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Depression ist eine Krankheit ist eine Bürde, die man zu tragen hat. Ästhetisch frivol versuche ich meine Depression mit so viel Anmut und Grazie zu ertragen, wie nur irgend möglich. Depression als ein Trotzdem: trotz aller WidrigkeitenSchon immer habe ich Depression als ein Trotzdem empfunden. Trotz Depression bin ich bislang zu dem gelangt, was ich erreicht habe. Der Begriff „erreicht haben“ selbst ist wiederum etwas Subjektives und zwar in zweifacher Hinsicht. Einerseits drückt er aus, daß man ein Ziel umgesetzt hat, welches einem persönlich wichtig ist. Zum anderen, und das ist aus meiner Sicht die Pointe, verbirgt sich hinter dem Begriff „erreicht haben“ auch das Trotzdem. Bereits vor der Diagnose Depression litt man unter der Krankheit, ohne genau zu wissen, was einen in seiner Entfaltung hemmt. Depression: Das Ankämpfen gegen das UnbekannteUnbewußt stemmte man sich gegen diese unerklärlichen Einflüsse, die der betrübten Seele Kummer und Qual bereiteten. Mein größtes Trotzdem, also ”trotz Depression”Mein größtes Trotzdem lautet Abitur und Studium – trotz Depression. Ich wußte nicht, daß ich depressiv bin, sondern bemerkte nur, daß mich eine sehr starke Melancholie und Traurigkeit umgab, sich rechte Freude nicht wirklich einstellen wollte bei dem, was ich täglich tat. Unter diesem Eindruck machte ich mein Abitur und ging an die Uni. Mit dem Wissen der heutigen Zeit wäre vieles anders und verschiedenerlei gewiß einfacher zu bewerkstelligen gewesen. Und trotzdem habe ich es geschafft. Post a comment
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