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1. Depression kann ein tödliches Ende nehmen Das häufigste Motiv für einen Suizid ist Depression! Die Erkrankten sind derart verzweifelt, daß sie sich nicht anders als durch Selbsttötung zu helfen wissen. 2. Depression ist unheilbar Zur Zeit ist die Depression eine unheilbare Krankheit. Nur die Symptome kann man lindern, wenn die Krankheit ausgebrochen ist. 3. Depression ist eine Krankheit Depression ist kein Schicksal oder gar eine auf Einbildung beruhender Zustand. Was die Gene verursachen, kann der Geist bzw. die Psyche nicht korrigieren. Ob jemand 1,83 m groß wird oder 1,70 hängt auch nicht von einem „Wachstumswillen“ ab, sondern von der Veranlagung. Ähnlich ist es mit der Depression. 4. Depression besitzt man ein Leben lang Da die Krankheit unheilbar ist folgt daraus, daß man ein Leben lang von ihr betroffen ist. Dies meint die Veranlagung. Bricht die Krankheit aus und bildet sie sich nicht zurück, sollte die Krankheit ein Leben lang behandelt werden. 5. Einmal ausgebrochen, kann sie jederzeit wiederkehren Soziale als auch genetische Faktoren spielen beim Ausbruch der Krankheit eine große Rolle. Forschungsergebnisse legen nahe, daß die Gene einen besonders großen Anteil besitzen bei der Gefährdung an Depression erkranken zu können. 6. Nur selten bildet sich die Depression zurück Anlaßabhängige Fälle der Depression, wie die Winterdepression, lassen den Betroffenen nur unter bestimmten Umständen an der Krankheit leiden. Zum Ausbruch der Krankheit bedarf es bestimmter Auslöser, wie eben den Winter im Falle der Winterdepression. Bei der Kinds-Depression ist dies die Geburt eines Kindes. 7. Die Depression ist organischen Ursprungs Biochemisch betrachtet, weisen an Depression Erkrankte eine Störung des Gehirn-Stoffwechsels auf, welcher wiederum genetisch bedingt ist. Das chemische Gleichgewicht an Botenstoffen eines Depressiven weicht ab von dem der Nicht-Depressiven. Folglich kann der dauerhafte Einsatz von Medikamenten, die diesen Unterschied ausgleichen, die Depression lindern und an neuen Ausbrüchen hindern. 8. Die Depression hat viele Gesichter Strenggenommen gibt es „die“ Depression nicht. Zu facettenreich und unterschiedlich sind die Auswirkungen der Krankheit. „Die“ Depression ist ein Oberbegriff für verschiedene Störungen, die einen gemeinsamen Nenner besitzen. Kennzeichnend sind hierbei die depressiven Symptome. 9. Die Depression schlägt sich in körperlichen Symptomen nieder Die Depression schlägt sich sehr häufig auch im körperlichen Wohlbefinden nieder. Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit, erhöhtes Schlafdefizit, Niedergeschlagenheit sind nicht selten körperliche Auswirkungen der Depression. 10. Depression ist nichts, wessen man sich schämen sollte Gleichwohl tun es die Erkrankten häufig dennoch, da psychische Erkrankungen für viele Menschen zu abstrakt sind oder man denkt, selbst an der Erkrankung Schuld zu sein. Das ist falsch. Trotz der Krankheit ist der Depressive ein sehr wichtiger Mensch, der über sehr viele Talente und Fähigkeiten verfügt, dessen er stolz sein kann. Mit dem entsprechend wiedererlangten Selbstbewußtsein und der Linderung der Symptome der Depression werden besagte Talente und Fähigkeiten auch Entfaltung finden.
Comments:
15 Comments posted on "10 Dinge, die jeder Mensch über Depression wissen sollte"
Klaus on January 22nd, 2007 at 9:27 am #
woher willst du wissen, dass Depression nicht heilbar ist? Woher beziehst du deine absoluten Kenntnisse?
Rene Kriest on January 22nd, 2007 at 10:34 am #
Hallo Klaus!
Schön, daß Du anderer Meinung bist. Ich mache häufiger Fehler und vielleicht mag ich ja auch in diesem Falle falschliegen. Schau Dir mal meine Meinung an, vielleicht ist ja was an dem, was ich sagte, dran.
Ich bin kein Mediziner, wie ich auch in meinem Profil geschrieben habe, sondern an meiner Erkrankung – bipolar II – Hochinteressierter. Die entsprechenden Erkenntnisse habe ich mir angelesen, teils auch durch Überlegung ausgemacht.
Zunächst einmal will ich des bessern Verständnis wegen eine Begriffsbestimmung vornehmen.
