Artistin in jüngster Zeit geworden. Zurückgemeldet in den Schlagzeilen hat sich Lady Bitch Ray nunmehr mit [...]]]></description>
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<p><strong>Depressionen</strong> machen nicht vor Promis Halt, wie das Schicksal von <strong>Lady Bitch Ray</strong> beweist. Nichts ging mehr bei surrealen Rapperin <strong>Lady Bitch Ray</strong>, die sich gegenwärtig in Therapie befinde, und zwar in einer hessischen Psychiatrie.</p>
<p>Still war es um die Vulgär-Artistin in jüngster Zeit geworden. Zurückgemeldet in den Schlagzeilen hat sich <strong>Lady Bitch Ray</strong> nunmehr mit dem Schicksal, ebenfalls Opfer von Depressionen zu sein. Ursächlich sei Arbeitsüberlastung, neudeutsch auch <strong>Burnout</strong> genannt.</p>
<p>Aus meiner Sicht verharmlost man mit dem Begriff Burnout das eigentliche Schicksal der Betroffenen. <strong>Depressionen</strong> klingen unsexy – <strong>Burnout</strong> dagegen klingt nach der Titanic, die mit einem Eisberg kollidierte. Ersteres ist eine offene Schicksalsfrage, letzteres dagegen weist einem noch klarer die Opferrolle zu: man war zu gut für diese Welt, arbeitete in völliger Selbstaufgabe für andere und erhält als Dankeschön einen Nervenzusammenbruch.</p>
<p>Daß <strong>Burnout</strong> ein anderes Wort für <strong>Depression</strong> ist weist der Umstand nach, daß bei Behebung der vorgeblichen Ursachen – die Arbeitslast – dennoch nicht der Burnout weichen will. Folglich spielt der Kopf die entscheidende Rolle, nicht aber die Arbeit und der damit verbundene Streß.</p>
<p><strong>Lady Bitch Ray</strong> bleibt zu wünschen, daß sie sich wieder fängt. Diese Wünsche begleiten jeden <strong>Depressiven</strong>. <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/05/15/lady-bitch-ray/in-psycho-klinik-wegen-burnout.html" rel="nofollow">Recht hat sie</a>, wenn sie sagt, daß der Besuch einer Klinik ein Zeichen von Stärke sei. Nur Kleingeister verzichten auf Hilfe zur Selbsthilfe.</p>
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		</item>
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		<title>Wie wird man Vegetarier?</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/wie-wird-man-vegetarier/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/wie-wird-man-vegetarier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vegetarier]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsumstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarische Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Wie wird man Vegetarier]]></category>

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Vegetarier zu werden, ist gar nicht schwer – man muß nur wissen wie es geht. Wie man Vegetarier wird, um dieses Wissen bemühe ich mich seit knapp zwei Tagen nunmehr.
Um meine Motivation, Vegetarier zu werden, kurz und knapp zuzuspitzen, sei nur gesagt, daß ich keine Lust mehr habe, ungesunde Lebensmittel in mich reinzuschaufeln. Vor allem [...]]]></description>
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<p>Vegetarier zu werden, ist gar nicht schwer – man muß nur wissen wie es geht. Wie man Vegetarier wird, um dieses Wissen bemühe ich mich seit knapp zwei Tagen nunmehr.</p>
<p>Um meine Motivation, Vegetarier zu werden, kurz und knapp zuzuspitzen, sei nur gesagt, daß ich keine Lust mehr habe, ungesunde Lebensmittel in mich reinzuschaufeln. Vor allem stört mich, daß mein natürliches Sättigungsgefühl mich mehr und mehr im Stich läßt, sofern ich das esse, was ich bislang an Nahrungsmitteln vertilge. Üblicherweise sättigen Cola und Schokolade kaum bis gar nicht.</p>
<p>Mein Entschluß, auf vegetarische Kost umzustellen, folgt nachstehendem Schema:</p>
<ul>
<li>Kommenden Mai werde ich ausschließlich vegetarische Kost konsumieren und schauen, inwiefern mir dieser Lebensstil mehr zusagt </li>
<li>Verzichten werde ich auf sämtliche künstlichen Produkte der Lebensmittelindustrie, allen voran Fertigprodukte, ganz gleich ob mit oder ohne Geschmacksverstärker oder Aromen. </li>
<li>Zuckerwasser wie Cola als auch Süßigkeiten wie Schokolade und Chips entsage ich. Allenfalls Schokolade mit hohem Kakao-Anteil halte ich mir als Option frei. </li>
<li>Fetthaltige Nahrungsmittel werde ich künftig grundsätzlich meiden. </li>
<li>Alkohol trinke ich ohnehin nicht, weshalb es in diesem Bereich nichts zu ändern gibt. </li>
