Archive for the ‘Sport’ CategorySeit zwei Wochen jogge ich täglich, sieht man einmal von der unsäglichen Unterbrechung durch meine Mandelentzündung ab. Mein Ziel ist es, täglich eine Runde durch respektive um den Ort zu drehen. Ermöglichen will ich mir dadurch ein besseres Körperempfinden, mehr Ausdauer (Kondition) als auch Lebensfreude und Gesundheit im allgemeinen. Bis zu meinem 16. Lebensjahr war ich Leistungssportler, betrieb Leichtathletik, Fußball und Tennis. Anschließend zog ich es vor, mit Mädels rumzuhängen und zu rauchen. Ersterem Laster fröne ich nachwievor, vom Rauchen wenigsten konnte ich mich schon bereits vor etwa zehn Jahren trennen. Die vergangenen Jahre trieb ich sporadisch Sport, etwa Moutain-Biking, Schwimmen, Joggen und Krafttraining. Insbesondere das Radfahren durch den Taunus gefiel mir, das Joggen mußte ich mir angewöhnen, doch dann machte es mir richtig Spaß. Bedingt durch meine Narkolepsie hatte ich mit Muskelschwäche zu kämpfen, was ich lange Zeit nicht verstand, und entsprechende Auswirkungen erst nach Diagnosestellung im August 2007 retrospektiv deuten konnte. Warum also joggen? Nun, bereits nach der ersten Woche kann ich konstatieren, daß ich mich großartig fühle. Im Juni befand ich mich im Krankenhaus für eine Woche, anschließend hieran war ich noch knapp drei Wochen bettlägerig. Vor dem Hintergrund der körperlichen Untätigkeit wandelten sich selbst scheinbar banale ausnehmende Verrichtungen des Alltags zu mühevollen Aufgaben, wie etwa das Treppensteigen. Ergänzend hinzu kam, daß ich leicht zugenommen hatte. Joggen wollte ich bis dato immer mal wieder, doch gab es genügend Ausreden, lieber zu Hause zu bleiben. Erstaunlicherweise fiel es mir sehr leicht, jeden Tag laufen zu gehen, nachdem die Hürde des ersten Trainings genommen wart. Seither arbeite ich daran, das Laufen zu einer alltäglichen Gewohnheit auszuprägen. Der Nutzen ist extrem groß. Ich fühle mich wesentlich besser, zum einen geistig, da ich mich überwunden habe, selbst bei Kälte als auch überhaupt zu laufen, andererseits aber auch und zuvörderst körperlich. Ich bekomme wieder mehr Luft, bin leistungsfähiger und strapazierfähiger, innerlich wesentlich ausgeglichener und ruhiger, bekomme viel frische Luft ab und sehe was von meiner Umgebung, entdecke hierbei stets Neues und Interessantes, welches seinerseits wieder die Neugierde und den Entdeckergeist weckt und befruchtet. Abgenommen habe ich Gott sei Dank ebenfalls. Verschwunden sind auch meine Kreuzschmerzen, unter welchen ich laborierte, sofern ich etwas ungesund herumlag oder –saß. Täglich joggen zu gehen kann ich ausdrücklich jedermann empfehlen, ob depressiv oder nicht. Details und weiterführende Infos erläutere ich im Forum in meinem Jogging-Tagebuch. |