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Nutzt Du die Möglichkeiten, die Dir das Internet bieten angemessen aus? Was sich im englischen Sprachraum an Internet-Serviceleistungen durchsetzt, kann für Deutsche mit ein wenig Englischkenntnissen nicht schlecht sein. Beispielhaft erwähnt seien folgende Top-Services, die Dir das Leben mit dem Internet garantiert erleichtern und stark verbessern. Gemein ist allen Diensten, daß sie entweder völlig kostenfrei daherkommen oder wenigstens in einer funktional gut ausgestatteten Basis-Ausstattung mit Premium-Angebot bereitgestellt werden. Vorgestellt werden folgende Websites:
1. Delicious.com/Mister Wong.de Unter deutschen Internet-Veteranen ein Oldie, haben deutsche Nutzer dennoch ein wenig Nachholbedarf in Sachen Delicious-Anwendung. Links sind die Essenz des Internets. Jederzeit verfügbar online wie offline macht sie ein Social-Bookmarking-Service, neudeutsch für allgemeine Lesezeichen-Ablage, wie Delicious. Einfach zu bedienen, kategorisiert man die Links mit unterschiedlichen Schlagworten. Dies stellt den eigentlich Clou und die Pioniertat des Internetangebotes dar. Somit kann man Links gleichzeitig thematisch verschiedenen Kategorien zuordnen. So könnte meinen Blog etwa unter den Schlagworten „Depression“ als auch „Psychologie“ oder auch „Humor“ Zudem kann man wählen, ob man seine Bookmarks öffentlich für andere zugänglich machen möchte oder nicht. Mit der öffentlichen Zugänglichkeit kann man schauen, welche Websites allgemein verbreitet sind und Anklang finden. Gleichwohl kann man Privates selbstverständlich ausklammern. Noch nicht so wirklich überzeugt hat mich der Delicious-Nachbau aus deutschen Landen namens Mister-Wong.de überzeugt. Zu wenig Normalos – also Mama, Papa, Oma, Opa und natürlich Telepathen – nutzen diesen Dienst. Daher wirkt auch das Angebot an Links zu einseitig auf technische Belange hin ausgerichtet. Auch die Integration in Firefox ist nicht so prall, wie jene von Delicious. Einfachheit und Eleganz sind mir wichtig. Daher geht der Punkt an Delicious. Wichtig ist mir Delicious vor allem deshalb, da ich ständig unterwegs bin, und dann mein Laptop zum Arbeiten benutze. Arbeite ich dagegen zu Hause, verwende ich überwiegend meinen PC hierzu. Ohne meine Bookmarks kompliziert zwischen Laptop und PC hin und her synchronisieren zu müssen, erledigt dies Delicious für mich recht elegant. Netter Nebeneffekt: auch im Internet-Café im Urlaub kann man auf Delicious nutzen. Die Zeiten, in welchen man mit einem Zettel seiner Lieblings-Websites mit sich herumtrug, die man unbedingt im Urlaub betrachten mußte, sind also vorbei. 2. Plaxo.com Noch einen Geheimtip stellt Plaxo dar. Analog zu Delicious ermöglicht dieser Dienst die Online-Verwaltung vornehmlich seiner Email-Adressen, die man in seinem Mail-Programm gespeichert hat. An dieser Stelle macht sich die Vielseitigkeit des Online-Dienstes bemerkbar. Nicht nur die hinlänglich bekannten Email-Programme aus dem Hause Microsoft, wie Outlook/Outlook Express, finden Unterstützung. Ebenfalls MacOS X als auch Mozillas Thunderbird können eingebunden werden. Ähnliche Gründe, das Web-Angebot zu nutzen, finden sich unter Punkt 1 zu Delicious. 3. MyBlogLog.com Gerade für Blogger interessant sein dürfte der Newcomer unter den Community-Websites. Ursprünglich als Analyse-Programm für Website-Zugriffe, also den Traffic, entwickelt worden, mauserte sich der Dienst kraft seiner Austauschmöglichkeit mit anderen Mitgliedern der Community immer mehr zu einer Tummelwiese für Blogger. Zum einen kann man mit dem Service sowohl seine Blogs verwalten, sich über den Traffic auf dem laufenden halten, und auf andere, ebenfalls registrierte Blogs verlinken, als auch befreundete Blogger auf seine Kontaktliste setzen. Des weiteren kann man eigene Blog-Communities aufbauen, die sich um das in einer Website verkörperte Informationsangebot herum bilden. Wer etwa Fan von TechCrunch.com ist, kann sich dieser bei MyBlogLog.com registrierten Website als Mitglied anschließen. Derartige Communities stellen eine Möglichkeit dar, um Traffic für die eigene Website zu erzeugen, da man in seiner Website andere Nutzer des Dienstes anzeigen lassen kann. 4. Buchpfade.de/Shelfari.com Der in Konkurrenz zum englischsprachigen Buch-Community-Anbieter Shelfari.com angetretene Internet-Dienst Buchpfade.de offeriert seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Bücher online aufzuführen. Im gewissen Sinne ist Buchpfade.de nichts anderes, als ein auf Bücher spezialisierter Ableger von Declious. In dieser Hinsicht allerdings macht der Dienst seine Sache richtig gut. Aus meiner Sicht stellt sich nur die Frage, wann Amazon ein vergleichbares Angebot feilbietet oder zur Übernahme schreitet. 5. CoComment.com Unerläßlich für die Verfolgung seiner in Foren und Blogs abgelegten Kommentare ist CoComment.com. Auch CoComment.com stellt einen aus dem Delicious-Prinzip beruhenden spezialisierten Dienst dar. Lästiges Bookmarken getätigter Kommentareinträge entfällt damit. Ganz einfach und völlig aufwandsfrei übernimmt dies bei mir schon seit geraumer Zeit besagtes Internetangebot. 6. Voteo.de Nahezu zu alles und jedem Thema kann man seine Stimme auf Voteo.de loswerden. Tieferen Sinn kann ich der Website als ernsthaftes Medienangebot nicht abgewinnen. Daher fällt die Website auch bei mir in die Schublade „Humor“. 7. Google.de Der Vollständigkeit halber sei noch Google erwähnt. Google ist eine recht gute Suchmaschine.
Comments:
2 Comments posted on "Die 7 Säulen des Internet-Community-Lebens"
Susanne on February 18th, 2007 at 1:30 pm #
Google hat auch einen GoogleReader
Rene Kriest on February 20th, 2007 at 1:35 pm #
Yep! Den Reader nutze ich auch fleißig. Alle anderen gefielen mir irgendwie überhaupt nicht. Ich bin froh, auf G-Reader gestoßen zu sein. Post a comment
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