Grundsätzlich geht man bei der Depression von dem Vorhandensein einer genetischen Veranlagung aus. Ob eine depressive Episode wiederum ausgelöst wird, kann, muß jedoch nicht von weiteren, zumeist äußeren Umständen abhängen.
Des weiteren ist die Depression eine chronische Krankheit. Das bedeutet, daß sie wiederkehrend ist ohne Behandlung. Ich bin Vertreter der biochemischen Erklärung der Depression.
Behandelt wird die Depression mittels Medikamente, die man auch und gerade nicht im Falle einer Zustandbesserung absetzen soll, weil der gute Zustand nicht trotz, sondern gerade wegen der Medikamente erreicht wird. Setzt man diese ab, gerät man wieder ins Risiko eines depressiven Rückfalls.
Darüber hinaus ist es bis dato nicht möglich, Gendefekte, wie ihn die Depression darstellt, beim fertigen Leben korrigieren zu können.
Diese Tatsachen führen nicht nur im Umkehrschluß zu der Folgerung, daß die Depression eine unheilbare Krankheit ist, der Diabetes vergleichbar. Die Ursache kann man nicht bekämpfen, sondern nur durch lebenslange Gabe von Insulin die Symptome lindern.
Gerade dieser undifferenzierte Umgang mit zwei unterschiedlichen Begriffen – Heilbarkeit und Behandelbarkeit – führt aus meiner Sicht zu dem Trugschluß, die Krankheit Depression sei ähnlich wie ein Schnupfen eine Allerweltskrankheit, die man mit ein paar Pillen, die man ein paar Tage oder Wochen schluckt, aus der Welt zu schaffen sei.
Ich sollte meine Medikamente mein Leben lang einnehmen, um meine Symptombesserung aufrechtzuerhalten. Folglich bin ich unheilbar krank. Nur meine Symptome der Depression kann man behandeln.
Links: http://www.denkepositiv.com/depressionen_faqs.html#faq01 http://www.medworld.de/therapiegebiete/depression/?id=V00-8pm4r9uLIbmw.sS http://www.depress-online.de/patienten/fragen_antworten/fragen_antworten.htm http://www.onmeda.de/aktuelles/news/index.html?id=1962 http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/fakten_biochemie.htm http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/depression_behandeln_pharmakotherapie.htm http://www.netdoktor.de/krankheiten/depression-ursachen.htm http://www.netdoktor.de/krankheiten/depression-vorbeugen.htm http://www.netdoktor.de/krankheiten/depression-prognose.htm http://de.wikipedia.org/wiki/Depression http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/fakten_versorgungsdefizite.htm http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/fakten_ausloeser.htm http://www.kompetenznetz-depression.de/betroffene/fakten_brisanz.htm http://en.wikipedia.org/wiki/Clinical_depression#Medication
Äußerst aufschlußreich ist vor allem jenes Forschungsergebnis, das wohl endgültig die Mär von der heilbaren Depression beseitigen sollte: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/depression2.html
Grüße,
René Kriest
Klaus on January 22nd, 2007 at 11:01 am #
So als Tipp, wenn du Artikel verfasst, wäre es besser, wenn du Links direkt dazu schreibst.
Rene Kriest on January 22nd, 2007 at 11:42 am #
Hallo Klaus! Danke für den Hinweis. Du hast recht in dem Punkt. Allerdings fällt es schwer, die Artikel durch Links nicht unübersichtlich zu machen. Ich werde mal schauen, wie man das Problem lösen kann, etwa durch Anhängen von Links. Dennoch hoffe ich, daß Du etwas mit dem Artikel anfangen konntest. Grüße, René
Die 15 besten Artikel des Januars 2007 » depressionsblog.com on February 1st, 2007 at 7:34 am #
[...] 10 Dinge, die jeder Mensch über Depression wissen sollte [...]
