Archive for December, 2006

Der Umgang mit Depressiven ist nicht immer leicht. Beide, sowohl der von Depression Betroffene als auch das Umfeld, leiden unter der Krankheit. Wie man den Umgang mit Depressiven verbessert, zeigen folgende 10 Techniken:

  • Urteile nicht, sondern biete Deine Hilfe an
    Das Verhalten eines Depressiven folgt eigenen Gesetzmäßigkeiten. Sehr häufig bestimmen Gefühle und Empfindungen das Geschehen. Nach Möglichkeit sollte man daher nicht von Standpunkt eines rationell Handelnden den Depressiven kritisieren, sondern freundlich seine Hilfe anbieten.
  • Biete Deine Hilfe an und schließe nicht von Dir auf einen Depressiven
    Depressive sind scheue und verunsicherte Menschen. Wie Balsam auf die geschundene Seele wirken da Sätze wie „Kann ich Dir helfen?“, „Kann ich etwas für Dich tun?“, die allesamt liebevolle Ansätze sind.
    Sätze wir „Mach doch mal was!“, „Nur die Wand anstarren bringt nichts!“ sind dagegen Öl ins Feuer der Depression. Der Depressive weiß dies selbst. Er kann sich aber wegen der Krankheit zu nichts aufraffen.
    Noch drastischer ausformuliert: Denkt jemand mit gesundem Menschenverstand tatsächlich, daß es Spaß macht oder man gar Freude daran empfindet, vor sich hin zu siechen und pausenlos an Selbstmord zu denken oder sonstige destruktive Gedanken nachzuhängen?
  • Richte Fragen an den Depressiven, statt ihm etwas zu befehlen
    Verzichte auf das Ausrufezeichen, wenn Du etwas mit einem Depressiven besprechen möchtest. Unterbreite statt dessen Vorschläge. Einfache und effektive Methode hierzu ist, aus jeder Aussage („Bring sofort den Müll runter!“) eine Frage zu formulieren und einen einfachen, aber wirkungsvollen Satz voranzustellen, der mehr motiviert, als man denkt: „Fühlst Du Dich gut?“ Nach dieser Technik umgesetzt lautete der Satz dann: „Fühlst Du Dich gut? Könntest Du bitte den Müll runterbringen? Danke!“
    Dem Depressiven mangelt es an Selbstbewußtsein. Er wähnt sich als Last und Belastung der Umwelt. In Aussagen, die als Wertung und Urteil daherkommen, wird er in seinem desaströsen Bild von sich und der Umwelt nur noch bestätigt. Anders liegt es, wenn man Vorschläge unterbreitet, durch die er sich in das soziale Leben eingebunden fühlt – ohne Zwang.
  • Nicht befehlen, sondern vereinbaren
  • Suizid-Gedanken
    Angesichts meiner massiven Suizid-Gedanken bildete ich mit mehreren Personen, die sich untereinander nicht kannten, jeweils einen Pakt, mich nicht selbst zu töten, komme was wolle. Zwecks Absicherung wurde eine Art Meldesystem installiert. In regelmäßigen Abständen meldete ich mich bei den Personen. Längere Abwesenheiten sprach ich mit ihnen durch, ob und wann ich mich gegebenenfalls meldete.
  • Vertrauen spenden
    Da ein Depressiver allenfalls in guten Phasen so etwas wie Vertrauen in sich selbst hat, kann das Vertrauen nur von außen kommen. Gerade die Eltern aber auch Freunde, eben die nächsten Angehörigen und Bekannte, sollten unbedingt an den depressiven Menschen glauben. Häufig hat er sich schon, für Außenstehende unbemerkt, innerlich aufgegeben.
  • Nicht negativ über Medikamente reden
    Suchen sie nach Heilungsmöglichkeiten und reden Sie nicht negativ über Medikamente. Medikamente sind die wirksamsten Mittel gegen Depression. Und weil es so wichtig ist, wieder hole ich den Satz: Medikamente sind für einen Depressiven lebenswichtig. Ohne diese steigt das Suizidrisiko immens.
    Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, daß ich zwei Optionen habe. Möglichkeit eins wäre, meine Medikamente fleißig weiterzunehmen. Die andere wäre, mir die Medikamente wegzunehmen; dann aber sieht man mich nur noch einmal: auf meiner Beerdigung.
  • Nicht werten und urteilen
    Sehr viele Entscheidungen von Depressiven und hierbei vor allem Manisch-Depressiven sind Impulsiv-Handlungen und weniger aus einem rationalen Kontext heraus gefällt worden. Zeitschriften werden gekauft, die man niemals lesen wird, und es werden noch mehr Kleidungsstücke zusammengetragen, als man ohnehin unterbringen, geschweige denn anziehen kann.
    Dieses Verhalten mit wüster Kritik oder gar Vorwürfen zu garnieren verfängt nicht. Besserwisserei ist fehl am Platze. Die Betroffenen wissen das selbst. Hinter dem Verhalten stecken Zwangsgedanken. Rational kann man nur schwer an diese herankommen.
    Wirklich helfen kann man einem derart Betroffenen nur, indem man ihn einer Therapie zubringt, am besten zu einem Psychiater oder in einem akuten Falle in einer Klinik oder ambulante Station.
  • Geld, Geld, Geld
    Wie bereits angedeutet, haben sehr viele Depressive, und hier vor allem die Untergruppe der bipolar Kranken („manisch-depressiv“), massive Probleme, mit ihrem Geld hauszuhalten.
    Hilfe in diesem Falle bietet eine Ausgabenkontrolle, also eine Überwachung der Ausgaben und Einnahmen eines Depressiven. Desgleichen helfen Absprachen über finanzielle Ausgaben. Beispielsweise darf der Depressive nur Ausgaben bis zu einer bestimmten Höhe im Monat tätigen.
  • Promiskuität
    Sex an sich ist nichts verkehrtes, doch flüchten sich gerade Depressive und hierbei vor allem Frauen in eine Affäre nach der anderen. Mangelndes Selbstbewußtsein wird mit wechselnden Geschlechtspartnern kompensiert.
    Hilfe sollte man dann antragen, wenn dieses Verhalten kein zeitlich begrenztes ist, Leidensdruck dahintersteckt oder wegen Fremdgehens soziale Beziehungen arg gefährdet sind.

