Archive for the ‘Psychotherapie’ CategorySinn und Zweck der Psychotherapie ist es, insbesondere Depressive auf psychologischer Ebene vor weiteren depressiven Episoden wirksam zu schützen. Ausgangspunkt der Psychotherapie ist die Beobachtung, daß das Denken das Handeln und vor allem Fühlen beeinflußt. Gerade die Gefühlswelt liegt bei den Depressiven sehr im argen, und eine gestörte Wahrnehmung der äußeren Umwelteinflüsse sei Wasser auf die Mühlen der Depression. Bestandteile der Psychotherapie sind unter anderem folgende Aspekte:
Der Ansatz der Psychotherapie ist faszinierend und nahezu banal einfach. Postuliert wird, daß Depressive eine gestörte Wahrnehmung und Sichtweise ihrer Umwelt besitzen, der Blick also verstellt sei. Hemmschuh persönlichen Fortkommens sei also die fehlerhafte innere Repräsentation äußerer Ereignisse. Wie jemand denke, so handele er auch. Wessen Denken eingetrübt sei, der handele auch entsprechend bis hin zur Selbstschädigung – eben der Depression. Ausgangspunkt der Therapie ist also das Denken der Depressiven selbst. Mittels defekter Sensoren tasten Depressive ihre Umwelt ab und gelangen so zu völlig fehlgehenden Urteilen, die sich in dem äußern, was die Depression kennzeichnet: Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit und ein Gefühl der Hilflosig- und Nutzlosigkeit. Das Denken beeinflusse somit das Gefühlsleben. Ändert man sein Denken, änderten sich auch die Emotionen. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, registriere den kostenlosen RSS-Feed des Depressions-Blog. |