Archive for January, 2007

Jan
24
Filed Under (Internes) by Rene Kriest on 24-01-2007

Nach umfangreichen Arbeiten den gestrigen Tag über freue ich mich, weitere kostenfreie Services dieser Website zur Verfügung stellen zu können. :)

Im wesentlichen handelt es sich hierbei um folgende drei Neuerungen, die man in der rechten Spalte bzw. am Ende eines Artikels aufrufen kann:

RSS-Feed des depressionsblog.com

Mittels des über FeedBurner bereitgestellten Feed-Abonnements kann sich nun jeder die Artikel dieser Website in seinem Feed-Reader anzeigen lassen. Viele Personen ziehen diese Art des Artikelbezugs der klassischen Blog-Veröffentlichung vor.

Newsletter des depressionsblog.com

Wer sich in den kostenfreien Newsletter einträgt, den man jederzeit wieder abbestellen kann, dem werden neu veröffentlichte Artikel dieser Website an die eingegebene Adresse zugesandt. Praktisch dürfte dies für Personen sein, die auf der Arbeit nicht über einen Internet-Zugang verfügen, jedoch Emails empfangen können.

Bookmarks des depressionsblog.com

Durch den Einbau direkter Bookmark-Speichermöglichkeiten kann man bei allen großen Online-Bookmark-Diensten wie Delicious, Technorati und das deutsche Angebot namens Mister Wong die kostenfrei angebotenen Artikel abspeichern, um sie leicht wieder abrufen zu können.

Bookmark-Dienste im allgemeinen

Persönlich kann ich jedem nur empfehlen, sich mit den Online-Bookmarkdiensten vertraut zu machen. Gerade wenn man bei Freunden ist, also weit entfernt von seinen lokal auf dem Computer gespeicherten Bookmarks, wird man diese Dienste sehr zu schätzen wissen. Außerdem sind die Angebote auch weit benutzerfreundlicher und besser gestaltet, als etwa die Bookmark-Dienste des Internet-Explorers als auch des Firefox.

Viel Spaß! :)



Jan
23
Filed Under (Depression) by Rene Kriest on 23-01-2007

1. Nahezu jeder kann an Depression erkranken

Potentiell kann es jeden Menschen treffen. Allerdings müßte die Intensität, mit der viele Menschen mit belastenden Umständen konfrontiert werden müßten, um eine depressive Episode auszulösen, sehr hoch sein. Etwa ist dies bei Geiselnahmen der Fall oder sonstigen Extremlagen, in denen man massivem psychischem Druck über einen längeren Zeitraum ausgesetzt ist. Allerdings überstehen selbst diese Umstände viele Menschen ohne psychische Langzeitfolgen.

2. Depression wird am wirksamsten mit entsprechenden Medikamenten behandelt

Bester Weg zur Linderung der Krankheit ist die Einnahme von entsprechenden Medikamenten, sogenannter Psychopharmaka, worunter etwa Antidepressiva oder Stimmungsstabilisatoren fallen. Psychotherapie mag erstere ergänzen; zu ersetzen vermag sie diese allerdings nur in den seltensten Fällen. Psychopharmaka führen sehr häufig zu einer dauerhaften Rückbildung der depressiven Symptomatik. Bei psychotherapeutischen Maßnahmen ist dies dagegen nicht belegt.

3. Die Symptome der Depression sind behandelbar, die Krankheit dagegen nicht

Es gilt stets zwischen der Depression, der Krankheit, und der Symptomatik, also deren Ausprägung, zu unterscheiden. Analog des Diabetes kann man auch bei der Depression die Ursache der Krankheit, die überwiegend in den Genen zu suchen ist, nicht beheben. Statt dessen kann man durch die Gabe von Insulin die Auswirkungen eindämmen. So ist es auch bei Depressiven der Fall. Völlige Heilung ist nicht möglich, sondern nur Linderung, die Abschwächung der Symptome.

4. Medikamente sollte man lebenslang einnehmen

Weitverbreitet ist der Glaube, daß man seine Medikamente gegen die Depression nach einem längeren symptomfreien Zeitraum absetzen könne. Bedauerlicherweise ist das Gegenteil der Fall. Hinter der Besserung des allgemeinen Wohlbefindens stecken gerade die Medikamente. Diese halten den gebesserten Zustand aufrecht. Setzt man die Medikamente dagegen ab, ist das Risiko, einen Rückfall zu erleiden, sehr hoch. Infolgedessen sollte man seine Medikamente gerade im Falle der Symptombesserung tunlichst weiter einnehmen. :)

5. Depression ist ein Tauschgeschäft

Auch wenn mittels Medikamente die Symptome gut behandeln kann – zumeist bleiben oder entstehen andere Nebenwirkungen. Größte Nebenwirkung der Medikamente aus der Wirkstoffgruppe SSRI sind Schlafstörungen und nicht selten Gewichtszunahme infolge stärkeren Appetits bis hin zu Freßattacken. Depressive tauschen also ein gutes Wohlbefinden gegen andere Beeinträchtigungen.