Fallen Dir noch weitere Techniken ein, den Umgang mit Depressiven zu verbessern? Was tut Dir gut und was vermeidest Du im Umgang mit anderen Menschen?



Dec
27
Filed Under (Medikamente) by Rene Kriest on 27-12-2006

Paroxetin ist bekanntlich ein Antidepressivum. Daß Antidepressiva wiederum schlaflos machen ist gerade für Nutzer dieser Medikamente keine Neuigkeit. Bereitete einem die Depression schon einen schlechten Schlaf, so wird das Durchschlafen auch durch Antidepressiva nicht wirklich besser, allenfalls wacht man regelmäßiger auf. Was also tun? Könnte man sich den Nebeneffekt der Antidepressiva irgendwie zunutzen machen? Anbei ein paar Erfahrungen aus einem Selbstversuch! :)

Depression machte mich schlaflos

Mit meiner Depression kam auch die Schlaflosigkeit bzw. der äußert schlechte Schlaf. Nachts wachte ich irgendwann zwischen vier und fünf auf und konnte nicht wirklich wieder einschlafen und das völlig unabhängig davon, wann ich ins Bett gegangen war am Abend zuvor. Schlechter Schlaf führte zu noch schlechterer Stimmung - ein weiterer Teufelskreislauf der Depression schloß sich. Bekannte Helferlein gegen Müdigkeit wie Koffein in Gestalt von Kaffee halfen nicht wirklich.

