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	<title>Alles über Depressionen - Depressions-Forum &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Tips und Depressions-Forum zum Glücklichwerden für Depressive</description>
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		<title>7 große Enttäuschungen, die Depressive im Umgang mit Ärzten erleben</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depressive-enttaeuschung-aerzte-umgang/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 05:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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Depression sei heilbar wird landauf, landab verkündet. Voller Hoffnung begibt man sich zum Arzt, der meist ein Psychiater ist, und sieht der Besserung seiner Lage entgegen.
Daß an dieser Stelle große Erwartungen zerrinnen und in ernste Enttäuschung umschlagen können, liegt auf der Hand. Im folgenden findet sich eine Zusammenstellung der aus meiner Sicht größten Enttäuschungen, die [...]]]></description>
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<p>Depression sei heilbar wird landauf, landab verkündet. Voller Hoffnung begibt man sich zum Arzt, der meist ein Psychiater ist, und sieht der Besserung seiner Lage entgegen.</p>
<p>Daß an dieser Stelle große Erwartungen zerrinnen und in ernste Enttäuschung umschlagen können, liegt auf der Hand. Im folgenden findet sich eine Zusammenstellung der aus meiner Sicht größten Enttäuschungen, die sich im Umgang mit Ärzten für Depressive ereignen können.</p>
<h4>Nicht erstgenommen werden vom Arzt</h4>
<p>Vor allem Kliniker trifft diese Feststellung: man wird seitens des behandelnden Arztes nicht ernstgenommen. Vorbehalte und Nachfragen werden teils schnippisch, falls überhaupt, beantwortet, von Kooperation keine Spur.</p>
<h4>Vorwertung und selektive Wahrnehmung des Arztes</h4>
<p>Immer wieder erlebt habe ich, daß jeder Arzt trotz jahrelanger Ausbildung an der Uni und Zusatzqualifikation im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung sein Gegenüber nur nach seinen persönlichen Vorurteilen hin abklopft. Vorschnell wird man in eine Ecke gedrückt, aus der es nahezu nie ein Zurück gibt. Unterschwellige Annahmen des Arztes teilt dieser selbstverständlich nicht so gerne mit.</p>
<h4>Unfreundliche Behandlung und Patienten-Mobbing</h4>
<p>Beginnend im Vorzimmer, setzt sich diese extreme Miesepetrigkeit im Behandlungszimmer fort. Der Patient als Feind; was kein Geld bringt, wird abfällig behandelt. Was der Arzt als Kostenfaktor betrachtet, nämlich daß er zu wenig Einnahme für einen Patienten pro Quartal erzielt, nenne ich Patienten-Mobbing. Alles andere ist eine Mogelpackung.</p>
<h4>Behandlung von oben herab</h4>
<p>Autoritäres Auftreten gewahrte ich insbesondere auch bei Klinikern. Depressive werden wie kleine Kinder behandelt, deren Malaise nicht als klinische Herausforderung betrachtet wird, sondern vielmehr als persönlicher Vorwurf und damit intellektuelle Diskrepanz. Herrisch abgebügelt wird der Patient vor allem bei Nachfragen. „Ich bin der Arzt und sie tun, was ich ihnen sage.“ sind Sätze, über welche man zwar nicht lachen kann, aber dennoch sollte und auf der Stelle die Behandlung einem raschen Ende zuführen muß.</p>
<p>Arschlöcher in Weiß braucht niemand, denn für alles gibt es eine Erklärung und wer diese verweigert, sollte sich ernsthaft fragen, ob er sich selbst in Therapie begeben sollte. (Depression als Dunkelziffer unter Ärzten ist Schätzungen zufolge hoch. Wie ein befreundeter Arzt mitteilte, ist auch die Rate der Alkoholiker unter den Ärzten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen extrem hoch.)</p>
<h4>Kommunikationsdefizite</h4>
<p>Man muß vorsichtig sein in der Wahl der Worte, denn dieser Befund trifft vielmehr das Mark der Therapie:</p>
<ul>
<li>Fehlende Erklärungen und Erläuterungen zur Krankheit, Diagnose und Therapie</li>
<li>Keine Darlegung des Sinns einer Maßnahme</li>
<li>Verordnungen ohne Rücksprache mit dem Patienten</li>
<li>Rückfragen werden nicht beantwortet bzw. rüde und unfreundlich zurückgewiesen als auch ignoriert</li>
</ul>
<p>Nicht selten saß ich mit einem Arzt zusammen und fragte mich, ob es Wikipedia und Google nicht auch getan hätten und zwar wesentlich besser.</p>
<p>Reinen Wein bekommt man selten von einem Arzt eingeschenkt. Ob dahinter Arroganz oder schlicht das Eingeständnis des Unvermögens einer sachgerechten Therapie steht, kann offenbleiben, denn es ändert nichts an dem Umstand, daß man selbst auf mehrfaches Nachfragen hin kaum bis nie eine Antwort auf seine Fragen erhält, die auch den Namen Antwort verdienen als freundliche und das Interesse des Fragestellers spiegelnde Auskunft für den Betroffenen.</p>
<h4>Mangelnde Sorgfalt</h4>
<p>Sehr skurril mutet an, daß nahezu keine Evaluation des Wohl und Befindens eines Patienten stattfindet. Allenfalls beim ersten Termin wird etwas gründlicher nachgehakt. Eine dereinst getroffene Diagnose wird jedoch nicht als dynamischer Prozeß betrachtet, der veränderlich ist, sondern vielmehr als ein in Stein gemeißeltes Faktum angesehen und folglich fortan nicht mehr hinterfragt, obgleich Ziel jeder Therapie wenn nicht die Heilung, so doch die Linderung der Symptomatik einer Krankheit sei.</p>
<p>Änderungen des Krankheitsbildes wie etwa eine Neudiagnose, Verbesserung oder Verschlimmerung, werden selten bis nie entdeckt. Trauriger Höhepunkt markiert die Verfahrensweise vieler Ärzte für den Fall, daß der schutzbefohlene Patient auf Nachbesserung insistiert. Nachlesen, was in solchen Fällen sich ereignet, kann man unter oben skizzierten Punkten.</p>
<p>Teils über viele Jahre befindet man sich in Behandlung, und das einzige, was sich ändert, ist die Laune des Arztes respektive der Ärztin, die – im Wortsinne – je nach Kassenlage ihre Laune dem Patienten gegenüber anpaßt.</p>
<h4>Schlechte Vorbilder</h4>
<p>Bonuspunkt der Sammlung großer Enttäuschungen im Umgang mit Ärzten ist der vielbeobachtete Aspekt, daß gerade Leute mit Facharzt-Qualifikation ihre eigene Medizin nicht zu schlucken scheinen. Reaktion und Verhalten der Ärzte läßt den Schluß zu, daß sie wahrlich alles andere als souverän im Umgang mit Problemen sind. Optimistisch in die Zukunft blickt kaum einer. In solch einer Atmosphäre soll dem Depressiven also die Weisheit der medizinischen Zunft vermittelt werden – wers glaubt…</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ärzte sind zuvörderst auch nur Menschen wie Du und ich. Man tut gut daran, sie zu desmystifizieren. Unter der weißen Robe steckt oftmals ein nicht minder sorgengeplagter Mensch wie Du und ich.</p>
<p>Enttäuschungen lassen sich vermeiden, wenn therapiesuchende Depressive auf selbige vorbereitet sind und wissen, was schiefgehen kann.</p>
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		<title>6 Dinge, die jeder Depressive wissen mu&#223;, um sein Leben lieben lernen zu k&#246;nnen</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/depression-wissenswertes/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 10:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[

