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Anbei ein paar Infos, die ich heute in einem Forum zum Thema Klinikaufenthalt veröffentlicht habe:
Mit der Klinik verhält es sich wie mit jeder Therapie. Trotz Depression kommt es darauf an, was man selbst daraus macht. Am besten das Beste. Auch gibt es große Unterschiede zw. Kliniken. So gibt es reine Psychiatrien mit eigenen Abteilungen für Depressive. Ich war auf der psychiatrischen Stadion. Dort sammelt sich alles an, was irgendwie was mit der Rübe hat, also auch Schizos usf. (letztere haben meinen Alltag amüsant gehalten Die Klinik ist auch kein Durchlauferhitzer. Montags reingegangen und ein paar Wochen später gesundet wieder raus – das ist nicht. Wo wir schon beim Thema sind: man verbleibt nicht ein paar Tage in der Klinik, sondern meist mehrere Wochen. Im Anschluß gibt es dann noch häufig das Hardcore-Programm namens Tagesklinik. Während des stationären Klinikaufenthaltes ist easy-going angesagt. Man muß sich um nichts kümmern, außer ein paar wenige Regeln einzuhalten. Nicht einmal die Kaffee-Tassen muß man selbst spülen usf. In dieser entspannten Atmosphäre kann man gut zu sich selbst finden. Viele verwechseln diese freie Zeit jedoch mit Langeweile. Meine Empfehlung daher: nicht unvorbereitet in die Klinik gehen, sondern ein Zwischenziel verfolgen, also etwa das nächste halbe Jahr planen usf. Mir tat die Klinik recht gut und hat mir neue Impulse verliehen. Beispielsweise übernahm ich das Malen für mich.
Comments:
1 Comment posted on "Ein paar Infos, die es zu beachten gilt, bevor man in die Klinik geht"
DerKeks on March 4th, 2009 at 4:25 pm #
Haha wie geil. Wenn man sich mit euerer Seite beschäftigt kann man gar nicht depressiv werden. Post a comment
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