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Filed Under (Allgemeines) by Rene Kriest on 26-02-2007

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Die Online-Bücherwelt wird von Amazon beherrscht. Die ganze Online-Welt? Nein. Im Bereich der gebrauchten Bücher gibt es einen erfolgreichen Konkurrenten: booklooker.de. Booklooker ist ein Spezialist für den Handel mit gebrauchten und antiquarischen Büchern. Sowohl Privat-Verkäufer als auch Händler sind Teilnehmer dieses Service.

  • Was macht und bietet booklooker.de?

Geboten wird die Möglichkeit, gebrauchte und – selten – neue Bücher, Filme oder Musik zu verkaufen und zu kaufen. Grundlage dieses Handels ist die technische Plattform, die von booklooker.de gestellt wird. Der Service-Anbieter selbst hält sich aus den Transaktionen heraus; er vermittelt diese bloß.

  • Was kostet das Ganze?

Das Gute daran: die Gebühren, die man für die Nutzung des Service zu entrichten hat, sind äußerst moderat. Einstellgebühren fallen nicht an, sondern nur im Verkaufsfalle wird eine Provision in Höhe von 6,9% des Verkaufspreises (zuzüglich der Mehrwertsteuer) fällig. Mit anderen Worten: wer auf seinen Büchern sitzenbleibt, geht leer aus – booklooker allerdings auch. Das finanzielle Risiko ist also extrem gering im Vergleich zu anderen Plattformen, insbesondere jenen, die Versteigerungen anbieten. Dort fallen in der Regel Einstellgebühren an.

  • Warenangebot

Nachdem man sich als Mitglied kostenlos bei dem Service registriert hat, kann man sich richtig ins Geschehen stürzen. Der Umfang an angebotenen Büchern ist beträchtlich. Mittels Suche und Kategorien kann man sich auf die Schnäppchenjagd nach gebrauchten Büchern, Filmen und Musik begeben. Mit meinen 31 Lenzen auf dem Buckel sind mir hierbei so manche Klassiker meiner Jugend begegnet, etwa die „5 Freunde“.

  • booklooker.de-Design

Optisch kommt booklooker.de eher funktional daher. Auszeichnungen im Bereich visuelle Gesamtkunstwerke heimst der Service derzeitig unzweifelhaft nicht ein. Allerdings hat der im Vergleich zu modernen Verkaufsplattformen für Private etwas spartanisch wirkende Web-Auftritt auch etwas von der heimeligen Flohmarkt-Atmosphäre ins Internet übertragen. So gesehen geht der Web-Auftritt in Ordnung.

  • Forum

Sammelpunkt und erste Anlaufstelle für Fragen als auch Tips im Zusammenhang mit dem Service ist das booklooker.de-Forum, in welchem vor allem auf Neulingen wertvolle Informationen von Mitgliedern der Plattform warten. Häufig wiederkehrende Fragen zu AGBs, dem Versand usf. werden in Unterforen behandelt. Tips und Tricks der Verkäufer kommen selbstverständlich auch zur Sprache.

  • Fazit

Nach der Aufzählung der Vorteile stellt sich die Frage, ob auf Basis der Plattform auch Erfolgsgeschichten gründen, die besonders rege teilnehmende Mitglieder erzeugt haben durch erfolgreiche Verkäufe. Und tatsächlich, eine Person weiß von seinem Ausbruch aus der „Hartz 4-Falle“ zu berichten.

Spätestens jetzt empfiehlt es sich, mal einen Blick auf booklooker.de zu werfen. Gebühren werden erst beim erfolgreichen Kauf bzw. Verkauf fällig – einfacher geht es kaum. Die nächste Erfolgsgeschichte wartet sicherlich schon.



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