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	<title>Alles über Depressionen - Depressions-Forum &#187; Depression</title>
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	<description>Tips und Depressions-Forum zum Glücklichwerden für Depressive</description>
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		<title>Depressionen: Endlich symptomfrei</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 17:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Mission depressionsfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Depression symptomfrei]]></category>
		<category><![CDATA[heilung von depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Botschaften eignen sich vorzüglich als Aufmacher eines Artikels, zumal in einem Sujet, das selbst für milde Formen des Überschwangs nicht gerade bekannt ist, nämlich das weite Feld der Depressionen. Seit rund einem Vierteljahr bin ich symptomfrei – meine Depressionen sind weg. Erstmals seit Jahrzehnten, ja eigentlich seit ich denken kann, bin ich frei von [...]]]></description>
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<p>Gute Botschaften eignen sich vorzüglich als Aufmacher eines Artikels, zumal in einem Sujet, das selbst für milde Formen des Überschwangs nicht gerade bekannt ist, nämlich das weite Feld der Depressionen.</p>
<p>Seit rund einem Vierteljahr bin ich symptomfrei – meine Depressionen sind weg. Erstmals seit Jahrzehnten, ja eigentlich seit ich denken kann, bin ich frei von Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit und Pessimismus. Ebenfalls befreit habe ich mich von meiner Sozialphobie als auch meinen Panikattacken, die ich als zusätzliches Joch neben den Depressionen zu tragen hatte.</p>
<p>Natürlich ist von Interesse, wie es mir gelang, mich von Suizidgedanken und völliger Antriebslosigkeit, flankiert von größtmöglicher Isolation und Rückzug in die eigenen vier Wände, zu wandeln in einen Partytiger, der nur so vor Esprit und Lebensfreude strotzt, der vor allem Optimismus und Zuversicht atmet als auch ausstrahlt und besser als je zuvor mit seiner Umwelt und seinen Mitmenschen klarkommt – ganz so, als hätte es das Martyrium der Depressionen niemals gegeben.</p>
<p>Natürlich ist es von Interesse, wie ich mich fühle, was sich alles in meinem Leben geändert hat und vor allem, wie ich mich weiterentwickelt habe.</p>
<p>Unter persönlich betrachtet niederschmetternden Vorzeichen zu Beginn dieses Jahres brachen bei mir Dämme. Gefühltermaßen war ich meiner Depressionen überdrüssig und öffnete voller Entschlossenheit die Schleusentore, die als Ventil für den Druck der Depressionen darstellten, um ihn ein für allemal aus mir entweichen zu lassen, um endlich in die Freiheit und Glückseligkeit des Lebens entlassen zu werden. Nach vielen Jahren des Herumdokterns, der Symptomkorrektur, war ich endlich an der Ursache meiner Depressionen angelangt. Endlich konnte ich den Hebel, der mich von den Depressionen befreien sollte, so ansetzen, daß es mir auch gelingen würde, mich von dieser tückischen Krankheit zu befreien und hierzu bedurfte ich keiner Medikamente, Pillen und Tabletten, einzig mein Wille und ein Buch genügten, um dem Spuk, der mich über Jahrzehnte vexiert hatte, ein finales Ende zu bereiten.</p>
<p>„Wille? Buch lesen? Das klingt nach Märchenstunde!“ – doch genau das ist es nicht. Manchmal sind die Dinge respektive das Leben tatsächlich so einfach, daß wir es nicht fassen können noch wollen und ich bin der lebende Beweis, daß der Weg aus dem Tal der Depressionen zurück ins warme Licht der Lebenslust möglich ist, und zwar dauerhaft.</p>
<p>Was war geschehen? Mein Wille trug mir auf, das Band der Depression zu zerschneiden. Mittel auf dem Weg hierzu waren Übungen aus dem Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie, welche ich täglich rund 2 Stunden durchexerzierte und zwar kompromißlos, ohne Ausrede, ohne Wenn und Aber.</p>
<p>Nach wenigen Tagen der Selbsttherapie ging es merklich aufwärts, die Resultate meiner Bemühungen waren greifbar. Von sehr schwerer Depression schwang ich mich gemessen nach dem Beck’s Depression Index auf eine mittelgradige Depression auf und binnen rund zwei weiteren Monaten war ich erstmals symptomfrei laut BDI. Möglicherweise gelang es mir schon früher, doch evaluierte ich während dieser Zeit meinen BDI nicht, ich wollte den ungekannten Zustand zunächst einmal genießen. Das Leben war auf einmal viel zu schön, als daß ich hierzu noch der Bestätigung durch den BDI bedurft hätte.</p>
<p>Natürlich gab es Rückschläge; natürlich ist nicht alles auf einmal super; natürlich gab es neue Hürden in meinem Leben, doch anders als noch zuvor ergab ich mich nicht meinem vermeintlichen Schicksale, vielmehr war ich gereift und vor allem mit Werkzeugen ausgestattet, welche mir gestatteten, jede neue Hürde nehmen zu können, ohne wieder von der Macht der Depressionen ergriffen zu werden.</p>
<p>Die kommenden Tage werde ich en detail darüber schreiben, was sich alles getan hat seither! Ich wünsche euch viel Spaß mit der Serie und vor allem gleichsam den Erfolg, welchen ich habe. Das Gute nämlich ist, daß jeder die Tips und Tricks nutzen kann, welche ich mir zunutze gemacht habe, um seinerseits symptomefrei in Sachen Depressionen zu werden.</p>
<p>Ich wünsche euch einen sonnigen Abend!</p>