Als von der Depression geschlagene weiß man um die vielfachen Widrigkeiten des Alltags und täglichen Lebens, das für nicht wenige zum Überlebenskampf mutiert den es dauerhaft auszufechten gilt.
Wichtig ist, daß man gewisse Grundsätze im Umgang mit seiner Depression beherzigt, um seinen Zustand besser zu können. 6 davon werden im folgenden erläutert.

Positives Denken plus positiver Glauben: [...]]]></description>
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<p>Als von der Depression geschlagene weiß man um die vielfachen Widrigkeiten des Alltags und täglichen Lebens, das für nicht wenige zum Überlebenskampf mutiert den es dauerhaft auszufechten gilt.
<p>Wichtig ist, daß man gewisse Grundsätze im Umgang mit seiner Depression beherzigt, um seinen Zustand besser zu können. 6 davon werden im folgenden erläutert.
<ul>
<li><b>Positives Denken plus positiver Glauben</b>: Positives Denken an sich und seine Zukunft ist unerläßliche Bedingung der Linderung der <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/symptome-merkmale-depression/">depressiven Symptomatik</a>. Wirklich nutzbringend ist konstruktives Denken jedoch nur und ausschließlich dann, wenn man gute und wohlwollende Gedanken mit unerschütterlichem Glauben an die Verwirklichung selbiger verbindet. Positives Denken alleine bringt nichts. Maßgeblich ist der Glaube daran. An Gutes zu denken und gleichwohl das Gegenteil dessen zu tun ergibt einen Widerspruch, der durch Depression gelöst wird in Form der Apathie und gelebten Hilflosigkeit, der Kapitulation vor einem selbst.
<li><b>Der Arzt ist für Dich da und nicht umgekehrt</b>: Wähle Deinen <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/intuition-vs-arzt-auf-wen-sollte-man-hoeren/">behandelnden Arzt</a> oder Psychologen <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/der-ideale-arzt-oder-therapeut-sollte-selbst-depressiv-sein/">mit Bedacht</a>. Du bist nicht dazu da, als Einkommensquelle für Therapeuten zu dienen, sondern sie sollen Dir helfen, Dein gesundheitliches Wohlbefinden zu verbessern.
<li><b>Krankheiten müssen aktiv bekämpft werden</b>: Jeden Tag gilt es sich wider die Depression zu bewähren, jeder Tag ist ein Tag des Kampfes wider diese unsägliche Krankheit. Aus meiner Sicht ist <a href="http://www.depressionsblog.com/blog/depression-heilbar/">Depression nicht heilbar</a>, sondern die Krankheit kann lediglich gelindert werden. Um jene Linderung, also Aufhellung der Stimmung etwa, muß man sich Tag für Tag bemühen. Von nichts kommt nichts und der nutzbringendste Schritt in Richtung Besserung des Zustandes von Depressiven fußt auf Aktivität.
<li><b>Depression ist ein Bewußtseinszustand</b>: So vielschichtig die Erklärungsmodelle zum Verständnis der Depression auch sein mögen, so teilen viele Modelle eine Gemeinsamkeit in ihrem Modell, daß nämlich Depression auch als erlernte Hilflosigkeit aufgefaßt werden kann. Bei Depressiven ist das geistige Immunsystem außer Kraft gesetzt (worden). Wer sich deprimiert und hilflos dünkt, sein Leben als Fehlschlag begreift, alles für sinnlos und hoffnungslos erachtet, der wird äußere Bestätigung dieses Bewußtseinszustandes erhalten. Der Kampf gegen die Depression setzt bei den Gedanken an. Wer in Neid, Mißgunst und Haß denkt, erzeugt selbigen auch. Umso nachdrücklicher ist auf die hohe Relevanz gute, positiver Gedanken und konstruktivem Handeln hinzuweisen.
<li><b>Die Depression ist in Dir verankert</b>: Bedenke, daß die Chance auf Heilung respektive Linderung Deiner Depression niemals von außen kommen kann und wird. „Wenn, dann…“ – hätte, wäre, wenn: innere Unzufriedenheit kann niemals durch äußere Einflüsse besänftigt werden, vom konstruktiven Hinwirken auf ein Ziel hin einmal abgesehen, denn Depressive sind überwiegend destruktiv agierend. Du bist für Deinen Zustand selbst verantwortlich, entweder, weil Du Dir keine Hilfe suchst oder vorhandene Dir nicht angedeihen läßt. Psychopharmaka bzw. Antidepressiva willst Du nicht nehmen? Deine Schuld, wenn Du nicht versuchst, vorhandene Mittel auszuprobieren. Psychotherapie ist Unsinn? Mag sein, doch gibt es mannigfaltige Therapieangebote, die der Suche nach dem richtigen Antidepressivum gleichen. Für jeden Deckel gibt es einen passenden Topf. Man muß kaum mehr tun, als danach zu suchen und Ausschau zu halten. Das mag hart klingen, ist aber eine faire Spielregel im Spiel Du gegen die Depression.
<li><b>Nicht jammern und lamentieren, handeln</b>! Ein Allheilmittel, über diese Schwelle allen Ärgernisses hinwegzukommen, kann ich nicht geben. Grundlegend ist jedoch die Stoßrichtung, die man seinem Leben gleich vom Aufstehen an gibt. Wer mit wohlwollenden Gedanken an den Tag aufsteht hat mehr davon als jemand, der von Beginn an den Tag verflucht.</li>
</ul>
<p>Bei vorbenannten Tips bedenke man, daß ich aus meiner Erfahrungswelt im Umgang mit meiner Depression als auch mit jenen anderer an ihr Erkrankter spreche respektive schreibe. Eingeflossen sind zudem Expertisen aus Forschung und Lehre über die unsägliche Geisel der Menschheit, die sich in Pein und Agonie Bahn bricht.
<p>Wenn es wehtut, dann bewegt sich was. Bewege Dich jede Sekunde des Tages gerade dann, wenn es wehtut. Sich dem Schmerz und der Qual der Depression hinzugeben ist genauso leicht, wie wider sie erhobenen Hauptes zu streiten. Es gibt eine riesige Chance auf Besserung. Nutze sie, denn Du hast ein göttliches Recht darauf, Dein Leben zu lieben – und auch liebenswert zu gestalten!</p>