Antidepressiva sind kein Schlafmittel

Erste Maßnahme gegen die Depression war die Einnahme von Antidepressiva. Sertralin brachte es bei mir nicht so wirklich. An dessen Stelle trat dann Paroxetin, das mir schon sehr half bei der Bewältigung meiner Depression. Gegen die Schlaflosigkeit allerdings war auch dieses Mittel machtlos, im Gegenteil! Zumeist nach genau drei Stunden Schlaf wurde ich nachts fortan wach – ein Effekt übrigens, der auch anderen SSRIs zueigen zu sein scheint.

Nachts liege ich wach oder schlafe unruhig

Nach wie vor wachte ich des Nachts immer wieder auf. Folge war also weiterhin der unruhige Schlaf und damit Tagesmüdigkeit. Kompensiert hatte ich diese Schlafdefizite mit diversen Mittags- und Abendschläfchen als auch Kaffee, Espresso und Red Bull. ;)

Damit wurden aber nur Symptome kuriert, nicht aber die Ursache als solche angegangen. Vor zwei Wochen erhielt ich sodann ein Schlafmittel, das auf den wunderlich anmutenden Namen Zopiklon lautet. Nach Einnahme von Zopiklon war es mir immerhin möglich, 6 Stunden durchzuschlafen und mich doch recht ausgeschlafen zu fühlen.

Bezodiazepin und Schlafmittel als Wundermittel?

Temesta, ein Benzodiazepin mit dem Wirkstoff Lorazepam, führte zu ähnlichen Erfolgen. Selig schlummerte ich vor mich hin ohne lästige Wachphase in der Nacht. Doch spätestens an dieser Stelle drängte sich mir eine wichtige Frage auf: sollte ich tatsächlich meine Schlaflosigkeit („Insomnia“) durch eine mögliche Benzodiazepin-Abhängigkeit abgelöst werden? Und wenn nicht Benzodiazepin – ein Leben lang Schlafmittel schlucken? Konnte es dann sein?

Plan B: Modafinil (Vigil)!

Innerlich beantwortete ich die Frage unentschieden. Ich schlafe gerne, zumal wenn es mir schlecht geht. Im Schlaf peinigt einen die Depression nicht. Mein Verstand zwang mich jedoch, Plan B zu verfolgen. Das Problem war nur, daß ich keinen Plan B hatte. Modafinil (Vigil), das moderne Gegenstück zum Schlafmittel, ein Wachmacher, erhält man nicht so einfach, auch wenn man dem Psychiater noch so überzeugend klarmacht, daß einen der Schlafmangel massiv schadet.

Unverhoffte Schützenhilfe durch Paroxetin

In diesem Moment kam mir eine zufällig gemachte Entdeckung zugute. Aus Neugier heraus dosierte ich im Selbstversuch mein Antidepressivum Paroxetin, von der laut Beipackzettel empfohlenen Höchstdosis in Höhe von 60 auf 70 mg pro Tag hoch. Ziemlich schnell ging es mir dadurch besser. Nebenfolge war jedoch, daß ich nicht nur wie oben beschrieben nach drei Stunden Schlaf wach wurde. Vielmehr blieb ich auch noch wach. ;)

Was also tun? Zwei Möglichkeiten hatte ich sodann. Entweder blieb ich liegen, starrte stundenlang die Decke an und grämte mich oder ich stand auf und nutzte den hinzugetretenen völlig unerwarteten Zeitgewinn.

Das gute alte Koffein :)

Völlig ausgeruht war ich nicht. Den Rest besorgte jedoch zuverlässig Koffein als Anschubmittel zum endgültigen Wachwerden. Den Tag über blieb ich wach und halbwegs ausgeruht. Allerdings schien sich der Effekt nur jeden zweiten Tag einzustellen. Auf drei bis vier Stunden Schlaf in einer Nacht folgte eine unruhige Nacht, worauf sich wiederum eine kurze Nacht anschloß. Mir gefällt der Gedanke, mehr vom Tag zu haben, wenn es mir gut geht und ich halbwegs wach bin. Und offensichtlich hing alles von der Dosierung mit Paroxetin ab.

