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Heute abend, 30.1.2007, wird über dieses Thema von Betroffenen als auch Therapeuten diskutiert werden. Die Sendung wird in der ARD-Talkshow „Menschen bei Maischberger“ um 22:45 Uhr ausgestrahlt. Das Interessante an der munteren Runde sind die Teilnehmer. Nahezu aus jedem Bereich der Betroffenen und Therapieansätzen kommen Menschen zu Worte, so daß für jeden etwas dabei sein sollte. An Teilnehmerzahl überwiegen Betroffene, bestehend aus Depressiven und einer Angehörigen. Als Diskutanten sind mit von der Partie:
„Rätsel Depression - heimliche Volkskrankheit?“ - heute abend, 30.1.2007, ARD-Talkshow „Menschen bei Maischberger“ um 22:45 Uhr
Comments:
8 Comments posted on "Fernsehtip: „Rätsel Depression - heimliche Volkskrankheit?“"
Madzia on January 30th, 2007 at 1:42 pm #
hi Rene, wie geht es dir? Dir auch viel Spass dabei! bis bald
Martin on January 30th, 2007 at 2:35 pm #
Hallo René, M.
Rene Kriest on January 30th, 2007 at 3:31 pm #
@Madzia Schade, daß mehrere Millionen Betroffene in Deutschland nicht ausreichen, daß Thema zu popularisieren und es erst der tragischen Figur des Sebastian Deisler bedurfte, bis die Medien das Thema als schlagzeilenträchtig ausgemacht haben. Aber wie gesagt: besser als gar nichts. Grüße, René
Martin on January 30th, 2007 at 4:15 pm #
Autsch, da gibst Du mir ‘ne Steilvorlage… Sebastian Deisler. Warum taucht der nicht bei Tante Maischberger auf? Warum dafür sein Wunderdoktor? Dass sich mit Deisler eine Person des öffentlichen Lebens zu seinen Depressionen bekennt, finde ich löblich, aber leider nutzt das herzlich wenig. Einem Deisler mag man seine Depris zugestehen, da entwickelt man Mitleid. Ein Arbeitsloser oder ein kleiner Handwerker, der ist nicht depressiv, der ist nur arbeitsscheu - bestenfalls hat er was an der Waffel. Solange sich Sebastian Deisler nicht selbst hinstellt und den Menschen klar macht, dass es jeden erwischen kann und verdammtnochmal gar nicht so selten ist, wird sich an der öffentlichen Meinung über diese Krankheit nichts ändern. Ärzte, Forscher usw. haben da schon viel zu lange geschwafelt, es wird Zeit, dass den Nichtbetroffenen klar wird, dass ihr Kind nicht faul, sondern depressiv ist, dass de Nachbar nicht unhöflich, sondern depressiv ist, dass der Jungspund, der sich mit Drogen vollpumpt, nicht bescheuert sondern potentiell depressiv und lebensüberdrüssig ist.
Rene Kriest on January 31st, 2007 at 8:28 am #
Toller Beitrag, Martin. Du hast recht. Tatsächlich könnte gerade jemand mit Promistatus viel für die normalsterblichen Depressiven tun. Mit dem Entwickeln von Mitleid hast Du einen wichtigen Punkt angesprochen. Sebastian gesteht man das zu, anderen Depressiven nicht. Diese haben schlicht zu funktionieren.
Susanne on January 31st, 2007 at 11:17 am #
Die Sendung war zu kurz, auch fehlte mir ein Beitrag/Aussagen über die schwer Depressiven… Es wurde nur oberflächlich erklärt und beschrieben, was bestimmt für leicht bis mittel Depressive interessant sein könnte. Das Behandeln von schwer Depressiven scheint nicht so interessant zu sein, weil es zu aufwendig und zu teuer sein wird.
Rene Kriest on January 31st, 2007 at 3:04 pm #
Irgendwie scheint das tatsächlich ein Gradmesser für die Güte einer Sendung bzw. eines Beitrages im allgemeinen zu sein, inwiefern man auf die anscheinend unangenehmen schweren Fälle der Depression eingeht. Vor ein paar Tagen trafen wir uns mit einer Bekannten aus dem Forum, die zur Zeit in Behandlung in einer Klinik ist. Nahezu identischer Wortlaut auch bei ihr. Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, daß sie kranker rauskommt, als sie zu Beginn der Therapie war.
Fernsehtip: Wiederholung von „Rätsel Depression - heimliche Volkskrankheit?“ » depressionsblog.com on February 3rd, 2007 at 11:34 am #
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