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		<title>Die Oscar-Gewinner 2008 stehen fest!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 07:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Day-Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[La Vie en Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Marion Cotillard]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar 2008]]></category>
		<category><![CDATA[There will be Blood]]></category>

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Beste Schauspielerin und damit Oscar-Gewinnerin 2008 ist Marion Cotillard. Für ihre Darstellung der Edith Piaf in dem Film La Vie en Rose gewann sie die unter Schauspielern begehrteste Trophäe der Welt.
Gewonnen hat den Oscar 2008 in der Kategorie bester Schauspieler Daniel Day-Lewis für seine Rolle in There will be Blood.
Die Liste sämtlicher Oscar-Preisträger 2008 gibt [...]]]></description>
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<p>Beste Schauspielerin und damit <a href="http://promiklatsch.vipnewsextreme.de/oscar-gewinnerin-2008-ist-marion-cotillard-mit-la-vie-en-rose/">Oscar-Gewinnerin 2008 ist <b>Marion Cotillard</b></a>. Für ihre Darstellung der Edith Piaf in dem Film <i>La Vie en Rose</i> gewann sie die unter Schauspielern begehrteste Trophäe der Welt.</p>
<p>Gewonnen hat den Oscar 2008 in der Kategorie <a href="http://promiklatsch.vipnewsextreme.de/oscar-gewinner-2008-daniel-day-lewis-im-portrait/">bester Schauspieler <b>Daniel Day-Lewis</b></a> für seine Rolle in <i>There will be Blood</i>.</p>
<p>Die Liste <a href="http://promiklatsch.vipnewsextreme.de/die-oscar-gewinner-2008-smtliche-kategorien-in-der-bersicht/">sämtlicher Oscar-Preisträger 2008</a> gibt es hier.</p>
<p>
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		<title>Entdecke Deine innere Stimme: Wie jeder dem Bewu&#223;tsein beim Entwickeln negativer Gedanken zusehen kann</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/innere-stimme-gedanken-niederschreiben/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 09:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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Die innere Stimme ist mächtiger als viele denken. Wer seinen Gedanken nicht traut oder sie genau überprüfen möchte, sollte dazu übergehen, auf dem Papier zu denken anstatt seinen Kopf hierzu zu mißbrauchen.
Oft schießen einem die Gedanken nur so durch den Kopf, negative zumal und Gedanken folgen dem Prinzip Gleich und gleich gesellt sich gerne. Ein [...]]]></description>
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<p>Die innere Stimme ist mächtiger als viele denken. Wer seinen Gedanken nicht traut oder sie genau überprüfen möchte, sollte dazu übergehen, auf dem Papier zu denken anstatt seinen Kopf hierzu zu mißbrauchen.
<p>Oft schießen einem die Gedanken nur so durch den Kopf, negative zumal und Gedanken folgen dem Prinzip <i>Gleich und gleich gesellt sich gerne</i>. Ein negativer Gedanke ruft einen weiteren hervor, die Gedanken beginnen um ein Thema herum zu kreisen bis schlußendlich der Teufelskreislauf namens Trübsal blasen geschlossen ist.
<p>Entkommen kann man dieser fatalen Entwicklung, indem man die Gedanken niederschreibt, die einen beschäftigen. Achten sollte man dabei darauf, daß man keine Aussagen über seine Gefühle festhält („Ich fühle mich so elend“), sondern die den Emotionen zugrundeliegenden Gedanken.
<p>Wer in sich geht und auf Papier oder am PC in einem Schreibprogramm festhält, was einen gedanklich beschäftigt, der wird sein wahres Wunder erleben. Gedanklich beherrschen einen mehr Vorstellungen, als man es für möglich hält. Pro Sekunde fegt eine ganze Karawane an Gedanken durch den Kopf und man wird dessen nur bewußt, wenn man dazu übergeht, ein Tempolimit für die Karawane einzuführen, indem man seine Gedanken notiert.
<p>Einmal protokolliert, kann man seine Gedanken analysieren und erkennt rasch, wie extrem negativ die Vorstellungen und Sichtweisen vor allem über sich selbst gefärbt sind. Ob solcher negativen Sichtweisen kann es nicht weiter verwunden, daß man sich schlecht fühlt.
<p>Nur wenige Menschen verstehen es, negative Gedanken bewußt als Steuerungsmittel für Höchstleistungen nutzen zu können wie etwa Sportler, die sich motivieren indem sie sich einreden, das sie gegen ihren Erzkonkurrenten verlieren werden und die innere Stimme Lügen strafen wollen dadurch, daß sie alles geben.
<p>Negative Gedanken rufen grundsätzlich immer und ausnahmslos negative Gefühle und Emotionen hervor. Glückliche Versager gibt es nicht, wer über sich als Totalausfall denkt und sich als Lebensunwürdig auf Gottes Erde betrachtet gar für nicht liebenswert auffaßt, der hegt Gedanken, die niemals Zufriedenheit ermöglichen können noch werden.
<p>Aus diesem Grund sollte man sich bewußt werden, welche Gedanken einen konkret beschäftigen. Auf Papier bzw. schriftlich gelingt dies am besten, denn das Schreiben zwingt zum Nachdenken und niedergeschriebene Gedanken lassen sich auch nicht ablenken. Gedanken-Buchhaltung wäre ein treffender Ausdruck für das Prozedere.
<p>Zudem kann man jederzeit zu ihnen zurückkehren oder weißt Du, was Du vorgestern gedacht hast, sofern Du nicht Deine Gedanken schriftlich fixiert hattest und demzufolge nachschlagen kannst?
<p>Schau Deinem Bewußtsein beim Denken zu, indem Du Deine Gedanken aufschreibst und notierst, am besten jeden Tag. Du wirst Dich wundern, was Du über Dich wirklich denkst und darauf brennen, Deine Gedanken ins Positive zu wenden. Deine innere Stimme wird es Dir danken.</p>

