Archive for February, 2007Außerhalb depressiver Episoden versuche ich mir so viel Ablenkung wie möglich zu gönnen. Anzubieten hätte ich in diesem Zusammenhang etwa folgende Websites: Ohne Anmeldung kann man hier sofort loslegen und innerhalb von 2 bis 3 Minuten ein lustiges Ergebnis zaubern. In Beschlag genommen hat mich ferner Jojo und dessen Website. Er ist Zeichner und erstellt lustige Comics. Viel wird über Disziplin gesprochen. Jene, die sie besitzen, wird Erfolg bescheinigt. Umgekehrt drücken jene, die angeblich nicht über sie verfügen, ihre Bewunderung als auch ein wenig Neid aus, wenn sie anderen Erfolg und Disziplin zuschreiben. Nachfolgend beginnt eine Serie zum Thema. Dieser Artikel bildet den ersten Teil dieser. Was ist Disziplin? Kann man sie erwerben? Kann jeder diszipliniert sein? Beinahe gewinnt man den Anschein, als sei Disziplin etwas Universelles. Sie lasse sich überall, in jedwedem Lebensbereich einpassen. Was genau Disziplin ist, gelingt den wenigsten zu beschreiben oder zu definieren. Möglicherweise lauten ein paar Antworten Ausdauer und auch Lustverzicht. Bestes Beispiel bildet der klassische Streber aus der Schulzeit. Dieser sei diszipliniert, weil er der Schule Vorrang und damit Priorität einräume, während man selbst der Ablenkung zugetan sei und etwa eher dem Fernsehen fröne, als in die Bücher zu schauen. Willensschwächlinge stehen also Disziplinierten gegenüber. Entweder man hat sie, oder nicht. Ich habe so gedacht. Um es auf den Punkt zu bringen: Disziplin kann jeder erweben. Diszipliniert kann jeder werden. Jeder. Keineswegs ist deren Vorhandensein im Erbgut festgelegt. Oder etwa doch? Basis der Disziplin ist der Kopf. So gesehen ist Disziplin genetisch vorherbestimmt. Umgekehrt lautet die frohe Botschaft: wer ein Gehirn hat, kann diszipliniert sein. Meine einfache Formel für Disziplin läßt sich auf folgenden Nenner bringen:
So einfach sich dieser Satz liest, so diffizil ist er, wenn man ihn in seine 4 Einzelkomponenten unterteilt.
Was so kompliziert-komplex wirkt und daher auf den ersten Blick abschreckenden Charakter besitzt, ist wirklich kinderleicht zu verstehen. Da ich es verstanden habe, verstehst Du es erst recht! Ausgangspunkt ist das Bewußtsein. Dieses bestimmt unsere Handlungen. Ob wir essen gehen, ein Fußballspiel schauen oder Schuhe kaufen gehen, entspringt einer bewußten Handlung. Anders ausgedrückt setzt man ein Ziel um, indem man sich sagt „Ich will das Fußballspiel ansehen.“ Oder „Ich will Schuhe kaufen gehen.“
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Niemand wird zu diesen Tätigkeiten gezwungen. „Ich muß zur Arbeit gehen.“, „Ich muß das noch fertigmachen.“, „Ich muß einkaufen gehen.“ Müssen? Äußerlicher Zwang? Mitnichten. Übersetzt bedeutet „Ich muß zur Arbeit gehen.“ genau besehen „Ich will zur Arbeit gehen.“ Weshalb verwenden so viele dann aber das Wort „müssen“? Der Grund ist einfach. Lieber täte man etwas anderes, denn man sieht die Arbeit nur als Mittel zum Zweck, nämlich um mit dem erarbeiteten Geld andere Dinge zu verwirklichen. Ich wiederhole mich: niemand wird zum Arbeiten gezwungen. Niemand muß also zur Arbeit gehen. Jeder, der arbeitet, will zur Arbeit gehen. Erfahrungsgemäß möchte der Arbeitende nämlich die unangenehmen Folgen des Fernbleibens von der Arbeit vermeiden, wie die drohende Kündigung. Wird einem gekündigt, hat man meist kein Geld mehr und ohne Geld wird es schwierig, sein Leben zu meistern. Demnach verbirgt sich hinter dem Satz „Ich muß XYZ tun.