<p>PS: Das nämliche Buch werde ich selbstverständlich vorstellen. <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mein Leben: Umbruch, Abbruch, Zäsur &#8211; mein Anfang nach dem Ende und wie es mit dem Depressionsblog weitergehen wird</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionsblog-leben/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[depressionsblog]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit veröffentlichte ich nichts mehr in diesem meinem Blog, meinem Baby. Geburtsstunde des Depressionsblogs markierte der Wille, über meine Erkrankung und die damit einhergehenden Erfahrungen und Eindrücke in Wort und Bild Auskunft zu erteilen. Geraume Zeit entzog ich mich diesem Anspruch und jetzt sehe ich wesentlich klarer auch die Gründe, weshalb ich mein Baby [...]]]></description>
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Lange Zeit veröffentlichte ich nichts mehr in diesem meinem Blog, meinem Baby. Geburtsstunde des Depressionsblogs markierte der Wille, über meine Erkrankung und die damit einhergehenden Erfahrungen und Eindrücke in Wort und Bild Auskunft zu erteilen.</p>
<p>Geraume Zeit entzog ich mich diesem Anspruch und jetzt sehe ich wesentlich klarer auch die Gründe, weshalb ich mein Baby stiefmütterlich vernachlässigt hatte.</p>
<p>Aufgegeben hatte ich den Umgang mit der Krankheit. Aufgegeben hatte ich mich, meine Selbstachtung, mein Selbstwertgefühl, meinen Ehrgeiz, meinen Optimismus, meinen Charme, mein gewinnendes Auftreten, meine Begeisterungsfähigkeit, meine Empathie, meine Freude an anderen Menschen als auch die Sorge um diese.</p>
<p>Selbstanklage, gar Selbstjustiz ist meine Sache nicht, vielmehr geht es um Verantwortung. Der Zeitpunkt dies zu schreiben und zu veröffentlichen könnte besser nicht gewählt sein, mal wieder liegt mein Ich – für die Kliniker respektive Ego – danieder.</p>
<p>Fehler über Fehler häufte ich die vergangenen Jahre als trübe Option an, und die Aussicht auf die Zukunft erscheint alles andere als rosig oder vielversprechend.</p>
<p>Viele Eigenschaften, die mich haben Depression und Narkolepsie diagnostizieren und über weite Strecken auch therapieren ließen, erstrahlen nicht in ihrer vollen Blüte, sondern siechen vor sich hin.</p>
<p>Erneut komme ich mir vor wie Phoenix aus der Asche und das ist letztlich auch in Ordnung. Für meinen gegenwärtigen Zustand zeichne alleine ich verantwortlich im Sinne der Kausalität. Es geht nicht um Besserwisserei, sondern um das Eingeständnis, daß gewisse Ursachen und Bedingungen ein bestimmtes Ergebnis beeinflußt hatten. Folglich dürften andere Voraussetzungen auch andere Folgen zeitigen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit.</p>
<p>Arbeiten will und werde ich an mir. Gewissen Dingen bin ich überdrüssig, bestimmte Denk- und Sichtweisen als auch Verhaltensweisen meines Repertoires werde ich angehen und auf ihre Vorteilhaftigkeit für mich und meine Ziele prüfen. Gegebenenfalls werde ich sie modifizieren, teils auch beibehalten, teils auch aufgeben und durch neue, bessere ersetzen.</p>
<p>Ich kann mehr, ich kann es besser und ich will es bessermachen. Darüber zu schreiben ist fortan Aufgabe dieses Blogs, denn ich sah als letzter ein, daß ich viel zu lange und viel zu tief inmitten der Depression gefangen war.</p>
<p>Meine neuen Ziele orientieren sich also gerade an der Bekämpfung der Depression. Ich kann nicht leben ohne die Krankheit, sondern nur mit ihr.</p>
<p>Ich werde leben, weil ich leben will!<br />
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		<title>7 große Enttäuschungen, die Depressive im Umgang mit Ärzten erleben</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressive-enttaeuschung-aerzte-umgang/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depressive-enttaeuschung-aerzte-umgang/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 05:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Ärzten]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt-Patient-Verhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Depressions-Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[große Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Depression sei heilbar wird landauf, landab verkündet. Voller Hoffnung begibt man sich zum Arzt, der meist ein Psychiater ist, und sieht der Besserung seiner Lage entgegen. Daß an dieser Stelle große Erwartungen zerrinnen und in ernste Enttäuschung umschlagen können, liegt auf der Hand. Im folgenden findet sich eine Zusammenstellung der aus meiner Sicht größten Enttäuschungen, [...]]]></description>
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<p>Depression sei heilbar wird landauf, landab verkündet. Voller Hoffnung begibt man sich zum Arzt, der meist ein Psychiater ist, und sieht der Besserung seiner Lage entgegen.</p>
<p>Daß an dieser Stelle große Erwartungen zerrinnen und in ernste Enttäuschung umschlagen können, liegt auf der Hand. Im folgenden findet sich eine Zusammenstellung der aus meiner Sicht größten Enttäuschungen, die sich im Umgang mit Ärzten für Depressive ereignen können.</p>
<h4>Nicht erstgenommen werden vom Arzt</h4>
<p>Vor allem Kliniker trifft diese Feststellung: man wird seitens des behandelnden Arztes nicht ernstgenommen. Vorbehalte und Nachfragen werden teils schnippisch, falls überhaupt, beantwortet, von Kooperation keine Spur.</p>
<h4>Vorwertung und selektive Wahrnehmung des Arztes</h4>
<p>Immer wieder erlebt habe ich, daß jeder Arzt trotz jahrelanger Ausbildung an der Uni und Zusatzqualifikation im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung sein Gegenüber nur nach seinen persönlichen Vorurteilen hin abklopft. Vorschnell wird man in eine Ecke gedrückt, aus der es nahezu nie ein Zurück gibt. Unterschwellige Annahmen des Arztes teilt dieser selbstverständlich nicht so gerne mit.</p>
<h4>Unfreundliche Behandlung und Patienten-Mobbing</h4>
<p>Beginnend im Vorzimmer, setzt sich diese extreme Miesepetrigkeit im Behandlungszimmer fort. Der Patient als Feind; was kein Geld bringt, wird abfällig behandelt. Was der Arzt als Kostenfaktor betrachtet, nämlich daß er zu wenig Einnahme für einen Patienten pro Quartal erzielt, nenne ich Patienten-Mobbing. Alles andere ist eine Mogelpackung.</p>