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		<title>Meine wichtigste Erkenntnis in Sachen Depression</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/geheimnis-der-depression/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 15:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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Was waren meine wichtigsten Erkenntnisse innerhalb der vergangenen zwei Jahre, also seit Diagnose meiner schweren depressiven Episoden? Was habe ich auf dem Weg voran ins Glück gelernt und kann ich weiterempfehlen?
Bestreben und Anliegen von mir – und das ist die Kernbotschaft meiner Arbeit in diesem Blog – ist, daß man niemals aufgeben soll, sich von [...]]]></description>
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<p>Was waren meine wichtigsten Erkenntnisse innerhalb der vergangenen zwei Jahre, also seit Diagnose meiner schweren depressiven Episoden? Was habe ich auf dem Weg voran ins Glück gelernt und kann ich weiterempfehlen?
<p>Bestreben und Anliegen von mir – und das ist die Kernbotschaft meiner Arbeit in diesem Blog – ist, daß man niemals aufgeben soll, sich von Depressionen unterkriegen zu lassen – auch Du nicht.
<p>Der erste Schritt, das Leben trotz Depression genießen zu können, besteht darin, sich gedanklich von der Depression zu lösen. Wer in sich nicht den tiefen Glauben an Besserung eingräbt, wird sich ewig im Kreise drehen und im Bannkreis der unheilvollen Macht der Trübsalkrankheit Nr. 1 verhaften bleiben.
<p>Gemeint ist der Gedanke an Besserung, nicht an Heilung, sondern gradueller Linderung. Wer einen Berg besteigt, muß an den nächsten Schritt denken und nicht, wie er auf den Berggipfel gebeamt werden kann, wenn es das Beamen noch gar nicht gibt. So verhält es sich auch mit der Depression.
<p>Auf die Hoffnung und den Glauben folgt das Vertrauen. Definieren kann man Vertrauen als festes Wissen um das Erreichen eines Zieles. Wer sicher weiß, daß er in Zukunft Ziel X erreichen wird, der kann gelassen dem Erreichen entgegensehen. Auf die Geschwindigkeit kommt es sodann nicht so sehr an; das unterscheidet Ungeduld von Vertrauen.
<p>Weshalb aber ist es von eminenter Bedeutung, sich gedanklich von seiner Krankheit zu trennen, sie immer mehr zu distanzieren?
<p>Zu Beginn meiner Diagnosestellung bzw. als ich sie für mich angenommen hatte, konnte ich viele meiner Handlungen und Taten erklären, gar versuchte ich sie zu rechtfertigen, was man gemeinhin nur bei unliebsamen Entscheidungen zu tun pflegt wider sich selbst als auch Dritte. Was ehedem Befreiung von seelischer Last versprach und auch wirkte, entpuppte sich jedoch schon bald als Entschuldigungsparadies für läßliche Taten. War meine Krankheit dereinst noch Erklärung, war sie fortan oftmals Ausrede nach dem Schema „Ich kann nicht, weil [ich depressiv bin und Depressive nun einmal X sind].“
<p>Rasch wurde diese Denkweise zur Gewohnheit, auf Fragestellungen des Lebens folgte reflexartig eine Ausrede und Entschuldigung aus der Asservatenkammer der depressiven Symptomatik. Kam ich zu spät oder vergaß ich etwas, lag es an der Depression. Meldete ich mich nicht, war die Depression verantwortlich. Reagierte ich gereizt, war nicht ich der Übeltäter, nein!, der Sündenbock war selbstverständlich die Depression.
<p>Ein solches Leben ist die Kehrseite der Medaille Depression. Da die Depression selbst keine positiven Seiten hat – was soll an einer Krankheit toll sein, die einen in den Suizid treibt?! – wurde mit dieser weiteren negativen Seite der Medaille damit ein verhängnisvoller Teufelskreislauf geschlossen. Fortan hatte man ein Patentrezept fürs Ausflüchtegestalten für jede beliebige Lebenslage parat, welches auch weidlich benutzt wurde.
<p>Auf Außenstehende wirkte das sich immer schneller drehende Karussell der Lebenslügen abschreckend. Gottlob glücklich über mein neues Weltbild, das meine Unzulänglichkeiten und alltäglichen Fehltritte prima rechtfertigen konnte, entwickelte ich mich auf Betrachter in meinem Umfeld zu einem Jammerlappen – eben einem negativen Depressiven verstanden als doppelt Depressiven, einem depressiven Depressiven (zu der Erklärung des Begriffs komme ich sogleich).
<p>Depressive Depressive verkehren Ursache und Wirkung. Vollkommen richtig ist, daß Depressiven das Leben zur Last geworden ist; unbenommen ist und bleibt, daß sie unter Einbußen zu leiden haben, die teils erheblich sind; unbestritten ist zudem, daß man sich ob der organischen Natur der Depression auch selten dazu motivieren kann, sich überhaupt motivieren zu können, also Lust auf Lust an Dingen zu haben; zutreffend ist andererseits auch, daß man an dem Zuständ was ändern kann und unbedingt auch tun sollte – um seiner selbst willen.
<p>Unpünktlichkeit, Unzufriedenheit, Unzuverlässigkeit – all das markiert ein negatives Spiegelbild vorzugswürdiger Eigenschaften und Angewohnheiten. Vormals litt man unter den Eigenschaften, <i>weil</i> man depressiv war. Mittlerweile aber paßte das Gewandt so gut, daß man keine Ambitionen mehr hegte, auch nur nach Erreichen des positiven Zustandes. Weshalb pünktlich sein? „Ich bin unpünktlich, <i>weil</i> ich depressiv bin!“ lautet nunmehr das Credo.
<p>Benutzt man die Wörter <i>trotz</i> und <i>wegen</i>, wird der Zusammenhang deutlicher. Unzuverlässigkeit <i>wegen</i> Depression ist das eine; Unzuverlässigkeit <i>trotz</i> Depression etwas anderes. Letzterer Trotz-Fall markiert exakt das eigentliche Dilemma, daß die negative Depression beschreibt: anstatt sich positiv von dem peinvollen Zustand der Depression zu befreien, instrumentalisiert man künftig die Krankheit als Feigenblatt seiner Fehler, indem man mißliebiges Verhalten auch vor sich selbst durch Rationalisierung zu rechtfertigen versucht.
<p>Litt man vorher unter der Unpünktlichkeit und war sie einem unangenehm, konnte man sodann für sich in Anspruch nehmen, erklären zu können, weshalb man nicht zur verabredeten Zeit einer Vereinbarung nach kam. Ohne schlechtes Gewissen konnte man für alles die Krankheit verantwortlich machen.
<p>Der Preis, welchen man für solche Ausreden bezahlt, ist ein hoher. Er setzt sich aus Selbstbetrug und Vernichtung von Lebensqualität zusammen, wenn man sich selbst jedweder Verantwortung freispricht: „Ich konnte nichts dazu, das war die Krankheit!“
<p>Lethargie kommt darin zum Ausdruck nicht aber Kampfgeist. Aufgabe und damit Pflicht jedweder Therapie ist es, den Blick des Erkrankten nach vorne zu richten, in dem Depressiven den Keim der Hoffnung auf Besserung einzupflanzen. Sichertester Weg, sich selbst das Wasser abzugraben ist jedoch, sich zu verstecken, indem man bewußt nach Ausreden sucht.
<p>Das Geheimnis, daß ich der Krankheit entlockte, lautet „trotzdem“ – trotz der Krankheit kann man eigentlich recht gut leben und auch glücklich sein. <img src='http://www.depressionsblog.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

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		<title>Die Depression und das Arzt-Patienten-Verh&#228;ltnis: Die wichtigste Entscheidung jeder Therapie</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 05:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[