angstpalast on February 4th, 2007 at 9:12 pm #
Ok, ich drücke dir die Daumen, für meinen Teil und meine eigene Erfahrung und Recherche halte ich es für gefährlich, Depression als unheilbar zu bezeichnen, genauso wie ich jede universelle Zuschreibung an den eigenen Charakter/Person für gewährlich halte. Ist m.E. einfach zu einfach dann irgendwann zu sagen “Ich kann ja nicht anders, ich bin ja nunmal unheilbar (Bayernfan/Ausländer/Depressiver)”. Bei Bipolar II mag die Sachen im Endeffekt aussehen wie du es beschreibst, da kenne ich mich nicht aus, diese krasse Formulierung “Depression ist unheilbar” finde ich aber auch unverantwortlich denen gegenüber, die Depression zum ersten Mal trifft, hier Hilfe und Information suchen und dann laut deiner Prognose gleich als “unheilbar Kranke” verurteilt werden.” In meinem ersten schlimmen (und schlimmsten) depressiven Zusammenbruch konnte gar nicht aus dem Haus gehen das war vor dreieinhalb Jahren, gegen den Rat der Ärztin bin ich nach drei Wochen wieder an die Arbeit gegangen, im Nachhinein war das eine sehr vernünftige Entscheidung, auch wenn ich mir wie ein Zombie unter den Lebenden vorkam. Und es geht mir, sicher nur sehr langsam, aber doch sicher, von Monat zu Monat ein kleines bisschen besser. Vor eineinhalb Jahren hab ich Antidepressiva abgesetzt, was geblieben ist, sind Ängste. Vielleicht werde ich mich nie wieder so gut fühlen wie in der besten Zeit meines Lebens, aber man kann ja auch nicht ewig jung bleiben. Unheilbar krank bin ich deswegen trotzdem nicht. Vielleicht ist das Problem auch eher, dass hier Gesundheit absolut gesetzt wird, dann muss einem jede Abweichung ja immer als defizitär erscheinen.
nadeschda on February 10th, 2007 at 7:54 pm #
seit jahren habe ich immer wieder depressionen, zwischenzeitlich habe ich auch hochs – aber trotz medikamente fühle ich mich nicht gesund – verglichen mit anderen menschen, die auf die frage, ob sie schon jemals suzidgedanken hatten, herzhaft lachen können. ich bin unheilbar krank, ich weiß darum, aber ich fürchte mich nicht vor solchen (eigenen) diagnosen. meine psychische belastbarkeit ist eingeschränkt, in gewissem rahmen kann ich unter medikamente “stabil” = so gut wie gesund sein, bei verschiedenen anlässen falle ich jedoch gleich zurück, und brauche lange, bis ich mich wieder erhole. und ich kann mich auch nur beschränkt mit anderen menschen einlassen, es strengt mich immer wieder sehr an und überfordert mich ebenso. ich würde es so definieren: ich bin unheilbar erkrankt an “seelischer instabilität und hochgradiger sensibilität”. und überforderung – egal ob psychischer oder körperlicher natur – bringt mich in die depression. dass ich je wieder “normal” werde, schließe ich aus, bestenfalls kann ich lernen, mit mir selbst und meiner empfindlichkeit sorgsam umgehen zu lernen, gut auf mich zu schauen (da ich leider wegen erwartungsdruck anderer immer wieder über meine grenzen gehe).
Rene Kriest on February 20th, 2007 at 1:52 pm #
Liebe Nadeschda! Folgendes Zitat bringt auch mein Empfinden auf den Punkt: „…in gewissem rahmen kann ich unter medikamente “stabilâ€? = so gut wie gesund sein, bei verschiedenen anlässen falle ich jedoch gleich zurück, und brauche lange, bis ich mich wieder erhole. und ich kann mich auch nur beschränkt mit anderen menschen einlassen, es strengt mich immer wieder sehr an und überfordert mich ebenso.“ Ich fühle mich auch so. Stabilisierung auf nicht wirklich hohem Niveau könnte man auch sagen. Und auch das Wörtchen „Stabilisierung“ ist bei mir zu viel gesagt und eher ein Beschönigung. Doch rechne ich die tagtäglichen Ausschläge nach oben und unten der kleineren Art schon gar nicht mehr mit. Insofern also bin ich ebenfalls „stabil“. „wie viele andere menschen sind denn nicht auch unheilbar krank – erkrankt an: ignoranzerkrankung, ausbeuteerkrankung, lügenerkrankung, abwerteerkrankung, etc… dafür gibts kein medikament. eigentlich ist mir meine unheilbare krankheit sehr recht – wenn ich es so bedenke.“ Gerade der letzte Satz hat es mir angetan. Irgendwie hast Du vollkommen recht. Manchmal fragt man sich wirklich, wer hier tatsächlich krank ist und wer nicht. Die Änderung der Perspektive, so wie Du das tust, läßt so manches Verhalten in einem anderen Licht erscheinen. Grüße, René
lola57 on February 23rd, 2007 at 10:26 am #