<li>Abweichungen vom Ziel, Vegetarier zu werden, sind nur in Gestalt von offiziellen Anlässen zulässig („Notfall“). Darunter fallen Einladungen und bereits getätigte Einladungen. Sollte die Küche über gute vegetarische Produkte verfügen, so ist ihnen der Vorzug vor allen anderen Nahrungsmitteln zu geben. </li>
<li>Obst und Gemüse bilden meine primäre Energiequelle in Sachen Nahrungsmittel. Maßgabe ist, daß sie frisch und unbehandelt sind. </li>
<li>Getränke: Fertiggetränke fallen durchweg raus. Wasser oder Tee sind die Mittel der Wahl. </li>
<li>Milch und Eier: In diesem Punkt habe ich mir noch nicht hinreichend Gedanken gemacht. Allerdings geht es mir nicht um Ideologien („Meet your Meat“), sondern um Fragen der Gesundheit (Cholesterin im Fall der Eier etwa, Laktose bei der Milch). </li>
</ul>
<p><strong>Vegetarier</strong> zu werden bedarf des Entschlusses. Alles weitere wird sich fügen. Im wesentlichen bin ich völliger Novize auf diesem Gebiet der Ernährung, doch halte ich eine Ernährungsumstellung für sinnvoll, denn ich fühle mich unter dem Eindruck der bisherigen Gewohnheiten einfach nicht mehr wohl. Vegetarische Kost dagegen verschaffte mir in meinen bisherigen Probeläufen ziemlich regelmäßig ein gutes Gefühl während und nach dem Essen, ohne daß ich mich übersättigt fühlte oder ich Schwankungen hinsichtlich meines Gewichtes zu gewahren hatte.</p>
<p>Wie wird man also Vegetarier? Indem man es tut! <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>7 große Enttäuschungen, die Depressive im Umgang mit Ärzten erleben</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressive-enttaeuschung-aerzte-umgang/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depressive-enttaeuschung-aerzte-umgang/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 05:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Ärzten]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt-Patient-Verhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Depressions-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[große Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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Depression sei heilbar wird landauf, landab verkündet. Voller Hoffnung begibt man sich zum Arzt, der meist ein Psychiater ist, und sieht der Besserung seiner Lage entgegen.
Daß an dieser Stelle große Erwartungen zerrinnen und in ernste Enttäuschung umschlagen können, liegt auf der Hand. Im folgenden findet sich eine Zusammenstellung der aus meiner Sicht größten Enttäuschungen, die [...]]]></description>
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<p>Depression sei heilbar wird landauf, landab verkündet. Voller Hoffnung begibt man sich zum Arzt, der meist ein Psychiater ist, und sieht der Besserung seiner Lage entgegen.</p>
<p>Daß an dieser Stelle große Erwartungen zerrinnen und in ernste Enttäuschung umschlagen können, liegt auf der Hand. Im folgenden findet sich eine Zusammenstellung der aus meiner Sicht größten Enttäuschungen, die sich im Umgang mit Ärzten für Depressive ereignen können.</p>
<h4>Nicht erstgenommen werden vom Arzt</h4>
<p>Vor allem Kliniker trifft diese Feststellung: man wird seitens des behandelnden Arztes nicht ernstgenommen. Vorbehalte und Nachfragen werden teils schnippisch, falls überhaupt, beantwortet, von Kooperation keine Spur.</p>
<h4>Vorwertung und selektive Wahrnehmung des Arztes</h4>
<p>Immer wieder erlebt habe ich, daß jeder Arzt trotz jahrelanger Ausbildung an der Uni und Zusatzqualifikation im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung sein Gegenüber nur nach seinen persönlichen Vorurteilen hin abklopft. Vorschnell wird man in eine Ecke gedrückt, aus der es nahezu nie ein Zurück gibt. Unterschwellige Annahmen des Arztes teilt dieser selbstverständlich nicht so gerne mit.</p>
<h4>Unfreundliche Behandlung und Patienten-Mobbing</h4>
<p>Beginnend im Vorzimmer, setzt sich diese extreme Miesepetrigkeit im Behandlungszimmer fort. Der Patient als Feind; was kein Geld bringt, wird abfällig behandelt. Was der Arzt als Kostenfaktor betrachtet, nämlich daß er zu wenig Einnahme für einen Patienten pro Quartal erzielt, nenne ich Patienten-Mobbing. Alles andere ist eine Mogelpackung.</p>
<h4>Behandlung von oben herab</h4>