Kaum eine menschliche Bindung entscheidet über Wohl und Wehe der Linderung der Depression mehr als nämliche Beziehungsebene. Verallgemeinernd könnte man besser auch vom Therapeuten-Patienten-Verhältnis sprechen. Derart umrissen, umfaßt das Geflecht nämlich auch begrifflich Psychologen, die eine tragende Rolle bei der Depressionsbehandlung markieren.
Zu Beginn der Therapie &#8211; so sie denn bei Depressiven überhaupt erfolgt und damit [...]]]></description>
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<p>Kaum eine menschliche Bindung entscheidet über Wohl und Wehe der Linderung der Depression mehr als nämliche Beziehungsebene. Verallgemeinernd könnte man besser auch vom Therapeuten-Patienten-Verhältnis sprechen. Derart umrissen, umfaßt das Geflecht nämlich auch begrifflich Psychologen, die eine tragende Rolle bei der Depressionsbehandlung markieren.
<p>Zu Beginn der Therapie &#8211; so sie denn bei Depressiven überhaupt erfolgt und damit überhaupt schon als ein großer Erfolg gewertet werden kann, ganz gleich wie sie ausfällt &#8211; empfindet sich der Patient zumeist als bloßer Empfänger, der sich mehr oder weniger widerwillig oder folgsam den Anweisungen des Arztes unterwirft. Ähnliches gilt für Therapiesitzungen bei Psychologen, deren Rat man zu Anfang gerne nachkommt.
<p>Risse bekommt das Verhältnis für gewöhnlich unter 2 Bedingungen. Tauchen atmosphärische Störungen auf, die überwiegend auf der Sympathieebene angesiedelt sind, so wiegt dieser Punkt und damit Riß am schwersten. Dicht gefolgt heftet sich Unbehagen hinsichtlich der Behandlungsform an die Fersen der Sympathiefrage.
<p>Ohne Sympathie kann kein Behandlungserfolg gewährleistet werden. Sympathie ist das Bindeglied der Menschen untereinander. Sämtliche Aspekte treten vor diesem Punkt in den Hintergrund. Vor Therapeuten macht diese anthropologische Konstante keinen Halt. Gleichfalls sind auch sie von dieser beeinflußt.
<p>Interessanter ist jedoch die brüchige Liaison unter dem Gesichtspunkt der Behandlungsform und auftauchender Divergenzen, was nun dem Befinden des Patienten am dienlichsten sei. Über die Selbstbestimmung eines Patienten hinaus kann kein Therapeut behandeln, sein Einflußbereich endet mit der Kooperationsbereitschaft dieses. Versagt der Patient die Gefolgschaft, bricht auch die Behandlung entzwei, ganz gleich ob dieser Bruch offen und damit nach außen sichtbar wird, oder im verborgenen durch Ausbleiben zu den Terminen als auch innerer Verweigerung getragen wird.
<p>Ich vertrete den Standpunkt, daß sich der Patient jenen oder jene Therapeuten suchen solle, die er für sich als hilfreich und dienlich erachtet. Keine Therapie der Welt wird dauerhaft anschlagen, wenn der Patient sie nicht mitträgt. Innere Rebellion führt zur Verweigerung der Therapiegefolgschaft, der Patient baut gewaltige innere Barrieren auf, die kaum zu durchdringen sind.
<p>Richtschnur einer guten Behandlung ist für mich überwiegend der Rückgriff auf immaterielle Faktoren. Ausschlaggebend halte ich die Intuition. Jeder Depressive entwickelt rasch ein Gespür dafür, was ihm guttut und was nicht.
<p>Vor jedem Therapiebeginn muß eine umfassende Aufklärung über die Ziele der Depressionsbehandlung erfolgen, und zwar mit dem Blick aufs große Ganze. Ziel muß es sein, daß der Patient selbständig und unabhängig wieder Freude und Zufriedenheit empfinden kann. Auf diesem Wege wird ihn das Gefühl leiten, daß er während und zwischen den Therapiesitzungen bei dem jeweiligen Therapeuten entwickelt und anschließend mit sich forttragen wird; ansonsten irrlichtert der Patient wirr vor sich hin.
<p>Fällen muß jeder Depressive für sich die Entscheidung, glücklich werden zu wollen und auch werden zu können. Mit dieser Einstellung muß ein Depressiver an jedwede Behandlung herantreten. Aussuchen muß sich jeder Depressive sodann die für diesen Zweck tauglichsten Anziehungspunkte innerhalb der möglichen Behandlungsformen.
<p>Der Therapeut wird vom Patienten bestimmt und gewählt, nicht umgekehrt. Hinter diesem Entschluß steckt viel Verantwortung. Rückblickend dürfte dieser Entschluß wiederum wahrscheinlich der bedeutendste Schritt des Patienten raus aus der Krankheit Depression sein. Äußerlich ein kleiner Schritt, innerlich stellt er jedoch einen großen Sprung dar.</p>