<h4>Behandlung von oben herab</h4>
<p>Autoritäres Auftreten gewahrte ich insbesondere auch bei Klinikern. Depressive werden wie kleine Kinder behandelt, deren Malaise nicht als klinische Herausforderung betrachtet wird, sondern vielmehr als persönlicher Vorwurf und damit intellektuelle Diskrepanz. Herrisch abgebügelt wird der Patient vor allem bei Nachfragen. „Ich bin der Arzt und sie tun, was ich ihnen sage.“ sind Sätze, über welche man zwar nicht lachen kann, aber dennoch sollte und auf der Stelle die Behandlung einem raschen Ende zuführen muß.</p>
<p>Arschlöcher in Weiß braucht niemand, denn für alles gibt es eine Erklärung und wer diese verweigert, sollte sich ernsthaft fragen, ob er sich selbst in Therapie begeben sollte. (Depression als Dunkelziffer unter Ärzten ist Schätzungen zufolge hoch. Wie ein befreundeter Arzt mitteilte, ist auch die Rate der Alkoholiker unter den Ärzten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen extrem hoch.)</p>
<h4>Kommunikationsdefizite</h4>
<p>Man muß vorsichtig sein in der Wahl der Worte, denn dieser Befund trifft vielmehr das Mark der Therapie:</p>
<ul>
<li>Fehlende Erklärungen und Erläuterungen zur Krankheit, Diagnose und Therapie</li>
<li>Keine Darlegung des Sinns einer Maßnahme</li>
<li>Verordnungen ohne Rücksprache mit dem Patienten</li>
<li>Rückfragen werden nicht beantwortet bzw. rüde und unfreundlich zurückgewiesen als auch ignoriert</li>
</ul>
<p>Nicht selten saß ich mit einem Arzt zusammen und fragte mich, ob es Wikipedia und Google nicht auch getan hätten und zwar wesentlich besser.</p>
<p>Reinen Wein bekommt man selten von einem Arzt eingeschenkt. Ob dahinter Arroganz oder schlicht das Eingeständnis des Unvermögens einer sachgerechten Therapie steht, kann offenbleiben, denn es ändert nichts an dem Umstand, daß man selbst auf mehrfaches Nachfragen hin kaum bis nie eine Antwort auf seine Fragen erhält, die auch den Namen Antwort verdienen als freundliche und das Interesse des Fragestellers spiegelnde Auskunft für den Betroffenen.</p>
<h4>Mangelnde Sorgfalt</h4>
<p>Sehr skurril mutet an, daß nahezu keine Evaluation des Wohl und Befindens eines Patienten stattfindet. Allenfalls beim ersten Termin wird etwas gründlicher nachgehakt. Eine dereinst getroffene Diagnose wird jedoch nicht als dynamischer Prozeß betrachtet, der veränderlich ist, sondern vielmehr als ein in Stein gemeißeltes Faktum angesehen und folglich fortan nicht mehr hinterfragt, obgleich Ziel jeder Therapie wenn nicht die Heilung, so doch die Linderung der Symptomatik einer Krankheit sei.</p>
<p>Änderungen des Krankheitsbildes wie etwa eine Neudiagnose, Verbesserung oder Verschlimmerung, werden selten bis nie entdeckt. Trauriger Höhepunkt markiert die Verfahrensweise vieler Ärzte für den Fall, daß der schutzbefohlene Patient auf Nachbesserung insistiert. Nachlesen, was in solchen Fällen sich ereignet, kann man unter oben skizzierten Punkten.</p>
<p>Teils über viele Jahre befindet man sich in Behandlung, und das einzige, was sich ändert, ist die Laune des Arztes respektive der Ärztin, die – im Wortsinne – je nach Kassenlage ihre Laune dem Patienten gegenüber anpaßt.</p>
<h4>Schlechte Vorbilder</h4>
<p>Bonuspunkt der Sammlung großer Enttäuschungen im Umgang mit Ärzten ist der vielbeobachtete Aspekt, daß gerade Leute mit Facharzt-Qualifikation ihre eigene Medizin nicht zu schlucken scheinen. Reaktion und Verhalten der Ärzte läßt den Schluß zu, daß sie wahrlich alles andere als souverän im Umgang mit Problemen sind. Optimistisch in die Zukunft blickt kaum einer. In solch einer Atmosphäre soll dem Depressiven also die Weisheit der medizinischen Zunft vermittelt werden – wers glaubt…</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ärzte sind zuvörderst auch nur Menschen wie Du und ich. Man tut gut daran, sie zu desmystifizieren. Unter der weißen Robe steckt oftmals ein nicht minder sorgengeplagter Mensch wie Du und ich.</p>
<p>Enttäuschungen lassen sich vermeiden, wenn therapiesuchende Depressive auf selbige vorbereitet sind und wissen, was schiefgehen kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lebt es sich mit Depression und ohne Antidepressiva?</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-ohne-antidepressiva/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-ohne-antidepressiva/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 20:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lamictal/Lamotrigin]]></category>
		<category><![CDATA[Antidepressiva]]></category>
		<category><![CDATA[Ödem]]></category>
		<category><![CDATA[lamictal]]></category>
		<category><![CDATA[lamotrigin]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Paroxetin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychopharmaka]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Xyrem]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit knapp zwei Monaten nunmehr nehme ich keine Antidepressiva mehr ein. An meinem Krankheitsbild im Sinne der Diagnose hat sich seither jedoch nicht verändert, nachwievor bin ich von Depression betroffen. Mit Depressionen leben zu können und gleichzeitig ohne Medikamente wie Antidepressiva auszukommen scheint für viele ein Traum zu sein, die ihrerseits Medikamente einnehmen. Für andere [...]]]></description>
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<p>Seit knapp zwei Monaten nunmehr nehme ich keine Antidepressiva mehr ein. An meinem Krankheitsbild im Sinne der Diagnose hat sich seither jedoch nicht verändert, nachwievor bin ich von Depression betroffen.