<p>Autoritäres Auftreten gewahrte ich insbesondere auch bei Klinikern. Depressive werden wie kleine Kinder behandelt, deren Malaise nicht als klinische Herausforderung betrachtet wird, sondern vielmehr als persönlicher Vorwurf und damit intellektuelle Diskrepanz. Herrisch abgebügelt wird der Patient vor allem bei Nachfragen. „Ich bin der Arzt und sie tun, was ich ihnen sage.“ sind Sätze, über welche man zwar nicht lachen kann, aber dennoch sollte und auf der Stelle die Behandlung einem raschen Ende zuführen muß.</p>
<p>Arschlöcher in Weiß braucht niemand, denn für alles gibt es eine Erklärung und wer diese verweigert, sollte sich ernsthaft fragen, ob er sich selbst in Therapie begeben sollte. (Depression als Dunkelziffer unter Ärzten ist Schätzungen zufolge hoch. Wie ein befreundeter Arzt mitteilte, ist auch die Rate der Alkoholiker unter den Ärzten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen extrem hoch.)</p>
<h4>Kommunikationsdefizite</h4>
<p>Man muß vorsichtig sein in der Wahl der Worte, denn dieser Befund trifft vielmehr das Mark der Therapie:</p>
<ul>
<li>Fehlende Erklärungen und Erläuterungen zur Krankheit, Diagnose und Therapie</li>
<li>Keine Darlegung des Sinns einer Maßnahme</li>
<li>Verordnungen ohne Rücksprache mit dem Patienten</li>
<li>Rückfragen werden nicht beantwortet bzw. rüde und unfreundlich zurückgewiesen als auch ignoriert</li>
</ul>
<p>Nicht selten saß ich mit einem Arzt zusammen und fragte mich, ob es Wikipedia und Google nicht auch getan hätten und zwar wesentlich besser.</p>
<p>Reinen Wein bekommt man selten von einem Arzt eingeschenkt. Ob dahinter Arroganz oder schlicht das Eingeständnis des Unvermögens einer sachgerechten Therapie steht, kann offenbleiben, denn es ändert nichts an dem Umstand, daß man selbst auf mehrfaches Nachfragen hin kaum bis nie eine Antwort auf seine Fragen erhält, die auch den Namen Antwort verdienen als freundliche und das Interesse des Fragestellers spiegelnde Auskunft für den Betroffenen.</p>
<h4>Mangelnde Sorgfalt</h4>
<p>Sehr skurril mutet an, daß nahezu keine Evaluation des Wohl und Befindens eines Patienten stattfindet. Allenfalls beim ersten Termin wird etwas gründlicher nachgehakt. Eine dereinst getroffene Diagnose wird jedoch nicht als dynamischer Prozeß betrachtet, der veränderlich ist, sondern vielmehr als ein in Stein gemeißeltes Faktum angesehen und folglich fortan nicht mehr hinterfragt, obgleich Ziel jeder Therapie wenn nicht die Heilung, so doch die Linderung der Symptomatik einer Krankheit sei.</p>
<p>Änderungen des Krankheitsbildes wie etwa eine Neudiagnose, Verbesserung oder Verschlimmerung, werden selten bis nie entdeckt. Trauriger Höhepunkt markiert die Verfahrensweise vieler Ärzte für den Fall, daß der schutzbefohlene Patient auf Nachbesserung insistiert. Nachlesen, was in solchen Fällen sich ereignet, kann man unter oben skizzierten Punkten.</p>
<p>Teils über viele Jahre befindet man sich in Behandlung, und das einzige, was sich ändert, ist die Laune des Arztes respektive der Ärztin, die – im Wortsinne – je nach Kassenlage ihre Laune dem Patienten gegenüber anpaßt.</p>
<h4>Schlechte Vorbilder</h4>
<p>Bonuspunkt der Sammlung großer Enttäuschungen im Umgang mit Ärzten ist der vielbeobachtete Aspekt, daß gerade Leute mit Facharzt-Qualifikation ihre eigene Medizin nicht zu schlucken scheinen. Reaktion und Verhalten der Ärzte läßt den Schluß zu, daß sie wahrlich alles andere als souverän im Umgang mit Problemen sind. Optimistisch in die Zukunft blickt kaum einer. In solch einer Atmosphäre soll dem Depressiven also die Weisheit der medizinischen Zunft vermittelt werden – wers glaubt…</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ärzte sind zuvörderst auch nur Menschen wie Du und ich. Man tut gut daran, sie zu desmystifizieren. Unter der weißen Robe steckt oftmals ein nicht minder sorgengeplagter Mensch wie Du und ich.</p>
<p>Enttäuschungen lassen sich vermeiden, wenn therapiesuchende Depressive auf selbige vorbereitet sind und wissen, was schiefgehen kann.</p>
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		<item>
		<title>Täglich joggen &#8211; let&#8217;s do it!</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/taeglich-joggen-sport/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 06:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[joggen]]></category>

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Seit zwei Wochen jogge ich täglich, sieht man einmal von der unsäglichen Unterbrechung durch meine Mandelentzündung ab.