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		<title>Sind Depressionen tats&#228;chlich &#8222;gut behandelbar&#8220;?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 06:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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Jüngst wurde auf arte in einer Reportage zum Themenabend Depression – die Sendung wurde als Wiederholung vergangenen Freitag, den 25.1.2008 ausgestrahlt – konstatiert, daß sich „Depressionen heutzutage gut behandeln“ ließen. Zustimmen kann man dieser Aussage bedenkenlos – sofern man offenläßt, was mit der Äußerung zu verstehen ist.
Behandelbar ist weder gleichbedeutend mit Heilung noch mit Linderung [...]]]></description>
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<p>Jüngst wurde auf arte in einer Reportage zum Themenabend Depression – die Sendung wurde als Wiederholung vergangenen Freitag, den 25.1.2008 ausgestrahlt – konstatiert, daß sich „Depressionen heutzutage gut behandeln“ ließen. Zustimmen kann man dieser Aussage bedenkenlos – sofern man offenläßt, was mit der Äußerung zu verstehen ist.
<p>Behandelbar ist weder gleichbedeutend mit Heilung noch mit Linderung der Depression. Nüchtern und objektiv besehen deutet der Terminus nichts anderes an, als daß es Methoden gibt, auf welche die Depression anspricht. Gefunden wurde also ein Mittel, daß wider die Symptome der Depression wirken kann. Nicht dagegen ist damit gesagt, wie stark und in welchem Umfang diese Methoden wirken.
<p>Nur eines wird anhand dieser Stellungnahme deutlich, daß nämlich die Krankheit selbst nicht beseitigt werden kann, denn sonst hätte man unumwunden von Heilung gesprochen. Eine Krankheit muß stets und fortdauernd behandelt werden, wenn sie als solche, also der Ursache nach, nicht behoben werden kann. Behandlung bezeichnet also begriffsnotwendig die Symptombekämpfung einer Krankheit.
<p>Aus meinem engen als auch erweiterten Kreise der an Depressionen Erkrankten traf ich noch niemand an, der von sich stabiles Wohlergehen ohne depressive Einschübe behaupten konnte.
<p>Fraglich ist darüber hinaus, was man als Erfolg in Sachen Depressionsbehandlung definiert. Kristallisiert man anhand der im Film zur Sprache gekommenen fatalen Finalität der Krankheit Depression das Verhindern von Suiziden unter Depressiven als Behandlungserfolg heraus, hat man gleichwohl bis heute sehr viel erreicht in Sachen Behandlung.
<p>Aufbauend auf den vor diesem Hintergrund großen Fortschritten innerhalb der Depressionsforschung besteht die Hoffnung, daß auch die anderen Krankheitssymptome von einem weitergehenden Behandlungserfolg betroffen sein werden. So oder so nämlich sind Depressionen überflüssig.</p>

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		<title>Geschwindigkeit und Beschleunigung vertreiben jeden schlechten Gedanken</title>
		<link>http://www.depressionsblog.com/blog/beschleunigung-geschwindigkeit-positive-gedanken/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 18:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfetechniken]]></category>

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Einer neuen Studie zufolge bekämpft man Trägheit am besten mit – Beschleunigung. Größter Nutznießer dieser Ergebnisse (Quelle: Psychology Today, 11/12 2007) sind hierbei vor allem Depressive. Hinlänglich bekannt ist, daß Depressive gerne in Gedankenstarre verfallen, träge vor sich hin sinnen und allgemein die Gedanken derart träge reagieren, daß man gemeinhin auch von Denkverlangsamung bei Depressiven [...]]]></description>
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<p>Einer neuen Studie zufolge bekämpft man Trägheit am besten mit – Beschleunigung. Größter Nutznießer dieser Ergebnisse (Quelle: Psychology Today, 11/12 2007) sind hierbei vor allem Depressive. Hinlänglich bekannt ist, daß Depressive gerne in Gedankenstarre verfallen, träge vor sich hin sinnen und allgemein die Gedanken derart träge reagieren, daß man gemeinhin auch von Denkverlangsamung bei Depressiven spricht.