<p>Mit Depressionen leben zu können und gleichzeitig ohne Medikamente wie Antidepressiva auszukommen scheint für viele ein Traum zu sein, die ihrerseits Medikamente einnehmen. Für andere wiederum kommt die Einnahme von Medikamenten grundsätzlich nicht in Frage, weshalb sie nach Wegen Ausschau halten, zwecks Linderung ihrer Depressionen weitgehend auf Psychopharmaka verzichten zu können.<br />
<h3>Wie bin ich von meinen Antidepressiva losgekommen? </h3>
<p>Nun, es kam anders als gedacht und gewollt war es auch nicht wirklich. Zuletzt nahm ich wieder <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/paroxetin-absetzungssymptome-2/">Paroxetin</a> ein zusätzlich zu <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/lamictal-lamotrigin-depression/">Lamictal bzw. Lamotrigin</a>, einem Stimmungsstabilisator, der zurecht zunehmend seinen Weg in die Therapie der Depression findet.
<p>Neben der Depression bin ich auch von Narkolepsie betroffen, einer wahrlich kongenialen Ergänzung zur Depression, und es begab sich, daß sich die Medikamente, welche ich wider die Narkolepsie nehme, nicht mit jenen zur Behandlung der Depression vertrugen.
<p>Xyrem und Paroxetin als auch Lamotrigin weisen als mögliche Nebenwirkung allesamt mehr oder weniger verklausuliert aus, daß deren Einnahme zu Ödemen führen könne. Bei mir stellte sich kaum zwei Wochen nach Beginn der Therapie mit Xyrem ein Ovulaödem ein, der Gaumen schwoll an und schnürte mir die Luft ab.
<p>Auf der Notfallambulanz der Klinik wies man mich an, außer Modafinil und Ritalin, die ich zur Bekämpfung der Tagesmüdigkeit meiner Narkolepsie einnehme, sämtliche Medikamente abzusetzen. Notgedrungen also entsagte ich von da an Paroxetin und Lamotrigin.<br />
<h3>Wie lebt es sich seither ohne Antidepressiva? </h3>
<p>Angst ohne Antidepressiva auskommen zu müssen, hatte ich nie. Allenfalls der Zeitpunkt überraschte mich ein wenig als auch die Art und Weise, wie ich meine gewohnte Medikamenten-Kombination fahrenlassen mußte. Unter diesen Umständen, also mit lebensbedrohlichen Komplikationen in der Klinik zu landen, hatte ich bis dato in meinen kühnsten Phantasien nicht gerechnet und vergleichbare Fälle waren mir auch nicht bekannt.
<p>Fortan beschränken sich meine Antidepressiva auf rein psychotherapeutische Maßnahmen und hierbei vor allem der Bibliotherapie. Ich lese in wohltuend-stimulierenden Büchern, die positiv gehalten sind als auch konkrete Tips zu einem Umgang mit Problemen geben, eben Selbsthilfeliteratur. Zudem folge ich meinem seit knapp zwei Jahren nunmehr schon aufgestellten Programm, meinem Mentaltraining.
<p>Rückschläge in die Depression in nennenswerter Weise gab es bislang erst einen, wobei dieser auch mehr ernährungbedingter Natur zu sein scheint. Auf der anderen Seite fühle ich mich durchweg gut in nicht-depressiven Phasen.
<p>Noch kann ich nicht präzise scheiden zwischen den Zeiten mit und ohne Einnahme von Antidepressiva auf Gefühlsebene. Gemeint ist die Frage, ob ich mich, wie gerade von Psychoanalytikern gerne apostrophiert, authentischer fühle oder nicht.
<p>Gewachsen ist nur das Bewußtsein, daß es sich sehr gut mit als auch ohne Antidepressiva leben kann, sofern man das möchte. Aufmerksam geworden bin ich zudem einmal mehr auf die Schattenseite der Antidepressiva, nämlich deren Nebenwirkungen.</p>
<p align="center">
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Ziele haben Depressive?</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/welche-ziele-haben-depressive/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/welche-ziele-haben-depressive/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 13:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressive]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele von Depressiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Überrascht bin ich, daß zuletzt viele Besucher dieses Blogs mittels dieser Suchanfrage bei Google auf genau diesem Blog geleitet worden sind. Fraglos freue ich mich über jeden interessierten Besucher, der diesen Blog liest und für sich aus meinen und den Beiträgen anderer, die hier bisher veröffentlich worden sind und zukünftig eingestellt werden, etwas mitnehmen kann. [...]]]></description>
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<p>Überrascht bin ich, daß zuletzt viele Besucher dieses Blogs mittels dieser Suchanfrage bei Google auf genau diesem Blog geleitet worden sind. Fraglos freue ich mich über jeden interessierten Besucher, der diesen Blog liest und für sich aus meinen und den Beiträgen anderer, die hier bisher veröffentlich worden sind und zukünftig eingestellt werden, etwas mitnehmen kann.
<p>(Zudem freue ich mich wenn die Leser nach Möglichkeit auch gerne wieder den Weg auf diese Website zurückfindet und sich gegebenenfalls auch <a href="http://www.depressionsblog.com/forum/">im Depressions-Forum beteiligen</a> möchten im Gespräch und Erfahrungsaustausch mit anderen.)
<p>Über meine eigenen Ziele wähnte ich mich in Gewißheit. Doch wie so häufig im Leben können scheinbar einfache Fragen zu umfangreichen Reflexionen und Überlegungen führen. Einladend an der Frage war insbesondere deren Pluralfassung. Welche Ziele haben Depressive. Gefragt wurde nicht nach dem Individuum, sondern nach dem Kollektiv der unzähligen Depressiven des deutschsprachigen Raums.<br />
<h3>Welche Ziele haben Depressive?</h3>
<p>Sprechen kann grundsätzlich jeder nur von sich, welche Ziele man also selbst verfolgt und in diesem Falle vor dem Hintergrund der Erkrankung namens Depression.