Experimente

Aus genannten Gründen werde ich daher noch ein wenig weiter experimentieren. Mitte Januar werde ich Paroxetin auf 80 mg pro Tag hochdosieren. Liege ich mit meiner Vermutung richtig, dürfte ich jeden Tag nach vier Stunden Schlaf wach werden und müßte ziemlich ausgeruht sein.

Erfahrungen zu einem Langzeitversuch mit Paroxetin in dieser zugegeben etwas höheren Dosis liegen mir bislang nicht vor. Angst oder Unbehagen vor dem Selbstversuch habe ich auch nicht unbedingt. Als schwer Depressiver habe ich ohnehin nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, auch wenn ich solche Selbstversuche nicht wirklich jedem empfehlen kann. Inzwischen gar habe ich Paroxetin auch abgesetzt.

Erfahrungen

Über meine weiteren Erfahrungen in Sachen Schlaflosigkeit in Verbindung mit Paroxetin werde ich berichten. Ich freue mich schon auf die neuen Erfahrungen. (Nebenbei bemerkt: diesen Blog-Eintrag schrieb ich zwischen vier und fünf Uhr morgens. ;))

Wie gehst Du mit Schlaflosigkeit und Schlafdefiziten im Alltag um? Welches Antidepressivum nimmst Du ein und welche Wirkungen hast Du erfahren bezogen auf Deinen Schlaf und Paroxetin?



Dec
26
Filed Under (Depression) by Rene Kriest on 26-12-2006

Neulich stieß ich in einem Forum für Depressive auf die Frage, welcher Subkultur man angehöre. Spontan warf ich die Gegenfrage auf, ob es überhaupt noch Subkulturen gäbe in Zeiten, in denen man eher in die Öffentlichkeit drängt, als sich im verborgenen der unbeobachteter Selbstentfaltung und den eigenen Regeln hinzugeben, wie Reality-Show, Doku-Soaps und Superstar-Suchen eindrucksvoll bezeugen.

Doch wie steht es um die Gemeinschaft der Depressiven? Gibt es so viele Gemeinsamkeiten, die Nicht-Depressiven unerkannt bleiben, so daß man von einer Subkultur der Depressiven sprechen kann?

Wo gibt es noch Subkulturen?

Mein Unterbewußtsein ließ diese Frage fortan nicht mehr los. Langsam begann es zu dämmern: könnte es sein, daß die Gemeinschaft der Depressiven eine Subkultur bildet? Daß Depressive ein gemeines Band des gegenseitigen Verständnisses und der Verbundenheit unsichtbar vereinigt? Hat sich nicht gerade vor den Möglichkeiten, die das Internet bietet, in Foren ein eigener Umgang und Verhaltenskodex herausgebildet, den man als kennzeichnend für eine Subkultur betrachten könnte?

Spurensuche

Tatsache ist, daß das Gros der Depressiven ungemein viel unbedingtes Verständnis für die Lage anderer Depressiven innewohnt. Zu beobachten ist eine Welle der Sympathie für Depressive untereinander, die stets in Hilfsbereitschaft übergeht.

Gemeinsamkeiten der Depressiven

Tips und Erfahrungen über die Krankheit und vor allem über Medikamente werden miteinander ausgetauscht, wie sonst nur Kochrezepte unter Hausfrauen. Bei Treffen bleibst man lieber unter sich – etwas, das ganz typisch ist für eine Szene.

Jeder Depressive, also jedes Mitglied dieser Subkultur, verfolgt ganz ähnliche Riten, je nach Richtung innerhalb der Subkultur. Meist beginnt der Tag mit der Zusammenstellung des eigenen Medikamenten-Cocktails und man hört erst einmal in sich hinein, was die innere Stimme und das Gefühlleben zum Thema Tagesform mitzuteilen weiß.