<p>Apathie und Leblosigkeit sind charakteristische Merkmale der Depression und durchdringen sämtliche Bereiche eines von der Krankheit Betroffenen. Tangiert sind sowohl der Gang und der Habitus, also das äußere Erscheinungsbild des Erkrankten, als auch das Innenleben, das ebenfalls von dem Phlegma befallen ist und den Geist immer mehr immobilisiert. Das letzte Quentchen geistiger Energie, das Depressiven bleibt, wird zudem auch noch für gänzlich unergiebige Dinge wie trübe Gedanken und Sinnfragen verschwendet.
<p>Abhilfe schafft sonderbarerweise genau das Gegenteil. Wer seinen Gedanken als auch seinem Auftreten einen Kick gibt, vertreibt nahezu automatisch damit auch den Geist des Negativen, der in der Verlangsamung von Auftreten und Denken sichtbar in Erscheinung tritt. Wer etwa kaum zwei Zeilen eines Buchs zu lesen imstande ist, ohne daß ihn negative Gedanken und schlimme Sorgen umgeben, dem kann helfen, wenn er schlicht schneller liest.
<p>Schnelleres Denken vertreibt negative Gedanken – sogar dann, wenn man über ihnen brütet! Wichtig ist alleine, daß man selbst negative Gedanken schnell denkt.
<p>Gestützt wird diese Beobachtung durch das Symptombild der Manie. Maniker zeichnen sich durch überbordende gute Laune aus, durch Ausblenden alles Negativen und Einwickeln in alles Positive. Nicht geklärt war bislang, weshalb dem so sei. Den Ergebnissen der Beschleunigungsstudie nach könnte die Manie daher eine Denkkrankheit sein. Unter Manien leidende denken rascher, euphorisieren sich dadurch selbst und denken sich dabei in einer Aufwärtsspirale mit ungeahnten Höhen.
<p>Depression dagegen verstanden als das Gegenbild zur Manie geht nahezu immer mit Denkverlangsamung einher. Je schwerer die Depression, desto langsamer und verfahrener auch das Denken.
<p>Indem Depressive ihren Gedanken einen Geschwindigkeitszuwachs bescheren und ihr Denken beschleunigen, können diese ebenfalls künstlich eine kleine Manie erzeugen.
<p>Deutlich wird der Zusammenhang als auch die scheinbare Banalität der Beobachtung, daß man bei sanftem Entscheidungsdruck niemals mit schlechter Laune herausgeht. Beispielsweise fordert das Brainstorming von maximal 30 Sekunden oder einer Minute, daß man schnell und rasch loslegt und das Tempo beibehält. Bei Tätigkeiten, die ihrerseits rasche Handlungsabfolgen mit sich bringen, wie etwa Federball oder Fangen, Tischfußball oder Assoziationspiele auf Zeit, ist die Depression – sofern vorhanden –, bei nahezu sämtlichen Akteuren ausgeblendet.
<p>Überprüfen kann man das auch anhand von Sprechern, die ein Publikum begeistern. Worte, die schwerfällig und bleiern ihren Weg zum Zuhörer suchen, vertreiben diese, sofern sie vorher noch nicht eingeschlafen sein sollten. Rasche Wortfolgen dagegen stacheln und feuern an, sie beflügeln sowohl den Vortragenden als auch das empfangende Menschenmenge.
<p>Paradoxien kann man durch Tempowechsel ebenfalls erzeugen. Unheilvolle Urteile werden langsam vorgetragen, damit die Schwere ihrer Worte auch wirken kann. Man stelle sich einen atemlosen Verkäufer vor, der in bester Redekunst eine schlechte Nachricht überbringt: sie wird anders empfunden, als der Inhalt verspricht.
<p>Selbiges gilt auch für gute Nachrichten. Wer nahezu über den Worten „Ich liebe Dich!“ einschläft, oder wer die fabelhafte Botschaft „Sie haben 10 Millionen Euro gewonnen!“ mit schwerfälliger Zunge über eine Minute gestreckt Wort für Wort ausspuckt, wird kaum freudig jubelnd vom Adressaten aufgenommen.
<p>Anfeuerungsreden, Beschleunigung – man kennt das von guten Trainern, die einen zu mehr Leistung anspornen wollen und dies auch bewerkstelligen. Sich selbst kann man auf die Sprünge helfen, indem man geistig aufs Gaspedal drückt.</p>

