|
YouPorn schickt sich an, das zu werden, was es der Theorie des Internet ist: die größte Social-Community auf dem Planeten Erde. Laut BusinessInsider legte YouPorn gewaltig zu in der Gunst der Online-User, also der Social-Communities. Gefolgt von kongenialen p0rn-Sites wie PornHub und RedTube, behauptet der Platzhirsch unter den Adult-Sites seine Position hinter dem großen Vorbild YouTube. Jugendschützern ist YouPorn seit jeher ein Dorn im Auge, doch folgt das Internet vor allem einem Prinzip, nämlich Sex sells. Mit dem Siegeszug des Breitbandinternetzugangs und dem phänomenalen Erfolg von YouTube entwickelte sich folgerichtig YouPorn aus dem Urschleim der Ingredienzien erfolgreicher Sex-Sites. Depression hin oder her, solange es Menschen gibt, solange sich Bilder im Internet bewegen, führt kein Weg an YouPorn vorbei.
Depressionen machen nicht vor Promis Halt, wie das Schicksal von Lady Bitch Ray beweist. Nichts ging mehr bei surrealen Rapperin Lady Bitch Ray, die sich gegenwärtig in Therapie befinde, und zwar in einer hessischen Psychiatrie. Still war es um die Vulgär-Artistin in jüngster Zeit geworden. Zurückgemeldet in den Schlagzeilen hat sich Lady Bitch Ray nunmehr mit dem Schicksal, ebenfalls Opfer von Depressionen zu sein. Ursächlich sei Arbeitsüberlastung, neudeutsch auch Burnout genannt. Aus meiner Sicht verharmlost man mit dem Begriff Burnout das eigentliche Schicksal der Betroffenen. Depressionen klingen unsexy – Burnout dagegen klingt nach der Titanic, die mit einem Eisberg kollidierte. Ersteres ist eine offene Schicksalsfrage, letzteres dagegen weist einem noch klarer die Opferrolle zu: man war zu gut für diese Welt, arbeitete in völliger Selbstaufgabe für andere und erhält als Dankeschön einen Nervenzusammenbruch. Daß Burnout ein anderes Wort für Depression ist weist der Umstand nach, daß bei Behebung der vorgeblichen Ursachen – die Arbeitslast – dennoch nicht der Burnout weichen will. Folglich spielt der Kopf die entscheidende Rolle, nicht aber die Arbeit und der damit verbundene Streß. Lady Bitch Ray bleibt zu wünschen, daß sie sich wieder fängt. Diese Wünsche begleiten jeden Depressiven. Recht hat sie, wenn sie sagt, daß der Besuch einer Klinik ein Zeichen von Stärke sei. Nur Kleingeister verzichten auf Hilfe zur Selbsthilfe.
Vegetarier zu werden, ist gar nicht schwer – man muß nur wissen wie es geht. Wie man Vegetarier wird, um dieses Wissen bemühe ich mich seit knapp zwei Tagen nunmehr. Um meine Motivation, Vegetarier zu werden, kurz und knapp zuzuspitzen, sei nur gesagt, daß ich keine Lust mehr habe, ungesunde Lebensmittel in mich reinzuschaufeln. Vor allem stört mich, daß mein natürliches Sättigungsgefühl mich mehr und mehr im Stich läßt, sofern ich das esse, was ich bislang an Nahrungsmitteln vertilge. Üblicherweise sättigen Cola und Schokolade kaum bis gar nicht. Mein Entschluß, auf vegetarische Kost umzustellen, folgt nachstehendem Schema:
Vegetarier zu werden bedarf des Entschlusses. Alles weitere wird sich fügen. Im wesentlichen bin ich völliger Novize auf diesem Gebiet der Ernährung, doch halte ich eine Ernährungsumstellung für sinnvoll, denn ich fühle mich unter dem Eindruck der bisherigen Gewohnheiten einfach nicht mehr wohl. Vegetarische Kost dagegen verschaffte mir in meinen bisherigen Probeläufen ziemlich regelmäßig ein gutes Gefühl während und nach dem Essen, ohne daß ich mich übersättigt fühlte oder ich Schwankungen hinsichtlich meines Gewichtes zu gewahren hatte. Wie wird man also Vegetarier? Indem man es tut! |