Hallo Alle, Bin neu hier – folge dem Aufruf von Rene im Anderswelt Forum. Und gebe gleich meinen Senf dazu… “Unter der Heilung einer Krankheit verstehe ich die vollständige Genesung, so daß der Körper niemals mehr von der Krankheit befallen wird …. ” So betrachtet wären auch grippale Infekte unheilbar, da man ja immer wieder davon befallen wird – ebenso eine ganze Liste von “Volksleiden”. Ich kämpfe seit Jahrzehnten mit depressiven Episoden, hatte auch schon Psychotherapie und nehme zeitweise Antidepressiva. Letztes Jahr kam ich durch einen hyperaktiven Bekannte auf das Thema ADHS und bin seit Juli 06 als ADHS-Mischtyp diagnostiziert. Diese Diagnose hat mit der klassischen, endogenen Depression einiges gemeinsam, es wird eine Störung des Neurotransmitter-Stoffwechsels als Ursache angenommen. WEnn mir jemand erklärt, wie so ein Blog funktioniert, kann ich gern einen Text zu ADS und Depression hier reinstellen, bzw. einen thread dieses Namens eröffnen. lg lola
Rene Kriest on February 23rd, 2007 at 10:56 am #
Hallo Lola! Vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast recht mit der Bewertung meiner Definition von Heilung. Ich fasse diesen Begriff aus Sicht der Depression bewußt eng. Ausgangspunkt ist für mich die unbestrittene genetische Ursache bei Depression. Ausgehend hiervon, betrachte ich die Depression als unheilbar. Was ich Dir vorschlagen möchte: ich würde mich sehr freuen, wenn Du einen Artikel für diesen Blog schreiben würdest. Ich würde Dich dann als Gast-/Co-Autorin eintragen und unter Deinem Namen den Artikel hier veröffentlichen. Das Thema ADHS will ich auch demnächst angehen. Aus diesem Grunde schon würde ich mich sehr über Deine Erfahrungen freuen. Falls Du also Lust hast, nur zu. Schreib mir am besten kurz: rk@depressionsblog.com Viele Grüße, René
naja on February 28th, 2007 at 4:18 am #
Punkt 2, 4, 7 darf man nicht so absolut formulieren, d.h es mag sein dass laut deiner Ansicht über Depressionen das so ist, aber objektiv gesehen machst du es dir zu einfach. z.B ist eine Depression nicht immer nur organischen Ursprungs usw.
Rene Kriest on February 28th, 2007 at 8:46 am #
Hoi naja! Schön, daß Du anderer Ansicht bist. Ich bin nicht fehlerfrei, daher freue ich mich immer über andere Sichtweisen. Welche Erkenntnisse hast Du denn zu den von Dir aufgeführten Punkten? Ich denke auch nicht, daß ich es mir einfach mache, im Gegenteil. Falsche Hoffnungen können bei wiederkehrenden Depris eher für Verzweiflung sorgen, als die Einsicht, auf neue Schübe vorbereitet zu sein, sie also nicht zu mögen, aber auch nicht zu hassen. Auf Heilung bauende Personen werden somit paradoxerweise tiefer in die Depression getrieben. Ich kenne sehr viele unter Depression Leidende. Da ist niemand darunter, der als geheilt durchging. Ferner darf man auch nicht außer acht lassen, daß ich schwer depressiv bin. Diese Fälle werden, wegen der sehr schweren Behandlung und Therapie in ein möglichst “normales” Leben zumeist ausgeblendet, da der Einsatz und Zeit, die es benötigt, sehr hoch ist. Da kann man sich auch nicht mit Erfolgen brüsten, zumal mit kurzfristigen und schnell eintretenden. Diesen Opfern der Krankheit will ich insbesondere ein Forum bieten. Diese Menschen, also auch ich, haben unterschiedliche Schübe am Tag – ein Leben lang, denn in diesen Fällen geht die Medizin von genetischer Veranlagung zu 100% aus. Grüße, René
claude on May 5th, 2010 at 9:36 pm #
hallo,
Vinxi on May 19th, 2010 at 4:28 pm #
hmmm… herbst 2009, anfang der depressionsaison 2009/10. schauplatz ist kreuzlingen, ein seiminar über depressionen. der kanton thurgau hat es gesponsert, die politiker machen sich sorgen um die 15′000 depressiven menschen im kanton. alle die speziellisten, klinikchefs sowie die ‘erkrankte experten’ waren höchstoffiziell der meinung, dass eine depression nicht heilbar bist. kein wenn und aber, nein, klare deutliche aussagen: eine depression ist nicht heilbar. ein bisschen absolut, aber wenn jemand ein gegenbeispiel bringen kann, dann ich freue mich schon jetzt auf die neue hoffnung! sorry, D ist nicht meine sprache… Vinxi
Rene Kriest on May 25th, 2010 at 7:06 pm #
Hallo Vinxi! Danke für Deinen Beitrag. Aus meiner Sicht sind Depressionen nicht heilbar, allenfalls Symptomfreiheit ist möglich, was ich nicht mit Heilung gleichsetzen möchte. Was ist sonst noch herausgekommen aus dem Symposium? Wurde den Menschen auch ein wenig Mut und Hoffnung auf Besserung ihres Leidens gemacht? Post a comment
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