Die Geheimsprache der Depressiven wird entschlüsselt

In Gesprächen untereinander, die zwecks Interessensbündelung häufig über Foren ausgetragen wird, bemerkt man auch die Geheimsprache der Depressiven. Außenstehenden fällt es nicht leicht, Sinn und Bedeutung von Schlagworten wie

  • ADs
  • Panikattacke
  • Sozialphobie
  • Bipolar
  • Temesta
  • Einschleichen
  • Ausschleichen
  • Medis
  • Thera
  • Shrink
  • Einfahren
  • Erhöhen
  • Erniedrigen
  • Benzos
  • Suizidgedanken
  • Schläflis
  • Depri
  • Schubphase
  • Manie
  • Akut
  • Mischzustand
  • Morgentief
  • Schlafstörung
  • Agitiert
  • Nebenwirkungen
  • Raclette ;)

ohne Schwierigkeiten zu identifizieren; bisweilen fällt dies selbst Depressiven schwer, vor allem zu Beginn der Diagnose, an Depression erkrankt zu sein. ;)
Öffentlichkeit – nein danke! Anonymität – ja bitte!

Nach außen hin eint noch ein weiterer Aspekt die Depressiven. Man scheut das Licht der Öffentlichkeit. Ausnahmen wie ich, die dieses Schlaglicht nicht scheuen, bestätigen diese Regel. Die Depressiven bleiben unter sich, auch wenn es immer wieder Berührungspunkte mit der scheinbar heilen Außenwelt gibt. ;)

Fragen zur Gesundheit – „Wie geht es Dir?“

Grundsätzlich handelt es sich bei uns Depris bei dieser Frage nicht um eine Floskel. Üblicherweise bezieht sich diese Frage auch nicht auf Allerweltsgebrechen wie Husten, Schnupfen oder Grippe, sondern konzentriert sich alleine auf Symptome der Depression. Wen interessiert auch die siebten Tage oder eine Woche anhaltende Erkältung vor dem Hintergrund chronischer und lebenslanger Depression?

Abschiedsspiele

Völlig zu eigen ist den Depressiven die Beeinflussung des Todeszeitpunkts. Da die Mehrheit aller Suizidenten sich aus der Gruppe der Depressiven speist, scheinen viele Depressive andere Mittel der Bekämpfung des Lebensüberdrusses für sich kultiviert zu haben. Mit mal mehr, mal weniger Erfolg trotzen wir der Zeitbombe in uns, die uns dazu bringt, sich mit einem Seil am nächsten Baum aufzuhängen oder von Brücken zu springen.

Eigener Humor

Aus diesem gemeinsamen Erbe heraus entwickelt sich auch ein ganz eigener Humor. So paradox es klingen mag: untereinander sind Depressive durchaus zu Heiterkeits-Anfällen in der Lage. Allerdings können wir auch für die Depris Hilfe leisten. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Letztlich bin ich froh und stolz darauf, Teil dieser weltumspannenden Gemeinschaft zu sein. Hier bin ich Depressiver, hier darf ich’s sein! :)

Grußbotschaft an die Subkultur

Und wie es mir geht? Danke, prima – also den Umständen entsprechend! Heute morgen habe ich meine Medis genommen. Meine AD-Dosis hatte ich ein wenig erhöht; meinen Shrink muß ich hiervon noch informieren. Später gehe ich in die Thera, obwohl ich nicht gerade viel Lust verspüre. Doch nach der Schubphase wäre es vielleicht besser, hinzugehen. Im Moment fühle ich mich innerlich agitiert. Ich hasse diese Mischzustände. Geschlafen habe ich dank des Schläflis recht gut. Zumindest habe ich kein Morgentief.

Geht es Dir ähnlich? Wähnst Du Dich auch in der Gemeinschaft der Depressiven? Bilden wir einen Geheimbund, die Bruderschaft der Depressiven? :)



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