<p>Ohne sich auf die komplexe Sinnsuche, was ein Ziel ist und welchen Nutzen diese für einen Menschen bereithalten, zu begeben, soll vorläufig genügen, daß Ziele einen Orientierungspunkt im Leben markieren und bewußt als solche gesetzt werden von jenem, der es erreichen möchte.
<p>Die Frage nach dem Ziel ist interpretationsbedürftig. Ziele hat jeder, sei es auf Toilette zu gehen, am Wochenende auszugehen oder im kommenden Jahr in den Urlaub zu fahren. Welche besonderen Ziele stellen sich jedoch an Depression Erkrankte?<br />
<h3>Die Ziele, die Depressive haben</h3>
<p>Primär verfolgen Depressive einfache Ziele. Vorherrschen wird der Wunsch nach Gesundheit. Depressive haben also gemeinhin das Ziel, nicht mehr depressiv sein zu wollen. Und genau jetzt nimmt die scheinbar simple Fragestellung <b>Welche Ziele haben Depressive</b> erst jene interessanten Wendungen, die aus dem Einfachen das Spannende zu machen pflegen.
<p>Gemeinhin unterscheidet man zwischen Ziel und Wunsch. Der Wunsch hebt sich vom Ziel dergestalt ab, als daß ihnen keine Umsetzung folgt. Allenfalls der Zufall mag hierbei zur Verwirklichung, die keine ist, als Komplize herzuhalten.
<p>Ziele formuliert man konkret, indem man genau umreißt, was man erreichen möchte respektive welcher Zustand gemessen an der Gegenwart in der Zukunft bestehen solle. Wesentlicher Unterschied zu einem Wunsch ist hierbei der Zeitpunkt. Auf ein Ziel arbeitet man sprichwörtlich zu. Ziele sind Wünsche auf Termin.
<p>Ergänzt wird diese Formel allerdings noch um eine weitere Komponente. Unbedingt muß man zur Tat schreiten, also handeln, so man denn das gesetzte Ziel verwirklichen möchte.
<p>Wünschen kann man sich, am Wochenende in die Disko zu gehen. Ein Ziel wird der Wunsch dann, wenn man ein konkretes Wochenende als auch eine bestimmte Disko ins Auge faßt und zudem alles in seiner Macht Stehende an Handlungen vornimmt, das gewünschte Ergebnis, das Ziel, auch zu erreichen. Wird man etwa krank und ist am nämlichen Wochenende verhindert, ändert das nichts daran, daß man sein Ziel im Rahmen seiner Möglichkeit ernsthaft verfolgt hatte.<br />
<h3>Verwirklichen lassen sich Ziele nur durch Zufall oder durch eigenes Tun und Handeln</h3>
<p>Verwirklichen lassen sich Ziele nur durch Zufall oder durch eigenes Tun und Handeln. Auf den Zufall zu vertrauen ist gleichbedeutend damit, lebenslang Lotto zu spielen, um Millionär werden zu wollen. Je mehr man seinen Einflußbereich ausweitet, Ziele aus eigener Kraft erreichen zu können, desto weniger vertraut man auf den Zufall.
<p>Ziele und Wünsche scheidet also im wesentlichen, daß man im ersten Falle aktiv sein Tun und Handeln auf eine Sache hin bewußt ausrichtet, während man im zweiten Falle sich paradoxerweise immer mehr von seinem Ziel entfernt.
<p>Wer also nach den Zielen von Depressiven fragt, der muß insbesondere auch an der Ernsthaftigkeit der Verfolgung der gesetzten Ziele ansetzen. Andernfalls verfolgt man keine Ziele, sondern Wünsche.
<p><b>Welche Ziele also haben Depressive?</b> Nun, vielfach wird es der Wunsch sein Kraft zu finden, Ziele formulieren und umsetzen zu können.</p>

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		<title>35 Symptome der Depression</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/symptome-merkmale-depression/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 10:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Merkmale der Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Symptome der Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die“ Depression gibt es nichts, sondern nur Kennzeichen, die auf eine Form der Volkskrankheit Depression verweist, die viele Spielarten hervorgebracht hat. Symptome und Merkmale der Depression sind unter anderem: Alles durchdringende Angst und Sorgen Kaum vorhandenes Selbstvertrauen Starke Unzufriedenheit mit sich und anderen Leeregefühle Unerklärliche gleichwohl tiefgehende Schuldgefühle Gedankenkreisen um Schuld und Verzweiflung Gefühl der [...]]]></description>
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<p>„Die“ Depression gibt es nichts, sondern nur Kennzeichen, die auf eine Form der Volkskrankheit Depression verweist, die viele Spielarten hervorgebracht hat.<br />
<h3>Symptome und Merkmale der Depression sind unter anderem:</h3>
<ol>
<li>Alles durchdringende Angst und Sorgen
<li>Kaum vorhandenes Selbstvertrauen
<li>Starke Unzufriedenheit mit sich und anderen
<li>Leeregefühle
<li>Unerklärliche gleichwohl tiefgehende Schuldgefühle
<li>Gedankenkreisen um Schuld und Verzweiflung
<li>Gefühl der Hoffnungslosigkeit
<li>Apathie
<li>Versagensangst und Gefühl des Versagens
<li>Suizidgedanken
<li>Gefühl der Überforderung
<li>Sexuelle Schwierigkeiten
<li>Gereiztheit, launische Reaktionen
<li>Unerklärliche Frustration
<li>Labilität, Stimmungsschwankungen
<li>Generelle negative Sichtweise, zumal der Zukunft („Klappt eh nicht!“, „Geht sowieso schief!“)
<li>Selbstvorwürfe
<li>Niedergeschlagenheit
<li>Schlafstörungen
<li>Müdigkeit, Kraftlosigkeit
<li>Freudlosigkeit
<li>Stark vermindertes Selbstwertgefühl
<li>Desinteresse, bis hin zu teils völliger Interessenlosigkeit an sich selbst und seiner fernen als auch nahen Umwelt, selbst seiner liebsten Menschen
<li>Konzentrationsverlust
<li>Antriebslosigkeit
<li>Entschlußlosigkeit und Entscheidungsschwäche
<li>Genußunfähigkeit
<li>Kritikintoleranz/Hypersensibilität gegenüber Kritik und Ablehnung
<li>Neigung, alle Vorgänge persönlich zu nehmen
<li>Zukunftsangst
<li>Rückzug aus dem Leben, verbarrikadieren in den eigenen vier Wänden als letztem Zufluchtsort
<li>Appetitveränderungen: Heißhunger- bzw. Freßattacken oder Appetitlosigkeit
<li>Lebensqual statt Lebensfreude
<li>Verdrußgefühle, als falle einem alles lästig, auch man selbst anderen Personen
<li>Fatalismus</li>
</ol>
<p>Der Katalog ist nicht abschließend zu verstehen, sondern lediglich eine Richtschnur zur Behandlung eines komplexen Krankheitsbildes mit dem Namen Depression.
