Archive for April, 2007

Apr
04
Filed Under (Medikamente) by Rene Kriest on 04-04-2007

Das Rezept hierzu ist einfach. Man nehme einen folienfesten Stift und markiere auf der Folienseite der Tabletten die Wochentage, an welchen man die entsprechenden Pillen einzunehmen habe.

Alternativ kann man sich auch auf einem Din-A4-Blatt das Datum und die Medikamenten-Menge notieren, und nach der Einnahme entsprechend abhaken.

Die Methode klingt banal, und das ist sie auch. Obendrein jedoch ist sie äußerst hilfreich, nützlich und daher zweckdienlich. Und das ist alleine entscheidend.

Selbstverständlich kann man auch beide Methoden kombinieren.

Schon das eine oder andere stand ich vor der Frage, habe oder habe ich nicht meine Medikamente eingenommen.

Fehlende oder unregelmäßige Medikamenten-Einnahme gefährdet die Therapie. Und wer mag schon einen Rückfall erleiden?

Besagten Kontroll-Zettel sollte man zusammenfalten und in der Medikamenten-Packung verstauen. So geht man sicher, den Zettel niemals zu verlegen. Außerdem hat man, etwa wenn man Urlaub macht, den Zettel stets dabei.

Investiere einmalig diese fünf Minuten und die Medikamenten-Vergeßlichkeit gehört der Vergangenheit an.



Apr
02
Filed Under (Internes) by Rene Kriest on 02-04-2007

Zum 1. April hin habe ich 2 weitere Blogs eingeweiht. Sie lauten Tagesblogschau und ProBloggerWorld. Ersterer kreist um Klatsch aus aller Welt und einer Zusammenschau interessanter Themen aus der Blogosphäre. Letzterer beschäftigt sich mit dem Aufbau eines Blogs bis hin zum Geldverdienen mit einem Blog.

Die Tagesblogschau, ist genaugenommen ein Spin-off, also einer Auslagerung, eines in diesem Blog begonnen Experimentes, das sehr erfolgreich lief, und sich daher als tragfähig für einen Einzelblog beweisen soll. Klatsch und Tratsch, News von DSDS und Big Brother über YouTube-Videos bis hin zu Tops und Flops aus aller Welt werde ich dort einstellen – Kurzweiliges des aktuellen Tagesgeschäfts eben.

Gewährleistet soll mit der Tagesblogschau vor allem, daß der Depressionsblog thematisch wieder enger auf sein Hauptanliegen ausgerichtet wird, nämlich Infos zur Psyche als auch vor allem der Depression und deren Bewältigung.

ProBloggerWorld wiederum ist ein Blog-Projekt, mit welchem ich mir einen Herzenswunsch erfülle. Schon immer haben mich Blogs und die Blogszene im allgemeinen fasziniert und für viel positive Erfahrungen und Spaß gesorgt.

Recht früh prägte sich der Gedanke aus, speziell der Blogosphäre auch etwas zurückzugeben in Form eines rein auf technisch-inhaltliche Fragen ausgerichteten Blogs. In Amerika wurde hierzu der Begriff des, von professional abgeleitet, ProBloggers geprägt.

Mit dieser Idee sympathisierend entschloß ich mich, diese Herausforderung anzugehen. Mittlerweile ist der Begriff auch ein ironisches Zitat, denn tatsächlich bin ich gewillt, mittels des Bloggens Geld zu verdienen.

Hinter ProBloggerWorld versteckt sich also kein hohler Anspruch wenn es heißt, Geld im Internet [zu] verdienen, denn wer könnte besser davon berichten, als jemand, der es geschafft hat und viel Erfahrung gesammelt hat, wie es geht. Erfahrung habe ich bereits gesammelt und werde dies auch weiterhin. Jetzt geht es daran, „es“ auch zu schaffen. Und davon bin ich fest überzeugt.

Falls ihr auf Klatsch steht, schaut also gerne bei Tagesblogschau vorbei. Steht euch der Sinn danach zu erfahren, wie man einen eigenen Blog aufbaut und Geld damit verdienen kann, schaut auf ProBloggerWorld nach.



Anbei ein paar Infos, die ich heute in einem Forum zum Thema Klinikaufenthalt veröffentlicht habe:

    Ich war vor ca. 6 Wochen auch erstmals in einer Klinik. Aus Neugierde heraus weiste ich mich selbst ein, als ich einen akuten depressiven Schub erlitt, der mich mitten in massive Suizid-Gedanken fallen ließ.

    Mit der Klinik verhält es sich wie mit jeder Therapie. Trotz Depression kommt es darauf an, was man selbst daraus macht. Am besten das Beste. ;)

    Auch gibt es große Unterschiede zw. Kliniken. So gibt es reine Psychiatrien mit eigenen Abteilungen für Depressive.

    Ich war auf der psychiatrischen Stadion. Dort sammelt sich alles an, was irgendwie was mit der Rübe hat, also auch Schizos usf. (letztere haben meinen Alltag amüsant gehalten ;) .

    Die Klinik ist auch kein Durchlauferhitzer. Montags reingegangen und ein paar Wochen später gesundet wieder raus – das ist nicht.

    Wo wir schon beim Thema sind: man verbleibt nicht ein paar Tage in der Klinik, sondern meist mehrere Wochen.

    Im Anschluß gibt es dann noch häufig das Hardcore-Programm namens Tagesklinik.

    Während des stationären Klinikaufenthaltes ist easy-going angesagt. Man muß sich um nichts kümmern, außer ein paar wenige Regeln einzuhalten. Nicht einmal die Kaffee-Tassen muß man selbst spülen usf.

    In dieser entspannten Atmosphäre kann man gut zu sich selbst finden. Viele verwechseln diese freie Zeit jedoch mit Langeweile.

    Meine Empfehlung daher: nicht unvorbereitet in die Klinik gehen, sondern ein Zwischenziel verfolgen, also etwa das nächste halbe Jahr planen usf.

    Mir tat die Klinik recht gut und hat mir neue Impulse verliehen. Beispielsweise übernahm ich das Malen für mich.



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