Mein Ziel ist es, täglich eine Runde durch respektive um den Ort zu drehen. Ermöglichen will ich mir dadurch ein besseres Körperempfinden, mehr Ausdauer (Kondition) als auch Lebensfreude und Gesundheit im allgemeinen.
Bis zu meinem 16. Lebensjahr war ich Leistungssportler, [...]]]></description>
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<p>Seit zwei Wochen jogge ich täglich, sieht man einmal von der unsäglichen Unterbrechung durch meine Mandelentzündung ab.
<p>Mein Ziel ist es, täglich eine Runde durch respektive um den Ort zu drehen. Ermöglichen will ich mir dadurch ein besseres Körperempfinden, mehr Ausdauer (Kondition) als auch Lebensfreude und Gesundheit im allgemeinen.
<p>Bis zu meinem 16. Lebensjahr war ich Leistungssportler, betrieb Leichtathletik, Fußball und Tennis. Anschließend zog ich es vor, mit Mädels rumzuhängen und zu rauchen. Ersterem Laster fröne ich nachwievor, vom Rauchen wenigsten konnte ich mich schon bereits vor etwa zehn Jahren trennen.
<p>Die vergangenen Jahre trieb ich sporadisch Sport, etwa Moutain-Biking, Schwimmen, Joggen und Krafttraining. Insbesondere das Radfahren durch den Taunus gefiel mir, das Joggen mußte ich mir angewöhnen, doch dann machte es mir richtig Spaß.
<p>Bedingt durch meine Narkolepsie hatte ich mit Muskelschwäche zu kämpfen, was ich lange Zeit nicht verstand, und entsprechende Auswirkungen erst nach Diagnosestellung im August 2007 retrospektiv deuten konnte.
<p>Warum also joggen?
<p>Nun, bereits nach der ersten Woche kann ich konstatieren, daß ich mich großartig fühle. Im Juni befand ich mich im Krankenhaus für eine Woche, anschließend hieran war ich noch knapp drei Wochen bettlägerig. Vor dem Hintergrund der körperlichen Untätigkeit wandelten sich selbst scheinbar banale ausnehmende Verrichtungen des Alltags zu mühevollen Aufgaben, wie etwa das Treppensteigen. Ergänzend hinzu kam, daß ich leicht zugenommen hatte.
<p>Joggen wollte ich bis dato immer mal wieder, doch gab es genügend Ausreden, lieber zu Hause zu bleiben.
<p>Erstaunlicherweise fiel es mir sehr leicht, jeden Tag laufen zu gehen, nachdem die Hürde des ersten Trainings genommen wart. Seither arbeite ich daran, das Laufen zu einer alltäglichen Gewohnheit auszuprägen.
<p>Der Nutzen ist extrem groß. Ich fühle mich wesentlich besser, zum einen geistig, da ich mich überwunden habe, selbst bei Kälte als auch überhaupt zu laufen, andererseits aber auch und zuvörderst körperlich. Ich bekomme wieder mehr Luft, bin leistungsfähiger und strapazierfähiger, innerlich wesentlich ausgeglichener und ruhiger, bekomme viel frische Luft ab und sehe was von meiner Umgebung, entdecke hierbei stets Neues und Interessantes, welches seinerseits wieder die Neugierde und den Entdeckergeist weckt und befruchtet. Abgenommen habe ich Gott sei Dank ebenfalls. Verschwunden sind auch meine Kreuzschmerzen, unter welchen ich laborierte, sofern ich etwas ungesund herumlag oder –saß.
<p>Täglich joggen zu gehen kann ich ausdrücklich jedermann empfehlen, ob depressiv oder nicht. Details und weiterführende Infos erläutere ich im Forum in meinem <a href="http://forum.depressionsblog.com/showthread.php?t=2563">Jogging-Tagebuch</a>.</p>
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