<p>Die Merkmale der Depression sind durch fließende Übergänge und durch unterschiedliche Intensitäten geprägt. Hinzu tritt der zeitliche Aspekt. Erst langandauerndes Vorhandensein mehrerer der aufgeführten Symptome prägen eine depressive Episode. Vorübergehendes Auftreten der Merkmale dagegen sind natürliche Reaktionen eines Menschen entsprechend seiner inneren Haltung.
<p>Entscheidender Unterschied zwischen Depression und Nicht-Depression ist, daß an Depression erkrankte Menschen den Wechsel in ein glückliches und zufriedenes Leben nicht mehr vollziehen können. Aus dem tiefen und finsteren Tal der sprichwörtlichen Tränen finden sie kein Zurück.
<p>Mitunter hat sich die Depression derart fest im Seelenleben der Betroffenen verankert, daß sie sich an keinen anderen Zustand mehr entsinnen können, die schreckliche Traurigkeit zum gewohnheitsmäßigen Bild der Depressiven sich ausgeprägt hat und durchgreift bis in die hintersten Winkel der eigenen Denkweise und des persönlichen Seelenlebens.
<p>Depressive empfinden überwiegend nur noch innerhalb ihrer negativen Muster. Was bei nicht-depressiven Personen die Regel ist, daß Zufriedenheit, Glück und Spaß bei diesen dominieren, wurde bei den Depressiven zur Ausnahme und umgekehrt.
<p>Wer mehrere der genannten Symptome über etwa zwei Wochen hinweg aufweist, sollte ärztlichen Rat in Anspruch nehmen.</p>

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		<title>Volkskrankheit Depression &#8211; Fragen und Antworten, Teil 1</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-fragen-antworten-teil-1/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-fragen-antworten-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 08:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Depressionen heilbar? Ja und nein. Die Antwort kann man sich aussuchen, vielmehr kommt es auf die Frage an. Erwartet man Heilung verstanden als lebenslange Garantie, nach dem Abklingen einer depressiven Episode nie wieder unter Depressionen leiden zu können, zu kann man in diesem Falle zu 99,9% die Heilung verneinen, da niemand ausschließen kann, daß [...]]]></description>
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<h3><b>Sind Depressionen heilbar?</b></h3>
<p>Ja und nein. Die Antwort kann man sich aussuchen, vielmehr kommt es auf die Frage an. Erwartet man Heilung verstanden als lebenslange Garantie, nach dem Abklingen einer depressiven Episode nie wieder unter Depressionen leiden zu können, zu kann man in diesem Falle zu 99,9% die Heilung verneinen, da niemand ausschließen kann, daß jemanden noch einmal im Leben eine depressive Phase erleiden wird.<br />
<h3><b>Kann man Depressionen lindern?</b></h3>
<p>Ja. Unter Zuhilfenahme geeigneter Therapiemaßnahmen kann man erstaunliche Fortschritte machen, weg von dem lähmenden Würgegriff der Krankheit hinzu einem Leben in Freude und Zufriedenheit.
<p>Linderung meint, daß einzelne depressive Episoden gemildert werden können bis hin zu ihrem vollständigen abklingen, jedoch fest davon ausgeht, daß in Zukunft erneut Schübe auftreten können, wogegen es sich mit geeigneten Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen zu wappnen gilt, um für den Fall der Fälle angemessen vorbereitet zu sein.<br />
<h3><b>Warum ist gleichwohl dennoch von Heilung die Rede?</b> </h3>
<p>Heilung ist der gängigste Begriff in der Medizin. Jeder Mensch strebt nach Heilung einer Krankheit. Verstandenwissen möchte ich den Begriff Heilung jedoch im Sinne von Linderung.<br />
<h3><b>Was sind die gegenwärtig erfolgreichsten Heilungsmethoden?</b> </h3>
<p>Ausgehend von erfolgskontrollierten medizinischen Studien, sogenannter evidenzbasierender Medizin, die die Wirksamkeit ihrer Therapie ständig in unabhängigen Studien überprüft und kontrolliert, sind Kombinationsansätze am erfolgversprechendsten und damit beste Therapieansätze zur Linderung der Depressionen.
<p>Üblicherweise umfassen diese Behandlungen die Verabreichung von Antidepressiva als auch Stimmungsstabilisatoren, welche von Psychiatern oder Neurologen in der Regel verschrieben werden, in Verbindung mit psychologischer Betreuung in Gestalt der Psychotherapie.
<p>Durchgeführt werden können die Therapien stationär, etwa in einer psychiatrischen Klinik, als auch ambulant bei einem niedergelassenen Arzt und Psychologen.<br />
<h3><b>Welche psychotherapeutischen Ansätze sind am effektivsten?</b> </h3>
<p>Innerhalb der Psychotherapien genießt die kognitive Verhaltenstherapie eine sehr hohe Linderungsquote, die psychoanalytischen Ansätzen weit überlegen sind hinsichtlich Wirksamkeit, Ansprechverhalten beim Betroffenen als auch Dauer der Wirkung.