“ die bewußte Entscheidung, etwas umsetzen zu wollen. Zumindest ein Ziel wird verfolgt, und das lautet Vermeidung der unangenehmen Begleiterscheinungen der Arbeitslosigkeit. Disziplin geht demnach eine bewußte Entscheidung voraus. Formuliert wird eine Idee. Im Beispiel lautet diese „Gelderwerb“. Tatsächlich umgesetzt werden kann diese Vorstellung, dadurch, daß man etwa arbeiten geht. Dies ist auch umsetzbar; arbeiten für Geld darf so ziemlich jeder. Konkret ist diese Idee auch, da man mit dem Arbeiten ein exaktes Ergebnis verfolgt und erwartet. Erwartet wird der Geldbetrag, der Gegenwert der Arbeit. Ergebnis der Arbeit wiederum bedeutet die Umsetzung mittels einzelner Handlungsschritte, morgens also aufzustehen, zum Arbeitsplatz zu fahren, die Tätigkeit zu verrichten so lange, bis das Ziel erreicht worden ist, der Monatslohn also auf dem Konto steht. Wird der Lohn dem Konto nicht oder nicht in der erwarteten Höhe gutgeschrieben, ist das Ziel noch nicht erreicht. In der Regel ist dann Ärger vorprogrammiert und arbeitsgerichtliche Auseinandersetzungen folgen. Kann Disziplin wirklich so einfach sein? Recht besehen ist es so. Allerdings wollte ich den Artikel nicht schreiben, ließen sich obengenannte 4 Komponenten der Disziplin nicht noch weiter aufspalten. Und auf dieser Unterebene verbergen sich die eigentlichen Geheimnisse, weshalb manche Menschen diszipliniert erscheinen und andere wiederum nicht. Damit möchte ich zum zweiten Teil der Serie überleiten. Spannend geht es weiter! Folgender Artikel wurde von Trigami gesponsort: Die Online-Bücherwelt wird von Amazon beherrscht. Die ganze Online-Welt? Nein. Im Bereich der gebrauchten Bücher gibt es einen erfolgreichen Konkurrenten: booklooker.de. Booklooker ist ein Spezialist für den Handel mit gebrauchten und antiquarischen Büchern. Sowohl Privat-Verkäufer als auch Händler sind Teilnehmer dieses Service.
Geboten wird die Möglichkeit, gebrauchte und – selten – neue Bücher, Filme oder Musik zu verkaufen und zu kaufen. Grundlage dieses Handels ist die technische Plattform, die von booklooker.de gestellt wird. Der Service-Anbieter selbst hält sich aus den Transaktionen heraus; er vermittelt diese bloß.
Das Gute daran: die Gebühren, die man für die Nutzung des Service zu entrichten hat, sind äußerst moderat. Einstellgebühren fallen nicht an, sondern nur im Verkaufsfalle wird eine Provision in Höhe von 6,9% des Verkaufspreises (zuzüglich der Mehrwertsteuer) fällig. Mit anderen Worten: wer auf seinen Büchern sitzenbleibt, geht leer aus – booklooker allerdings auch. Das finanzielle Risiko ist also extrem gering im Vergleich zu anderen Plattformen, insbesondere jenen, die Versteigerungen anbieten. Dort fallen in der Regel Einstellgebühren an.
Nachdem man sich als Mitglied kostenlos bei dem Service registriert hat, kann man sich richtig ins Geschehen stürzen. Der Umfang an angebotenen Büchern ist beträchtlich. Mittels Suche und Kategorien kann man sich auf die Schnäppchenjagd nach gebrauchten Büchern, Filmen und Musik begeben. Mit meinen 31 Lenzen auf dem Buckel sind mir hierbei so manche Klassiker meiner Jugend begegnet, etwa die „5 Freunde“.
Optisch kommt booklooker.de eher funktional daher. Auszeichnungen im Bereich visuelle Gesamtkunstwerke heimst der Service derzeitig unzweifelhaft nicht ein. Allerdings hat der im Vergleich zu modernen Verkaufsplattformen für Private etwas spartanisch wirkende Web-Auftritt auch etwas von der heimeligen Flohmarkt-Atmosphäre ins Internet übertragen. So gesehen geht der Web-Auftritt in Ordnung.
Sammelpunkt und erste Anlaufstelle für Fragen als auch Tips im Zusammenhang mit dem Service ist das booklooker.de-Forum, in welchem vor allem auf Neulingen wertvolle Informationen von Mitgliedern der Plattform warten. Häufig wiederkehrende Fragen zu AGBs, dem Versand usf. werden in Unterforen behandelt. Tips und Tricks der Verkäufer kommen selbstverständlich auch zur Sprache.
Nach der Aufzählung der Vorteile stellt sich die Frage, ob auf Basis der Plattform auch Erfolgsgeschichten gründen, die besonders rege teilnehmende Mitglieder erzeugt haben durch erfolgreiche Verkäufe. Und tatsächlich, eine Person weiß von seinem Ausbruch aus der „Hartz 4-Falle“ zu berichten. Spätestens jetzt empfiehlt es sich, mal einen Blick auf booklooker.de zu werfen. Gebühren werden erst beim erfolgreichen Kauf bzw. Verkauf fällig - einfacher geht es kaum. Die nächste Erfolgsgeschichte wartet sicherlich schon. |