6. Es gibt mehr Betroffene, als Du denkst!

Das Gros der Depressiven denkt, sie seien alleine mit ihrer Krankheit bzw. ihrem Zustand. Das Gegenteil ist der Fall! Gerade das Internet hat ungeahnte Möglichkeiten im Selbsthilfebereich für Depressive freigesetzt. Unter anderem diese Website kündet hiervon. In Selbsthilfe-Foren spenden sich Depressive Mut und tauschen Erfahrungen aus.

7. Angehörige unterschätzen und verstehen die Krankheit nahezu überhaupt nicht

Traurig aber wahr – wohl niemand, der jemals selbst eine depressive Episode hatte, kann nachempfinden, wie es ist, unter dieser tückischen Krankheit zu leiden. Zu wenig kann man gerade die massiven Stimmungsschwankungen der Kranken nachvollziehen. Teils verunsichert und überfordert die Symptomatik der Depression die Angehörigen, die angesichts des Leidens der Kranken vor einem Rätsel stehen. Immer noch verbindet man mit einer Krankheit körperliches Leiden ähnlich eines Armbruchs oder dergleichen. Psychische Langzeitbehandlung scheint zu abstrakt zu sein, als daß sie nachempfunden werden kann.



Jan
22
Filed Under (Depression) by Rene Kriest on 22-01-2007

1. Depression kann ein tödliches Ende nehmen

Das häufigste Motiv für einen Suizid ist Depression! Die Erkrankten sind derart verzweifelt, daß sie sich nicht anders als durch Selbsttötung zu helfen wissen.

2. Depression ist unheilbar

Zur Zeit ist die Depression eine unheilbare Krankheit. Nur die Symptome kann man lindern, wenn die Krankheit ausgebrochen ist.

3. Depression ist eine Krankheit

Depression ist kein Schicksal oder gar eine auf Einbildung beruhender Zustand. Was die Gene verursachen, kann der Geist bzw. die Psyche nicht korrigieren. Ob jemand 1,83 m groß wird oder 1,70 hängt auch nicht von einem „Wachstumswillen“ ab, sondern von der Veranlagung. Ähnlich ist es mit der Depression.

4. Depression besitzt man ein Leben lang

Da die Krankheit unheilbar ist folgt daraus, daß man ein Leben lang von ihr betroffen ist. Dies meint die Veranlagung. Bricht die Krankheit aus und bildet sie sich nicht zurück, sollte die Krankheit ein Leben lang behandelt werden.

5. Einmal ausgebrochen, kann sie jederzeit wiederkehren

Soziale als auch genetische Faktoren spielen beim Ausbruch der Krankheit eine große Rolle. Forschungsergebnisse legen nahe, daß die Gene einen besonders großen Anteil besitzen bei der Gefährdung an Depression erkranken zu können.

6. Nur selten bildet sich die Depression zurück

Anlaßabhängige Fälle der Depression, wie die Winterdepression, lassen den Betroffenen nur unter bestimmten Umständen an der Krankheit leiden. Zum Ausbruch der Krankheit bedarf es bestimmter Auslöser, wie eben den Winter im Falle der Winterdepression. Bei der Kinds-Depression ist dies die Geburt eines Kindes.

7. Die Depression ist organischen Ursprungs

Biochemisch betrachtet, weisen an Depression Erkrankte eine Störung des Gehirn-Stoffwechsels auf, welcher wiederum genetisch bedingt ist. Das chemische Gleichgewicht an Botenstoffen eines Depressiven weicht ab von dem der Nicht-Depressiven. Folglich kann der dauerhafte Einsatz von Medikamenten, die diesen Unterschied ausgleichen, die Depression lindern und an neuen Ausbrüchen hindern.

8. Die Depression hat viele Gesichter

Strenggenommen gibt es „die“ Depression nicht. Zu facettenreich und unterschiedlich sind die Auswirkungen der Krankheit. „Die“ Depression ist ein Oberbegriff für verschiedene Störungen, die einen gemeinsamen Nenner besitzen. Kennzeichnend sind hierbei die depressiven Symptome.

9. Die Depression schlägt sich in körperlichen Symptomen nieder

Die Depression schlägt sich sehr häufig auch im körperlichen Wohlbefinden nieder. Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafdefizit, Niedergeschlagenheit sind nicht selten körperliche Auswirkungen der Depression.

10. Depression ist nichts, wessen man sich schämen sollte

Gleichwohl tun es die Erkrankten häufig dennoch, da psychische Erkrankungen für viele Menschen zu abstrakt sind oder man denkt, selbst an der Erkrankung Schuld zu sein. Das ist falsch. Trotz der Krankheit ist der Depressive ein sehr wichtiger Mensch, der über sehr viele Talente und Fähigkeiten verfügt, dessen er stolz sein kann. Mit dem entsprechend wiedererlangten Selbstbewußtsein und der Linderung der Symptome der Depression werden besagte Talente und Fähigkeiten auch Entfaltung finden.



Bloggeramt.de

kostenloser Counter