<p>Empfehlungen gelten für die Allgemeinheit. Letztlich muß Du für Dich selbst herausfinden, was für Dich am besten ist, sprich, welche Therapieform samt Therapeuten am meisten zusagt. Keine sogenannte Koryphäe auf dem Gebiet der Depressionstherapie wird Dir jemals helfen können, wen die Chemie im übertragenen Sinne nicht stimmen sollte und umgekehrt sollte man alles unternehmen und verstärken, was einen positive und konstruktiv von der Depression wegbringt.
<p>Wenn Du das Joggen für Dich als Aufhellung der Seele entdeckst und Du über den Sport zurück zur Lebensfreude auch in den sonstigen Bereichen Deiner irdischen Existenz zurückfinden solltest, so sei es und man sollte entsprechend seine Aktivitäten in diesem Bereich forcieren. Entscheiden muß man sich sodann, ob man dennoch einer Psychotherapie nachgeht.
<p>Wichtig ist alleine, daß man sich wohlfühlt – und zwar nicht nur, wenn man in der Therapiestunde vor dem Therapeuten sitzt. Nützlich und hilfreich sind nur solche Ansätze, die jeden Tag als Geschenk des Himmels erscheinen lassen.</p>

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		<title>Depressionen heilen ohne Medikamente</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionen-heilen-medikamente/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depressionen-heilen-medikamente/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 02:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[depression heilen ohne medikamente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.depressionsblog.com/blog/depressionen-heilen-medikamente/</guid>
		<description><![CDATA[Nicht wenige Betroffene wünschen sich, daß man Depression ohne Medikamente heilen könne, da sie eine Scheu vor Medikamenten haben. Daß man Depression nicht heilen, sondern lediglich lindern kann, habe ich an anderer Stelle bereits besprochen. Gute Möglichkeiten, auch ohne Medikamente Herr der Depression zu werden, versprechen die Ansätze der kognitiven Verhaltenstherapie. Ende der 60er Jahre [...]]]></description>
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</div>
<p>Nicht wenige Betroffene wünschen sich, daß man <b>Depression ohne Medikamente heilen</b> könne, da sie eine Scheu vor Medikamenten haben. Daß man Depression nicht heilen, sondern <b>lediglich lindern</b> kann, habe ich an anderer Stelle bereits besprochen.
<p>Gute Möglichkeiten, auch ohne Medikamente Herr der Depression zu werden, versprechen die Ansätze der <b>kognitiven Verhaltenstherapie</b>. Ende der 60er Jahre entwickelt, fußt ihre Prämisse bei der Behandlung der Depression darauf, daß die Worte, Gedanken und Taten eines Menschen dessen Gefühle nicht nur beeinflussen, sondern bestimmen. Änderungen der Gefühlslage erreiche man durch Änderung der Gedanken.
<p>Studien belegen deren Wirksamkeit bereits nach wenigen Sitzungen zumal mit langfristigem Effekt, also Schutz vor Rückfällen.
<p>Erfahrungen mit der kognitiven Verhaltenstherapie als Monotherapie oder auch Kombinationstherapie bei der Behandlung der Depression habe ich gemacht und kann sie jedem nur wärmstens ans Herz legen, ganz gleich ob man flankierend Medikamente nehmen möchte oder nicht.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Sind Depressionen heilbar?</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-heilbar/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-heilbar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 21:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[heilung von depression]]></category>
		<category><![CDATA[linderung von depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Depressionen kann man aus meiner Sicht nur lindern, nicht heilen. Heilen kann man die Krankheit Depression grundsätzlich nicht, da niemand für die Zukunft Gewehr darüber abgeben kann, ob man bis zu seinem Tode von Depressionen verschont bleibt. Erfahrungsgemäß bleibt es nicht bei einer depressiven Episode. Was niederschmetternd stimmt, ist es genau besehen gar nicht. Wichtig [...]]]></description>
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</div>
<p><b>Depressionen kann man aus meiner Sicht nur lindern, nicht heilen</b>. Heilen kann man die Krankheit Depression grundsätzlich nicht, da niemand für die Zukunft Gewehr darüber abgeben kann, ob man bis zu seinem Tode von Depressionen verschont bleibt. Erfahrungsgemäß bleibt es nicht bei einer depressiven Episode.
<p>Was niederschmetternd stimmt, ist es genau besehen gar nicht. Wichtig ist alleine, daß man vorbereitet ist auf eine mögliche neue Episode. Wähnt man sich geheilt und wird vom Schicksal dergestalt ereilt, daß sich ein depressiver Schub seiner selbst bemächtigt, addiert sich zum Schweregrad der neuerlichen Depression der Grad des Schocks ob des Rückfalls hinzu. Völlig unvorbereitet in des Wortes Sinne wird man doppelt ereilt: einmal von der Episode selbst und andererseits von der Möglichkeit eines Rückfalls als solcher, da man sich als geheilt dünkte.
<p>Wer dagegen sich letztgenannter Wahrscheinlichkeit gewiß ist, kann sich entsprechend darauf vorbereiten, ganz gleich ob durch Prophylaxe mittels Medikamenten oder durch Schaffung eines mentalen Notfallprogramms bei Wiederauftreten der Depression.
<p><strong>Heilbarkeit von Depressionen</strong> hängt die Latte zu hoch. Linderung bis hin zum vollständigen Verschwinden der depressiven Symptomatik dagegen ist durchaus möglich und sollte auch von jedem Betroffenen erstrebt werden.
<p>Das Verständnis von der Milderung der Ausprägung der Krankheit Depression umfaßt jedoch schon begrifflich dessen Wiederaufkommen und neuerliches Ausbrechen, das man freilich selbst ein stückweit in der Hand hat. Wer sich kontinuierlich wider die Depression stemmt und leiseste Anflüge im Keim erstickt, hat es letztlich in der Hand, ob sich die Depression seiner wieder selbst ermächtigt.