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		<title>U-Bahn-Pr&#252;gelei &#8211; M&#252;nchner U-Bahn-Schl&#228;ger gefa&#223;t 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 20:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Casual News]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn-Prügelei]]></category>

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Für Münchens U-Bahn-Prügleszene wird es eng. Erneut hat die Münchner Polizei mutmaßliche Täter gefaßt, die in einer U-Bahn drei Männer verprügelt haben sollen. Grund der tätlichen Auseinandersetzung war eine Beschwerde über zu laute Musik.
Bei dem festgenommenen Trio handelt es sich um einen 17jährigen Schüler, einen 21jährigen und einen 20jährigen. Zeugen hatten bei der Identifikation der [...]]]></description>
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<p><b>Für Münchens U-Bahn-Prügleszene wird es eng</b>. Erneut hat die Münchner Polizei <b>mutmaßliche Täter</b> gefaßt, die in einer <b>U-Bahn</b> drei Männer verprügelt haben sollen. Grund der tätlichen Auseinandersetzung war eine Beschwerde über zu laute Musik.
<p>Bei dem festgenommenen Trio handelt es sich um einen 17jährigen Schüler, einen 21jährigen und einen 20jährigen. Zeugen hatten bei der Identifikation der U-Bahn-Schläger helfen können. Überwachungskameras hatten erneut eine brutale Schlägerszene festgehalten, nachdem vor wenigen Wochen erst ein Rentner, der Fahrgast der U-Bahn war und nach dem Aussteigen auf dem Bahnsteig attackiert worden war, nachdem er zuvor um das Ausmachen von Zigaretten gebeten hatte, fast todgeprügelt worden war. Beide Vorfälle ereigneten sich in der <b>Münchner U-Bahn</b> bzw. B-Ebene von U-Bahn-Stationen.
<p>Den Opfern der U-Bahn-Rowdys gute Besserung!</p>

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		<title>Depressions-Forum: lesenswerte und lustige Threads</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 07:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Kriest</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Depressions-Forum-Threads]]></category>
		<category><![CDATA[Threads]]></category>

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		<description><![CDATA[

Im Forum dreht sich alles noch um die Neujahrsw&#252;nsche f&#252;r 2008. Spa&#223;ig geht es in diesem Bilder-Thread zu. Problematisch k&#246;nnen Medikamente dann werden, wenn man gerade keine hat. Informationen zu Borderline finden sich hier.
Schaut mal rein ins Depressions-Forum und viel Spa&#223;!


]]></description>
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<p>Im Forum dreht sich alles noch um die <a href="http://www.depressionsblog.com/forum/viewtopic.php?f=18&amp;t=477&amp;hilit=">Neujahrsw&#252;nsche f&#252;r 2008</a>. Spa&#223;ig geht es in diesem <a href="http://www.depressionsblog.com/forum/viewtopic.php?f=20&amp;t=256&amp;hilit=">Bilder-Thread</a> zu. Problematisch k&#246;nnen <a href="http://www.depressionsblog.com/forum/viewtopic.php?f=16&amp;t=471&amp;hilit=">Medikamente</a> dann werden, wenn man gerade <i>keine</i> hat. Informationen zu <a href="http://www.depressionsblog.com/forum/viewtopic.php?f=5&amp;t=227&amp;hilit=">Borderline finden sich hier</a>.</p>
<p>Schaut mal rein ins <a href="http://www.depressionsblog.com/forum/viewtopic.php?f=5&amp;t=227&amp;hilit=">Depressions-Forum</a> und viel Spa&#223;!</p>

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