<p><strong>Wer von Heilung der Depressionen ausgeht</strong>, verfällt in den Trugschluß des <i>Einmal und nie wieder</i>. Um so entsetzlicher fühlt man sich, so die Krankheit erneut von einem Besitz ergreift.
<p>Verantwortungsvoller Umgang mit der Depression ist also möglich, sofern man den Unterschied zwischen Heilung und Linderung verinnerlicht.</p>
<p><strong>Depressionen sind heilbar in dem Sinne</strong>, als daß man sich gedanklich von ihnen lösen kann. Verschwinden die Depressionen gedanklich aus dem Kopf, heilt auch der Körper.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Depression heilen ohne Medikamente?</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-heilen-ohne-medikamente-gedanken/</link>
		<comments>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-heilen-ohne-medikamente-gedanken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 14:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.depressionsblog.com/blog/depression-heilen-ohne-medikamente-gedanken/</guid>
		<description><![CDATA[Ob man Depression lindern könne ohne Hinzuziehung von Medikamente ist eine gerne gestellte, häufig wiederkehrende Frage. Drei Antworten sind in diesem Falle möglich, ja, nein und jein. Charakteristisch ist für die Depression bzw. eine depressive Episode unter anderem deren Schweregrad, die Ausprägung der Depression als auch deren Art und Entstehung, wie auch zeitliches Maß. Gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>
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</p>
<p>Ob man Depression lindern könne ohne Hinzuziehung von Medikamente ist eine gerne gestellte, häufig wiederkehrende Frage.
<p>Drei Antworten sind in diesem Falle möglich, ja, nein und jein.
<p>Charakteristisch ist für die Depression bzw. eine depressive Episode unter anderem deren Schweregrad, die Ausprägung der Depression als auch deren Art und Entstehung, wie auch zeitliches Maß.
<p>Gab es bereits gehäuftes Auftreten von Depression in der Familie, spricht diese Beobachtung für einen vererbten, genetischen Einfluß. Von der leichten Verstimmung bis hin zu massiven Suizid-Gedanken prägt sich die Depression unterschiedlich aus.
<p>Anlaßabhängig ist sei insofern, als daß Schicksalsschläge im Leben eine depressive Episode auslösen können. Man spricht dann von einer reaktiven Depression, die als Reaktion auf ein einschneidendes Erlebnis folgte, wie etwa den Verlust eines geliebten Menschen, der Verlust des Arbeitsplatzes oder auch Kriegserlebnisse, wie sie die im Irak eingesetzten US-Soldaten gegenwärtigen.
<p>Grundsätzlich entscheiden Art und Schweregrad der Depression über die Linderungsmöglichkeit. Von Heilung zu sprechen ist nicht möglich, denn dies bedeutete, daß bis zum Lebensende <i>keine</i> depressive Episode mehr einträte. Diese Prognose jedoch zu wagen, kann höchstens Gott wagen und verantworten.
<p>Aus nämlichen Grunde ist es daher vorzugswürdig, von Linderung zu sprechen, welche freilich auch gegen Null gehen kann, also die Depression nahezu vollständig beseitigt, jedoch nicht auszuschließen ist, daß sie erneut auftritt im Laufe der kommenden Lebensjahre eines Menschen.
<p>Medikamente wirken vornehmlich wider die akuten Stimmungsschwankungen und emotionale Instabilität, welche die Depression bedingt. Als Mittel der ersten Wahl werden sie eingesetzt, wenn das Leben völlig freudlos und sinnfrei erscheint.
<p>Andererseits hat das Denken, Handeln und Fühlen eines Menschen enorme Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden.
<p>Der Depression im Kern zu begegnen bedeutet auch, ihr mental beizukommen. Man mag zwar die emotionalen Schwankungen mittels Medikamente sehr gut in Griff bekommen, wie es auch in meinem Falle geschehen ist, doch der letzte Schliff entsteht durch Gedankenarbeit.
<p>Verdeutlichen läßt sich dies anhand eines Bildes.
<p>Liegt man bei einem Fußball-Spiel 0:3 hinten, so können Medikamente als Tore betrachtet werden, die man selbst schießt. Von keinem bis hin zu 1, 2 oder 3 ist alles drin. Mentale Arbeit an seinen Gedanken dagegen ist wie ein Elfmeter für die eigene Mannschaft in der letzten Spielminute. Der Sieg ist drin und die Aussicht auf diesen sehr hoch.
<p>Verwandeln muß man die Elfmeter jedoch selbst.
<p>So verhält es sich auch mit der Gedankenarbeit. Durch das Anlegen positiver, fröhlicher und das Selbst-Vertrauen stärkender Gedanken und Handlungen ändern sich auch die Gefühle eines Menschen, ganz gleich ob depressiv oder nicht.
<p>Damit wäre auch die Frage nach der Behandlung einer Depression mit oder ohne Medikamente geklärt.
<p>Mit Medikamenten läßt sich die Depression am wirksamsten behandeln im Sinne von lindern und dauerhaft eindämmen, den letzten Schliff jedoch erlangt man durch das Ausrümpeln der vorherigen üblen Gedanken, indem man das Feld neu bestellt.
<p>Helfen können <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/category/buecher-zeitschriften/">Bücher der Gattung Selbsthilfe (Self-help)</a> auf diesem Weg.
<p>Gegenüber Psychotherapeuten bin ich reserviert eingestellt. Die Psychotherapie als solche heiße ich gut, allerdings sind mir Psychoanalytiker ein Greuel. Das Herumpfuschen in der Vergangenheit eines Menschen hilft nichts.
<p>Das Hier und Jetzt ist zu ändern und das gelingt nur, wenn man heute Schritte und Maßnahmen ergreift, daß man in der Zukunft besser dasteht. Was war, kann man nicht ändern, lediglich – und das ist eine Menge – die Einstellung hierzu kann man modifizieren.
<p>Genau das ist gemeint, als ich vier Absätze weiter oben vom Gedanken-Feld sprach, das es neu zu bestellen gelte.
<p>Du schaffst es! <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>
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